Serie

O.C. California

OC-California

Letzte Überarbeitung am 13. Oktober 2016

It’s nothing like where you live. And nothing like what you imagine.

2003 – 2007, 5 Jahre, 4 Staffeln, 4 Jugendliche, Kalifornien, viel Geld = Probleme außerhalb der „Realität“

The O.C. (2003) on IMDb
Die komplette Serie* gibt es auf DVD zu kaufen oder bei Amazon Instant Video* zu sehen.

Worum geht es?

Ryan Atwood, ein mittelloser 16jähriger aus einer problematischen Familie wird von den Cohens aufgenommen. Die Cohens gehören mit zu den superreichen Familien und wohnen dementsprechend, haben dementsprechende „Freunde“, dementsprechende Freizeitaktivitäten und schicken ihren einzigen Sohn, Seth, auf eine dementsprechende Schule. Ryan passt da nicht rein. So gar nicht. Abgesehen davon, dass er absolut „hot“ ist und das Nachbarsmädchen, Marissa, sofort mehr als nur interessiert ist. Seth steht übrigens seit seiner Kindheit auf deren beste Freundin Summer.

Und der Rest der Serie dreht sich um diese vier und ihre Probleme die mir so fürchterlich irreal und dann doch wieder ganz banal vorkommen, dass es einfach Spaß macht ihnen zuzusehen.

Was ist gut?

Der Soundtrack dürfte wirklich jedem bekannt sein. Und da er immer noch oft im Radio läuft und mir trotzdem noch gefällt, ist er wohl wirklich gut 😉

Aber die Serie hat noch mehr zu bieten:

Es geht um Freundschaft, um Familie und darum, das es darauf ankommt wer du bist und nicht wo du herkommst.

Das Ganze verpackt in Alltagsprobleme von Teenagern die ein Leben führen, das für mich völlig irreal erscheint. Und dann doch wieder ganz normal ist.

Perfekt für Tage an denen man nicht viel denken will sondern sich einfach berieseln lässt. Hübsche Menschen vor einer hübschen Kulisse die manchmal sehr unhübsche Dinge tun. Viel Drama, aber wenig Aufregung.

Was ist schlecht?

Ja, es ist eine Teenie-Serie. Mit Teenies für Teenies. Und wenn man als Erwachsener einsteigt gefällt sie einem vielleicht nicht so. Aber wenn man wie ich als Teenager diese Serie gesehen hat (zusammen mit der damals besten Freundin) und sie jetzt guckt und eigentlich schon weiß was passiert und warum, dann gefällt sie einem immer noch 😉

Aber wahrscheinlich ist diese Serie für mich einfach mit zu vielen Erinnerungen verbunden als das ich sie wertfrei beurteilen könnte.

Kennt ihr O.C.? Gibt es für euch eine Serie, die für euch eigentlich nur aus Erinnerungen an das Sehen und weniger aus der Serie selbst besteht?

15 Kommentare

  • Die Serie kenne ich nicht. Selber schaue ich aber gerne die ein oder andere Serie. Ich liebe ja die amerikanischen Sitcoms. BBT oder auch How I met your mother. Auch herrlich unrealistisch… trotzdem…für mich einfach sehenswert. Leider schaffen es die deutschen nicht wirklich, so tolle Serien zu produzieren wie die Amis.
    lg

    • Da hast du vollkommen recht. US-Serien sind einfach besser als deutsche. Großbritannien hat auch ein paar gute, aber ich liebe auch einfach den britischen Humor 😀

  • Huhu..
    Ich finde deine Meinung sehr gut geschrieben.
    o.c. California hatte ich mir damals nur die ersten 3, vielleicht auch 4 Folgen geschaut. Mich hat aber das alles so gar nicht begeißtert. War einfach nicht meins ^^
    Mich haben vor 3-4 Jahren aber noch keine Serien interessiert und erst durch meinen Mann, bin ich dazu gekommen, Serien zu schauen.

    Liebe Grüße

    • Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Ich kann gut verstehen, wenn man nicht begeistert ist von O.C.. Wahrscheinlich springt man nur in einem gewissen Alter auf diese Serie an 😀

  • Meine Schwester und ich haben die Serie früher sehr gerne angeschaut, aber du hast schon recht – von Teenies für Teenies, je älter man wird, umso eher schüttelt man den Kopf über die Storys. 😉
    Ich werde immer total sentimental, wenn ich irgendwo was von Sailor Moor erblicke. Diese Manga-Serie habe ich früher immer mit meiner besten Freundin geguckt, da sind wir immer von der Schule heimgelaufen, um bloß ja keine Minute zu verpassen, denn die Serie startete meistens eine Viertelstunde nach Schulschluss! =)

    • Ja, manche Serien findet man wirklich nur wegen der Erinnerung toll. Aber das macht sie in meinen Augen nicht schlechter und es sollte einem niemals peinlich sein, dass man etwas als Teenie mal toll fand. Das macht einem schließlich zu dem tollen Menschen, der man heute ist. 😉

      • Oh, peinlich war mir zB. Sailor Moon nie… peinlich war nur, dass ich echt fast zum Heulen angefangen hätte, als ich mir vor ca. einem Jahr die erste Folge wieder einmal angesehen habe.
        Zum Glück sind wir dann draufgekommen, dass nur meine Schilddrüsen-Tabletten zu hoch dosiert waren und ich deswegen hormonell total aus dem Häuschen war… hätte ich wirklich wegen Sailor Moon geheult, wäre das wirklich ein bisserl peinlich gewesen!^^

  • Oh Gott,
    The O.C. – keine Serie erinnert mich mehr an meine frühe Teeniezeit.
    Alle Mädels in meinem Freundeskreis haben es geguckt, und morgens in der Schule gab es noch einer neuen Folge kein anderes Thema….
    Heute gibt es „Team Edward“ und „Team …äh…wie heißt dieser Werwolf?“…wir hatten Team Ryan und Team Seth.
    Ich war immer Team Ryan!

    Und Melissa, bzw. Mischa Barton zierte jahrelang meine Schulhefte.

    (äh….ailor moon habe ich auch geguckt… aber anderes Thema).

  • […] Aber ich war Schülerin und DVDs waren teuer, deswegen sah ich viele Serien im Fernsehen. Abends, ins Bett gekuschelt. Mal mit Freundinnen, mal alleine. Allerdings wurden Serien in dem Alter grundsätzlich im Bett gesehen. Auch bei meinen Freundinnen stand der Fernseher zum Bett ausgerichtet und auch im Dänemarkurlaub mit einer Freundin (und ihren Eltern) verbrachten wir lange Abende im Bett, mit Keksen und den DVDs von O.C. California. […]

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