Ernährung

Meine Utopie der richtigen Ernährung

Utopie

Letzte Überarbeitung am 10. November 2016

Den Begriff Utopie habe ich mit Bedacht und mit voller Absicht gewählt. Den ich will euch hier nicht erzählen, wie ich es mittlerweile mit meiner Ernährung halte (dazu wird es einen anderen Post geben), sondern ich möchte euch mein Idealbild der Ernährung unser Gesellschaft entwerfen.

Wenn euch meine Ansichten zu extrem vorkommen werden beim Lesen, denkt immer dran: Es ist eine Idealvorstellung. Es ist der Entwurf einer (so momentan nicht denkbaren) Gesellschaftsordnung im Bezug auf die Ernährung der Welt.

Übertreibungen sind der Inbegriff des Ideals. Extreme sind die Stützpfeiler der Utopie. Klick um zu Tweeten

Die ideale Ernährungsform ist für mich nicht vegan, noch nicht einmal vegetarisch. Es wird auch weiterhin Fleisch gegessen. Aber der Fokus in der Gesellschaft wird im Bezug auf Lebensmittel auf Qualität und nicht wie bisher auf Quantität liegen.

Das heißt konkret, dass jeder Mensch, statistisch gesehen, nur noch an einem Tag in der Woche Fleisch isst. Und an einem weiterem Tag Fisch. Die anderen 5 Tage der Woche lebt jeder Mensch vegetarisch, die meisten Tage sogar vegan. Kuhmilch findet sich in keinem Kühlschrank mehr. Stattdessen Mandel-, Reis-, Hafer-, Haselnuss-, Soya- und was es noch so geben wird- Drinks.

Käse wird es weiterhin geben. Aber auch der Konsum wird viel weniger sein, als es momentan der Fall ist. Genauso wie der Konsum von Wurst und anderen Brotbelägen, die tierische Produkte beinhalten. Auch Eier werden weiterhin konsumiert, jedoch in geringeren Mengen. Statt „echter“ Butter gibt es nur noch pflanzliche Butter. Alsan-S macht schon jetzt vor, dass der normale Gaumen da keinen Unterschied merkt.

Ein wichtiger Unterschied ist die Fertigungsweise der Industrie. Convenience-Produkte werden nur noch frei von jeglichen versteckten tierischen Produkten hergestellt. Lasagne-Bolognese aus der Tiefkühltruhe wird es auch weiterhin geben und auch der Käse auf der Pizza wird aus Kuhmilch hergestellt sein, aber es ist eindeutig gekennzeichnet, dass sich in dem Produkt tierische Produkte befinden. Mit keine versteckten tierischen Produkte meine ich: Kein Eipulver im Pizzateig, keine mit Gelatine geklärte Säfte und auch keine tierischen Zutaten mehr in Chips. Die Industrie hat günstigere und bessere Methoden gefunden um ihre Produkte komplett ohne tierische Hilfsmittel herzustellen.

Doch wie soll dieses Umdenken möglich sein?

Die Antwort auf diese Frage ist sehr, sehr simpel, aber trotzdem völlig unrealistisch.

Durch eine drastische Preissteigerung aller tierischen Produkte.

Fleisch wird teuer. Und mit teuer, meine ich teuer. So teuer, dass der Sonntagsbraten wieder etwas besonderes wird. So teuer, dass die Bauern es sich erlauben können auf der gleichen Fläche weniger Tiere zu halten und diesen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zukommen zu lassen. Da sie an einer Kuh so viel verdienen, wie bisher an 5. Massentierhaltung wird es nicht mehr geben, da die Menschen genau wissen wollen, wie das Tier gelebt hat, dessen Teile sie für viel Geld kaufen. Außerdem wird es für die Bauern durch die Preissteigerung nicht mehr nötig sein immer mehr Tiere in immer kürzerer Zeit zu mästen. Dadurch werden viele Großbetriebe schrumpfen und viele jetzt reiche Menschen, da Besitzer von Tierfabriken verlieren ihre Lebensgrundlage, aber Schwund ist immer. Und in dem Fall tut es mir nicht leid. Natürlich wird es einzelne Profitgeier geben, die trotzdem versuchen viele Tiere auf kleinstem Raum zu halten (um durch die hohen Preise noch mehr Gewinn zu erzielen), aber diese Produkte schaffen es gar nicht erst auf den Markt, da die Kontrollen in der gesamten Welt viel stärker werden und die Tierschutzgesetze allgemein mehr zu echten Schutzgesetzen für Tiere werden. Hierbei wird weltweit zusammengearbeitet, so dass auch keine Billigprodukte aus anderen Ländern die westlichen Märkte überschwemmen.

Eine zweite Kontrollinstanz sind die Konsumenten, die Druck auf die Produzenten ausüben durch höhere Qualitätsansprüche.

Dadurch, dass keine Kuhmilch mehr von Menschen getrunken wird, müssen Jungtiere nicht mehr sofort von der Mutter getrennt werden. Sie können, wie von der Natur vorgesehen, gesäugt werden und bei der Mutter bleiben. Die überschüssige Milch, schließlich produzieren Milchkühe heutzutage mehr Milch, als ein Kälbchen je trinken könnte, reicht um den geringen Käsebedarf der Welt zu decken. Auch männliche Küken werden nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen aussortiert und gehäkselt oder vergast, da es diese Tierfrabriken ja nicht mehr gibt. Der Bedarf an Geflügel ist mittlerweile so gering, dass jedes ausgebrütete Tier auch leben darf. Und zwar in artgerechter Haltung. Und zwar wirklich artgerecht und nicht so, wie heutzutage artgerecht vom Gesetzgeber definiert wird.

Durch dieses Umdenken in der westlichen Welt und dem geringerem Fleischkonsum, kann nebenbei noch der Hunger in der restlichen Welt eingedämmt werden. Dort muss nicht mehr angebaut werden um Tierfutter zu exportieren, sondern die Felder können bestellt werden, um die Menschen im eigenem Land zu ernähren.

Wie ihr seht, eigentlich ganz simpel. Und doch glaube ich, dass dieser Gedanke so lange ich lebe eine Utopie bleiben wird.

Kuhmilch wird auch weiterhin subventioniert werden und die pflanzlichen Alternativprodukte nicht. Die Menschen werden sich auch weiterhin über Gen-Pflanzen aufregen, sich aber nicht fragen, mit was denn die Pute, dessen Brust sie grade im Sonderangebot bei Aldi gekauft haben, gefüttert wurde.

Und ich kann es den meisten Menschen nicht einmal vorwerfen. Es ist menschlich, für sich das Beste zu wollen. Und auf den ersten Blick ist günstig einkaufen und damit am Ende des Monats noch Geld in der Tasche haben nun mal viel verlockender als mehr, für das augenscheinlich gleiche Produkt, auszugeben und am Ende des Monats nur noch Nudeln mit Ketschup essen zu können. Denn die Masse einschränken, darauf kommt kaum einer. Warum auch? Es geht ja auch billig und viel.

Wir ernähren uns so, wie es uns als Kind vorgelebt wurde. Nur die wenigsten hinterfragen ihre Ernährungsweise und weichen von dem Weg ihrer Eltern ab. Und die Ernährung in der westlichen Welt ist sehr fleischlastig. Kuhmilch gilt als gesund für Kinder. Aufschnitt und Käse auf Brot ist völlig normal. Vegetarische Aufstriche muss man im Supermarkt regelrecht suchen.

Aber: Es gibt sie überhaupt. Es gibt Sojajoghurt. Es gibt Mandelmilch.

Es gibt immer mehr (junge) Menschen, die sich ernsthaft Gedanken dadrüber machen, wie sie leben wollen. Und die in diese Überlegungen auch ihre Ernährung mit einfließen lassen.

All das stimmt mich hoffnungsvoll, dass eines Tages die Qualität von Lebensmitteln, statt die Quantität, das entscheidende Kaufkriterium für die Mehrzahl der Menschen sein wird.

13 Kommentare

  • Nope. Sorry. Ganz schlechte Idee.

    Punkt 1: Die Preissteigerung müsste alle Länder der Erde treffen – d.h. auch dritte Welt-Länder. Dort Leben die Menschen nicht im Überfluss von Nahrungsmitteln und sin froh, wenn ihre tägliche Versorgung gewährleistet ist;- darüber nachdenken ob das Zeug gut oder schlecht ist, ist ein Luxusgut.
    Warum muss es auch die dritte-Welt-Länder treffen? Ganz einfach: Damit das billige Fleisch nicht hier importiert wird und dann die hier sorgsam und gemütlich anwachsenden Kälber und Tiere einfach zu teuer werden.

    Punkt 2: Der Konsument als Kontrolleur. Ich gebe Recht: Wenn der Konsument gutes Fleisch haben möchte, dann bekommt er es auch. Und wenn es ganz viele wollen wird es billiger (was sich übrigens mit Punkt 1 beißt)… Aber er will es ja nicht. Insofern wird er auch den von oben diktierten Preis für Fleisch nicht zahlen wollen und sich bevormundet fühlen. (Ich sage nur: Veggieday)

    Punkt 3: Mangelernährung. Ich bin der festen Überzeugung, dass mit so wenigen Protein in der Nahrung (man darf ja auch nicht vergessen, dass viele Menschen Käse einfach nicht vertragen. Mich eingeschlossen) einfach nur schlecht ist. Mandeln, schön und gut… Aber nicht jedem schmeckt dieser Kram und somit wird er/sie es nicht essen; ergo: Es fehlen Nährstoffe. Diese müssen dann mit extra Präparaten ergänzt werden. — und das ist ja in keiner weise „natürlich“

    Sorry, dass ich das mal sagen musste. Ich finde dieses vegane Gut-menschen-tum (oder deren pseudo-Abwandlungen) einfach nur unbrauchbar und für die allermeisten Menschen (da zu wenig wissen) dürfte es zu Mangelernährung führen ohne wirklichen Nährwert.

    • Du musst dich nicht dafür entschuldigen, dass du eine andere Meinung hast. Du vergisst bei deiner Kritik aber einen ganz wichtigen Punkt: Es ist eine Utopie. Es ist momentan so nicht vorstellbar. Aber es kann sein, wenn sich die Gesellschaft und damit die Menschen ändern.

      Und zu deinen einzelnen Punkten:
      1. Das Importproblem habe ich angesprochen. Und das ließe sich auf vielfältige Weise regeln. Zum Beispiel durch ein Importverbot für Fleisch, bei denen gewisse Bedingungen nicht erfüllt sind. Außerdem lässt du außer acht, dass gerade dritte Welt Länder einen viel geringeren Fleischbedarf pro Kopf haben als wir in der westlichen Welt. Dort ist Fleisch zu essen oft noch etwas besonderes. Und man muss dort die Preise nicht erhöhen, wenn für den Eigenbedarf produziert wird. Ohne das Vorbild der westlichen Welt mit einem (zu) hohem Fleischverbrauch pro Kopf, wird es in diesen Ländern nie dazu kommen, dass der Massenkonsum von Fleisch angestrebt wird und dort wird sich mit der Entwicklung der Wirtschaft auch die Viehwirtschaft weiternetwickeln. Nur vielleicht ohne den Schlenker der Massentierhaltung, wie in der westlichen Welt geschehen.

      2. Utopie. Eine andere Einstellung der Menschen. Nicht Geiz ist geil, sondern Qualität ist geil. 😉 Und nein, es wird dadurch nicht billiger, nicht zwangsweise, da die Produktionskosten durch gute Tierhaltung ja steigen und damit die Produzenten und alle anderen beteiligen Gewinn machen können und gleichzeitig die Qualitätsanforderungen der Konsumenten erfüllen, wird ein stabiles hohes Preisniveau gehalten. Und in meiner Utopie sind die Menschen bereit diesen Preis zu zahlen, da die Einstellung nun mal eine andere ist.

      3. Einfach nur Quatsch. Deine Überzeugung ist einfach falsch. Tut mir leid. Protein ist in so vielen pflanzlichen Produkten enthalten. Bei einer ausgewogen veganischen Ernährung muss man sich keine Sorgen um irgendwelche Mängel machen. Das einzige ist vielleicht das Vitamin B12. Wobei das angeblich auch durch Algen aufgenommen werden kann, allerdings reicht ihr die statistische 1-mal-die-Woche-Fleisch-Menge komplett aus, um einen erwachsenen zu versorgen.

      Mangelernährungen können Menschen jetzt genauso haben. Wer sich nur von TK-Pizza und purem Fleisch ernährt, hat auch jetzt sicherlich irgendwelche Mangelerscheinungen. Da ist es egal, ob Fleisch den Speiseplan dominiert oder nicht. Man sollte sich immer ausgewogen und abwechslungsreich ernähren. Aber in meiner Utopie sind die Menschen (gezwungen) offener für neue pflanzliche Lebensmittel zu sein und anders zu kochen, als immer nur Fleisch in die Pfanne, Kartoffeln in Topf und Maggitüte für Soße in zweiten Topf. Das ist nämlich auch nicht gesund 😉

      Insgesamt wäre so eine Ernährung für viele Menschen viel gesünder, als es die Standardernährung jetzt ist.

  • Schöner Beitrag und ein toller lösungsvorsxhlag. Theoretisch hört sich das Alles immer so leicht an, aber praktisch…
    ich denke auch das es eine utopie bleiben wird…vllt sogar noch die nächsten. 2 Generationen, wenn nicht sogar länger.
    ich selbst denke gerade darüber nach was du geschrieben hast. Ich persönlich würde zB nicht auf Milch und Frischkäse verzichten wollen. 1x die Woche Fleisch und fisch wäre okay. 🙂 Pflanzliche brotaufstriche sind leider nicht so meine Welt, obwohl ich finde, dass sie eine gute alternative darstellen. Bei dem Gedanken daran, diese utopie umzusetzen frage ich mich nur ‚was esse ich auf meinem Brot?‘ marmelade,nutella,honig und mal ein Stück käse?

    • Das ist die Gewohnheit, die da aus dir spricht. Was ja grundsätzlich nicht schlimm ist, und mir geht es ja nicht anders. Ich habe seit 3 Wochen einen Apfel-Zwiebel-Aufstrich hier stehen und wage mich nicht in aufzumachen. Dabei schmeckt der bestimmt, aber aus Gewohnheit greife ich dann meist doch zum Käse.
      Das ist ja das tolle an einer Utopie, man kann mal herumspinnen ohne sich große Gedanken um die jetzige Situation zu machen. Und im besten Fall liefert sie trotzdem Anregungen, in welche Richtung unsere Gesellschaft verbessert werden könnte.
      Und bei einem selber anfangen ist immer einfacher, als andere zu ändern. Also probiere doch mal eine Woche ohne Kuhmilch zu leben. Oder mal keinen Frischkäse zu essen, sondern dir vegane Alternativen zu suchen. wenn du dann fest stellst: Ohne Kuhmilch geht nicht. Die Alternativen schmecken mir alle nicht. Oder: Ich mag halt nur Frischkäse auf Brot. Dann ist das halt so. Aber du hast es wenigstens mal probiert und warst offen für neues.
      Man muss ja nicht alle Gewohnheiten über Bord werfen, das will ja niemand, aber manchmal muss man sich bewusst machen, was wirklich nur Gewohnheiten sind, und was man wirklich bewusst macht.

  • Eine sehr schöne Utopie… und wirklich, zum Glück kann man doch zumindest für sich selbst kleine Alternativen oder Änderungen bewirken. Mandelmilch ist super. Wenn es Fleisch gibt, dann mindestens Biofleisch. So schwer kann das ja nicht sein.

    • Und dadurch, dass wir offen sind wir neues, geben wir unseren Nachkommen diese Offenheit mit und Beeinflussen unser Umfeld. Wenn es für uns normal ist Mandelmilch statt Kuhmilch für unser Müsli zu nutzen, dann werden unsere Kinder das nicht in Frage stellen.
      Irgendwann führen auch Kleinigkeiten zu großen Veränderungen.

  • Wohl wirklich utopisch, für mich sogar sehr. Ich habe ja gemerkt wie schnell man Fleisch konsumiert hat. Auch wenns nicht viel ist.
    Bei der Milch tu ich mich aber noch schwerer. Ich habe wirklich probiert Alternativen zu finden. Soya ist bähhh. Reismilch ist bähhh, Haselnussmilch ist bähh, … Schmeckt alle s nach Wasser mit ein bisschen Geschmackt. Ekelig.
    Ich bin aber sehr gespannt auf deine wirkliche Ernährung 🙂

    Jaja, die Waagen oder vl eher unse Körper. Die wollen uns ja nur verarschen – aber der Masterplan für April gefällt mir 😉

    • So unterschiedlich sind die Geschmäcker 😀 ich fand Haselnussmilch voll lecker und ärger mich, dass ich die nirgendwo bekomme… aber du hast es wenigstens probiert. Und ich finde, das ist schon viel wert. 🙂

      Meine wirkliche Ernährung kommt dann heute… bin selbst ein bisschen gespannt, wie sich das dann so liest. 😀

  • Ich mag deine Utopie. Und du hast recht: Tatsächlich hat eine Preissteigerung bei tierischen Produkten, besonders wenn sie durch eine nachhaltigere Produktionsweise verursacht wird, kaum negative Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung in ärmeren Ländern, da sich ohnehin die wenigsten Leute leisten können, tierische Produkte in nennenswerten Mengen zu kaufen. Zentral sind die Preise der Grundnahrungsmittel, die gekauft werden und den grössten Teil der Energiezufuhr ausmachen (Getreide, Maniok, sowas). Der Rest wird eh weitgehend in Selbstversorgung produziert.

  • Ich ernähre mich seit Januar 2013 vegan, davor vegetarisch, weiter davor Mischkost. 2012 war meine Gesundheit ganz schlecht, regelmäßiges Nasenbluten, Bluthochdruck, Cholesterin zu hoch, mein Blut liefern viel zu viel Eisen, mein Haut reagiert empfindlich gegen kaltes Wasser (kriege Hautreaktion als wäre die Brennnessel berührt habe und juckt, schwellt auf und flächendeckend rote Ausschlag). Kein Arzt könnte mir helfen, meine Nasenbluten seit meiner Kindheit könnte mir auch nicht helfen. Dann erfuhr ich zufällig über den provegan.info und habe durchgelesen, kurz darauf habe ich auch den Peacefood gelesen und entschloss ich, drei Monate lang strenge vegane und ausgewogene Ernährung durchzuziehen. Nach drei Monaten ging ich wieder zu zum Arzt zur umfangreiche Blutabnahme inkl. B12 und Gesundheitscheck. Ergebnisse: Blutwerte waren bereits nach 3 Monatigen vegane Ernährung deutlich verbessert, Eisenwerte normalisiert, keine Nährstoffmangel, meine bisher lebenslang regelmäßige Nasenbluten waren auf einmal nichts mehr (bis jetzt kein einziges Mal!), Blutdruck 80/120, meine Haut reagiert nicht mehr so empfindlich. Erst dann habe ich fest überzeugt, dass eine ausgewogene, vegane Ernährung tatsächlich gesünder als alle andere Ernährungsweisen. Eine Bekannte von mir ist ein 14-Jähriges Mädchen und hat angeborene Rheumatismus, bis zum schlimmsten Zeit könnte sie aufgrund der Schmerzen nichts mehr bewegen und wurde nur auf Rollstuhl angewiesen. Ihr Mutter hatte nach langer Suche ein richtiges Arzt gefunden (Schulmedizin UND alternative Medizin), der Arzt riet ihr dringend auf, alle tierische Lebensmittel zu verzichten und auf ausgewogene, vegane Ernährung umzustellen. Heute hat sie keine rheumatisches Leiden mehr und will sich durch eigene Erfahrung vegane Ernährung für immer durchziehen.
    Ich mache keine Werbung, sondern ich schreibe hier meine Erfahrung, wie das so wirklich passiert. Vor meiner Umstellung hatte ich „ausgewogen“ ernährt, hatte sehr gern und genüsslich „gute“ Käse gemocht. Bereits nach 3 monatiger vegane Ernährung probierte ich wieder ein Stückchen gute Käse, und war so negativ überrascht, dass das Käse überhaupt nicht schmeckt und sogar ekelhaft. Milchprodukte sind Suchtmittel, die machen süchtig, damit die Babys und Tierbabys gern an Milch säugen, um dann die Körper schneller wachsen. Daher ist Milchprodukte für Erwachsene alles andere als normal und gesund. Kein Wunder, dass euch mit gewohnten Milchkonsum das Kuhmilch besser schmecken als Pflanzenmilch, denn in Milch ist suchtmachende Stoff Caseomorphine enthalten. Lässt man das Wort Caseo weg, kommt taucht Morphine auf, als Morphium! Daher wenn man vegan umstellen will, dann entweder komplett auf tierische zu verzichten oder es bleibt bei alten Ernährung. „Ein bisschen Milchprodukte schadet nicht“ bringt es nicht und macht sich schwerer, richtig auf vegan umzustellen.

    Aber wie gesagt: Jeder soll sich selbst auf bestimmte Ernährungsweise zu entscheiden. Ich habe deshalb FÜR MICH entschieden und FÜR MICH ist vegan richtige Entscheidung.

    • Es ist toll, dass dir die vegane Ernährung so helfen konnte und das es dir jetzt gut geht. Da du diesen „alten“ Artikel von mir gelesen hast, hast du ja vielleicht auch die neueren gelesen und weißt mittlerweile, dass ich mich auch an der veganen Ernährung probiert habe. Allerdings nur einen Monat und ich habe für mich persönlich (erstmal) festgestellt, dass ich es nicht strikt durchziehen möchte. Ich habe allerdings auch keine merkbaren Krankheiten die dadurch besser werden könnten, also nicht wie bei dir. Jedoch ist mein Konsum von tierischen Produkten doch deutlich gesunken und ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, wie wenig mir das regelmäßige Fleisch oder der Käse auf Brot fehlt. Ernährung ist wirklich Gewohnheit und Gewohnheiten lassen sich ändern.

      Ich wünsche dir noch viel „Erfolg“ mit und Spaß bei deiner veganen Ernährung. Hoffentlich bleibt deine Gesundheit weiterhin positiv davon beeinflusst.

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