Rezension

Terry Brooks – Die Shannara Chroniken. Das Lied der Elfen.

Shannara Chroniken. Das Lied der Elfen.

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[Rezensionsexemplar]

Autor: Terry Brooks

671 Seiten

Originaltitel: The Wishsong of Shannara (Ballantine Books)

erschienen: Juni 2017

Preis: 9,99€* Taschenbuch / 8,99€* EBook

Verlag: blanvalet

Die Shannara-Chroniken – Das Lied der Elfen ist bereits (ab 1986) in geteilter Form erschienen unter den Titeln: Das Zauberlied von Shannara, Der König von Shannara und Die Erlösung von Shannara. Die gelesene Taschenbuchausgabe ist eine neue Auflage, übersetzt von Sylvia Brecht und durchgesehen und überarbeitet von Andreas Helweg.

Buchrücken

Eine uralte Bedrohung kehrt in die Welt zurück und sendet seine Mordgeister aus, um die Menschheit und die Elfen zu vernichten. Um diese Macht zurückzudrängen und zu besiegen, benötigt der Druide Allanon die Unterstüzung von Brin Ohmsford, der Hüterin der Elfensteine. Denn nur Brin beherrscht das Zauberlied der Elfen. Doch das Böse hat Allanons Schritt vorausgesehen, und auf Brin wartet nun ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod. Nur wenn sie bereit ist, sich selbst aufzugeben, gibt es noch Hoffnung für Menschen und Elfen …

Meine Meinung

Ich wunder mich über mich selbst, aber, obwohl mich weder Band 1 noch Band 2 so richtig überzeugen konnten, habe ich keinen Moment gezögert, als ich erfahren habe, dass Band 3 jetzt erhältlich ist. Ich musste ihn einfach lesen.

Und dann las ich auf Seite 70 einen Abschnitt, bei dem ich herzhaft über mich selbst und das Buch, das vor mir lag, lachen musste:

Wegen allem, was er [Anmerkung: Allanon] zu sein beansprucht: Beschützer vor dem Hexenmeister und den Schädelträgern, Beschützer gegen die aus der alten Welt entfesselten Dämonen und jetzt noch Beschützer gegen die Mordgeister. Aber man beachte, dass er dazu stets die Unterstützung der Familie Ohmsford und ihrer Freunde benötigt. Ich kenne mich auch ein bisschen in Geschichte aus, Brin. Es ist immer das Gleiche. Er taucht unerwartet auf, warnt vor einer Gefahr, die die Rassen bedroht und die nur ein Mitglied der Familie Ohmsford beseitigen kann. Denn die Ohmsfords sind die Erben des Elfenhauses von Shannara und der Magie, die damit verbunden ist. Erst das Schwert von Shannara, dann die Elfensteine und jetzt das Wünschlied.

Mehr gibt es letztendlich tatsächlich nicht zu sagen. Nicht zum Buch und nicht zur Reihe im Gesamten. Es ist immer das Gleiche. Immer nur mittelmäßig, weil Standard-Fantasy-Repertoire, nie herausragend oder überraschend. Und doch fesselnd. Von der Grundidee und der Beschreibung her immer so gut, dass ich es lesen will. Das ich auch den zweiten Teil der Serie sehen werde, wenn er bald bei Amazon Prime Video* verfügbar sein wird.

Und dann halt aber auch wieder nicht so gut, dass ein bleibender Eindruck zurückbleibt oder ich gar das Bedürfnis habe, die Bücher irgendwann noch einmal zu lesen. Aber halt auch nicht so schlecht, dass ich die Lektüre abbreche oder mich hinterher ärgere es gelesen zu haben.

Und daher fällt mir diese Rezension auch so schwer. Zum Inhalt will ich nichts weiter sagen, denn das würde auch das letzte Quäntchen Spannung zerstören. Und einen Leseeindruck kann ich nicht wirklich liefern, denn beim Zuklappen des Buches war es auch irgendwie schon wieder vergessen. Es gesellt sich zu den beiden anderen Exemplaren ins Regal, wird regelmäßig abgestaubt, aber ansonsten nicht weiter beachtet.

Aber vielleicht ist das ja die beste Beschreibung, die ich liefern kann. Denn, wer sich für dieses Buch interessiert, der hat entweder schon die vorherigen Teile gelesen und weiß, was ihn erwartet, oder, er liest allgemein Fantasy und kann mit meinen Äußerungen daher etwas anfangen.

Liege ich da richtig?

2 Kommentare

  • Also ich habe bisher nur die Serie gesehen und muss gestehen, dass mich die Bücher daraufhin nicht gereizt haben. Nach deiner Rezension nun erst recht nicht :P. Auf Mittelmaß habe ich einfach keine Lust, da steht noch zu viel spannenderes in meinem Regal.

    Aber zur Serie kann ich ähnliches sagen: Mittelmaß. Optisch fand ich sie durchweg überzeugend, der anfang gestaltete sich aber auch inhaltlich spannend, im Mittelteil war dann aber die Luft raus und die Handlung zog sich, das Ende dann etwas vorhersehbar, aber trotzdem nicht schlecht. Staffel Zwei schaue ich mir nun aber trotzdem an, weil ich ein paar der Darsteller gerne sehe und vielleicht wird da ja besser werden. Der Trailer hat mir gut gefallen.

    Erstmal Dankeschön für deine lieben Worte <3. Jetzt ist die Wahl ja schon rum und wir können leider sagen: das ungute Gefühl hat sich bestätigt. Jetzt kann man nur hoffe, dass die Abgeordneten aufwachen und die Probleme in Deutschland angehen.

    Und Dankeschön für das liebe Kompliment zu Tabeas und meiner Reihe, die war mir echt eine Herzensangelegenheit, da ich wie gesagt ja Politikwissenschaften studiere. Mal schauen, vielleicht thematisiere ich öfter mal solche Themen auf dem Blog, weil das doch gut aufgenommen wurde.

    • Die Serie war in meinen Augen sogar noch besser, als das Buch. Im Buch gibt es nämlich keine wirklich starke Frauenfigur, in der Serie ist es schon an unsere Sehgewohnheiten angepasst.

      Ich würde mich freuen, wenn es bei dir häufiger um Politik gehen würde. Ich hatte/habe es auch vor, aber dann kommt doch so oft ein anderes Thema um die Ecke, dass sich leichter schreiben lässt …

      LG Lexa

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