Buch Gedanke

Meine Gedanken zu Teil 3 von „Peace Food“

peace food teil 3

Letzte Überarbeitung am 13. August 2016

Und wie versprochen müsst ihr auf Teil 3 nicht so lange warten wie auf Teil 2. Teil 1 ist jetzt schon über einen Monat her. Ups 😀

Zur Erinnerung: Es handelt sich um Zitate aus dem Buch Peace Food* von Ruediger Dahlke, das ich hier rezensiert habe.

Und der nächste Beitrag (wahrscheinlich morgen) aus dieser Reihe wird auch der vorerst letzte sein. Ich werde meine Utopie der idealen Ernährung vorstellen.
Aber jetzt erst mal ein paar Zitate und meine Meinung dazu:

„Sonnenbaden ist nicht gefährlich, solange es in Maßen geschieht. Es ist sogar entscheidend für die Stabilisierung des Immunsystems. Somit ist die Sonne auch ein wirksames Heilmittel bei Krebs, jedenfalls ungleich wirksamer als alles, was die Schulmedizin diesbezüglich an Bestrahlung zu bieten hat. Und sehr wahrscheinlich hat Sonnenlicht noch eine Reihe anderer positiver Wirkungen auf uns, wie immer mehr Studien und zum Beispiel auch das Buch >>Krebszellen mögen keine Sonne<< enthüllen. Ein Mangel an Vitamin D, mit dem wir vor allem durch Sonnenbestrahlung versorgt werden, fördert die Entstehung zahlreicher Krankheiten – umgekehrt dient die ausreichende Versorgung mit Vitamin D auch echter Vorbeugung.“ (Seite 232)

Davon, dass die Sonne gut für uns ist bin ich schon lange überzeugt. Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling tun einfach gut. Und das kann eigentlich jeder bezeugen, da am eigenen Leib festgestellt. Und jetzt hab ich sogar eine Begründung, warum es mir so gut tut das Gesicht in die Sonne zu halten: Mein Körper bildet Vitamin D. Übrigens bildet helle Haut schon bei geringerer Sonneneinstrahlung Vitamin D als dunklere Haut. Ein Grund, warum die Menschen nach Norden hin immer heller werden. Weniger Sonneneinstrahlung und der Körper versucht halt rauszuholen, was geht.
Vor Sonnenbrand sollte man sich aber trotzdem in Acht nehmen. Die Sonne ist halt auch gefährlich, wenn man es übertreibt. Und bei sehr hellen Hauttypen gelten auch schon 5 Minuten in der Mittagssonne ohne Sonnenschutz als Übertreibung.
Auch hier gilt also: Die Dosis macht das Gift! 

„Für gutes Befinden und Glück ist ausreichend Serotonin, das sogenannte Wohlfühlhormon, im Gehirn erforderlich. Chemische Drogen sind allerdings genauso wenig eine sinnvolle Lösung wie Süßigkeiten. Am sichersten hilft die Rohkost >>Take me<<, den Serotoninspiegel auf natürliche Weise zu heben. Auch Licht sorgt für eine gewisse Steigerung des Serotonin-Spiegels.“ (Seite 253)

Auf den letzten Seiten des Buches kam ich mir leider vor wie auf einer Kaffeefahrt, auf der jedem Mitreisendem eine Waschmaschine angedreht werden soll… „Take me“ hier, „Take me 2“ dort … Es kann ja gut sein, dass diese „Wunderdroge“ (rein natürlich, versteht sich) super Wirkungen erzielt und sie wirklich jedem Menschen zu empfehlen ist. Aber es ist so plump aufgedrängt, dass es mich einfach nur ärgert für doof verkauft zu werden.
Ein eindeutiger, aber dezenter Hinweis, ein Link im Anhang wo man sich weiter informieren kann, und man wäre neugierig auf das, was einem da vorgestellt wird. Jetzt würde ich das Zeug jetzt wahrscheinlich nicht mal testen, wenn es mir kostenlos vor die Nase gestellt wird. Okay, würde ich doch. Einfach weil ich schrecklich neugierig bin. Aber ihr versteht, wodrauf ich hinaus will, oder?

„Natürlich hält der Weg in veganes Neuland für jeden einzelnen auch Fallen bereit. Aber die kann man vermeiden, schon wenn man sich vor Augen hält, welche wunderbaren Möglichkeiten diese Lebensweise bereithält. Das Zusammenspiel all der genannten Maßnahmen wird eine Aufwärtsspirale in unserem Leben in Gang setzen. So können wir in all jenen Bereichen Erfolg haben, die für unsere Entwicklung wichtig sind und und Freude und Glück bescheren.“ (Seite 278)

Das wäre doch ein schönes Schlusswort gewesen, oder? Danach geht es aber noch weiter über Radioaktivität und über Religionen…
Und die allen genannten Maßnahmen sind so leider nicht für jeden Umsetzbar. Ich verweise auf den Mittagsschlaf aus Teil 1. Auch den Winter in tropischen Ländern zu verbringen um genug Sonne zu bekommen kann sich nicht jeder leisten… Die vegane Ernährung allein wird sicherlich keine Wunder in unserem Leben vollbringen, aber ja vielleicht die Achtsamkeit, die oft damit einher geht. Denn nur, wer auf sich achtet, kann auch wirklich wissen, was ihn glücklich macht und negative „Energieräuber“ aus seinem Leben streichen. Meine Meinung. Es gibt übrigens auch positive „Energieräuber“. Dinge, die uns anstrengen, dir wir aber gerne machen, oder für etwas machen, das wir gerne tun. Oder für jemanden, den wir mögen. Das hat jetzt aber nichts mehr direkt mit dem Buch zu tun, sondern nur noch mit meinen Überzeugungen 😉

Das war es jetzt auch schon aus Teil 3. Es wurden zwar noch mehr Fazits gezogen, aber die finde ich nicht besonders erwähnenswert.
Ich hoffe, ich konnte euch in den 3 Teilen näher bringen, warum ich das Buch zwar äußerst informativ fand, aber gleichzeitig niemanden zu Lesen empfehlen würde. Dafür hat mich die Lektüre zum Teil einfach zu aufgeregt…

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar