Serie

How I Met Your Mother

How I Met Your Mother

Letzte Überarbeitung am 31. Oktober 2016

A love story in reverse.

2005 – 2014, 5 Freunde, New York, eine Bar, eine Erzählung = die Suche nach der Liebe

How I Met Your Mother (2005) on IMDb
Alle 9 Staffeln sind auf DVD* erhältlich oder können bei Amazon Instant Video* angesehen werden.

Worum geht es?

Ted erzählt seinen beiden Kindern in Rückblicken was alles passierte bis er ihre Mutter kennen lernte. Die Geschichten drehen sich um ihn und seine vier besten Freunde Lily, Marshall, Barney und Robin.

Die Fünf sind viel in ihrer Lieblingsbar oder im Apartment über der Bar, in dem jeder von ihnen zeitweise wohnte.

Was ist gut?

Vieles. Es ist einfach eine lustige Serie die man sich immer wieder ansehen kann. Die Charaktere haben alle ihre Besonderheiten und jeder wird jemanden finden, mit dem er sich irgendwie identifizieren kann. Die Geschichten sind überdreht genug, dass sie interessant und witzig sind, aber doch noch so nah an der Realität, dass man das Gefühl gewinnt die Fünf zu kennen.

Was mir von Anfang an aufgefallen ist: Die Ähnlichkeit zu FRIENDS. Sie lässt sich einfach nicht leugnen.

How-I-Met-Your-Mother-Is-Basically-Just-A-Remake-Of-Friends

Das macht How I Met Your Mother aber nicht schlechter oder zu einem billigen Abklatsch. Es zeigt nur, dass sich die Charaktere aus FRIENDS einfach bewährt haben und funktionieren. Die einzige die fehlt, ist Phoebe. Allerdings sind Barneys Eroberungen verrückt genug, dass ihr Fehlen dadurch kompensiert wird.

Was ist schlecht?

Und hier zeigt sich dann, dass an FRIENDS keine Serie rankommt: Das Ende ist leider gehörig nach hinten losgegangen. Die meisten Fans waren enttäuscht und wütend.

Ich empfand es irgendwie als plump und zu gewollt. Es passte für mich einfach nicht und wirkte wie auf die Serie aufgesetzt, nicht eingefügt.

Schade drum.

Trotzdem kann ich How I Met Your Mother jedem empfehlen, der ab und zu gerne einfach mal lacht und sich berieseln lässt. Sich die Probleme anderer anzusehen und drüber zu lachen lenkt von den eigenen ab 😉

11 Kommentare

  • Irgendwie witzig, den Vergleich habe ichtatsächlich noch nie erkannt, und ich LIEBE Friends, und HIMYM! Wobei ich die letzte Staffel vom Letzen noch nicht kenne, habe auch nur 1-7 Zuhause (8 im Web gesehen).
    Mal schauen ob ich so lange warte, bis die Letzten beiden nicht mehr sooo teuer sind, dann schau ich mir das Finale (und die anderen Staffeln vorher noch mal) gemütlich an. 🙂

    • Ich habe die letzten Staffeln auch noch nicht auf DVD. Warte jetzt auch drauf, dass sie günstiger werden und dann gucke ich mir alles nochmal in Reihe an. Ich finde, dann findet man immer noch ganz andere Zusammenhänge, wenn man mal alles nacheinander guckt.

  • How I met your mother schaue ich auch sehr gern! Die Parallelen sind mir tatsächlich noch nie so aufgefallen! Das Ende fand ich auch sehr komisch. Irgendwie so, als hätten sie die ganze Zeit eine Grundidee für das Ende gehabt und als beschlossen wurde, dass die Serie Ende ist ihnen nix Anständiges mehr einfallen 😉

  • Ich kann mich noch genau daran erinnern als der HIMYM-Hype losging und auf einmal ALLE das geguckt haben – außer ich. Bei mir kommt sowas irgendwie immer als letztes an, ich hatte einfach überhaupt kein Interesse das zu gucken 😀
    Ende 2012 dann hat es mich auch erwischt und ich habe die ersten paar Staffeln ziemlich schnell weggeatmet. Nur mittendrin irgendwann (glaube Staffel 6 oder 7) habe ich mich dann doch etwas gelangweilt weil sich das irgendwie sooo hingezogen hat…
    Das Ende habe ich noch gar nicht geguckt, muss ich mal nachholen. Aber großartig motiviert bin ich nun nicht, da einfach von allen Seiten nur über das Ende gemeckert wird.
    Friends möchte ich auch schon ewig mal von Anfang an durchgucken aber die vielen Staffeln schrecken mich etwas ab (ich kenne mich nämlich, wenn ich einmal mit einer Serie angefangen habe muss ich die sofort bis zum Ende schauen, sonst habe ich keine Ruhe).

    • So geht mir das bei Serien auch oft. Vor allem, wenn sie schon abgedreht sind. Dann heißt es ganz oder gar nicht. Wenn es noch neue Staffeln gibt, dann bin ich allerdings ziemlich entspannt und habe nicht so den Drang immer die neueste Folge zu sehen…

      Bei Friends sind die Folgen ja immer nur um die 20 Minuten lang. Die lassen sich gut hintereinander weg und zwischendurch mal sehen. Ich würde dir raten: Fang einfach mal an und lasse dich nicht von der miesen Bildqualität am Anfang abschrecken. Es ist alt schon eine alte Serie 😉

  • Hmm, irgendwie gehört HIMYM zu den Serien, mit denen ich nie wirklich warm geworden bin… was übrigens auch für Friends gilt. ^^ Wobei meine Kollegen so oft HIMYM-„weißt-du-noch-in-der-Folge-wo…“s anbringen, dass ich das wirklich mal gucken müsste. 😀

    • Sich dazu zwingen bringt nichts. Entweder der Funke springt über oder nicht. Da kannst du lieber anfangen deine Kollegen dazu zu bringen Serien zu gucken, die du auch gerne siehst 😉

  • Da haben wir wieder eine Meinungsverschiedenheit zum Ende: Ich finde, dass die Pointe von HIMYM perfekt ist. Denn letztlich stimmt es ja, was die Kinder ihrem Vater sagen. Das gefällt mir viel besser als das Ende bei Friends, wo alle einfach ausziehen. Bei Friends habe ich einfach das Gefühl, die Serie ist fertig, weil es keine Folgen mehr gibt. Bei HIMYM hingegeben ist die Geschichte gefertig.

    Die Ähnlichkeit zu Friends ist übrigens noch viel stärker als in den Bildern gezeigt. Zum Beispiel die Suche nach dem Vater von Barney entspricht der Suche von Phebe nach ihren Eltern. Auch einzelne Details wurden übernommen. So entdeckt Phebe zum Beispiel in einer Folge, dass Ursula in ihrem Namen Pornofilme dreht. Ich erinnere mich, dass auch Ted einmal damit konfrontiert ist, dass jemand in seinem Namen Pornos dreht. Solche Details könnte ich nun noch jede Menge nennen.

    Aber wie du schon sagst: Beide Serien sind toll und selbst wenn man erkennt, woher die Inspiration kommt, kann man doch noch beide Serien geniessen.

    • So unterschiedlich können die Eindrücke sein.
      HIMYM kommt mir unfertig vor. So viel, dass noch erzählt werden müsste. Während Friends zum Ende in rund ist. Mit dem Auszug aus dem Apartment endet auch das Leben, das wir begleitet haben. Das, was jetzt kommt ist ein vollkommenes anderes Leben, dass man als Zuschauer nicht mehr begleitet.

      Du hast recht, da gibt es noch mehr Gemeinsamkeiten. Aber die Grundlagen werden im Bild schon genannt. Solche Aspekte wie von dir angesprochen sind dann für die wirklichen Liebhaber beider Serien 😉

      • Unfertig? Ja, das stimmt schon irgendwie. Das Ende bei HIMYM ist irgendwie willkürlicher. Dafür hats aber im Gegensatz zu Friends eine echte Pointe.

        Was mir an HIMYM besonders gefiel, ist das Spiel mit den Erzählperspektiven, die teilweise recht kompliziert ist.

        Ich kann mich an eine Folge erinnern, wo Robin Ted sucht und dabei seiner Spur durch die unterschiedlichen Clubs folgt. Dabei sehen wir Ted, wie er mit allerhand Schönheiten flirtet. Später stellt sich aber heraus, dass es eigentlich Barney war, der sich als Ted ausgab.

        Durch diese und ähnliche Perspektivenwechsel gewinnt HIMYM meiner Meinung einiges im Vergleich zum eher klassisch linealen Friends. Und deswegen hat es mich auch nicht gestört, dass die beiden Serien stellenweise doch recht ähnlich waren.

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