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Monopoly – Das berühmte Gesellschaftsspiel

Monopoly

Ich liebe Monopoly!

Und wie du auf dem Titelbild sehen kannst, hat meine Vorliebe für dieses Brettspiel dafür gesorgt, dass sich einige Editionen bei mir angesammelt haben. Dabei bin ich nicht mal daran schuld, denn es fing alles ganz harmlos an. Früher habe ich immer mit der alten Version meines Vaters gespielt. Die ist aber doch schon sehr ramponiert und ich kaufte mir die Herr der Ringe-Edition*, da zu der Zeit gerade die Filme im Kino liefen und es einfach alles in einer Herr der Ringe-Edition gab.

Dann war ich in Braunschweig und bei einem Besuch zu Hause entdeckte ich im Laden auf einmal die Lübeck-Edition*. Ich konnte nicht widerstehen und musste sie einfach mitnehmen. Da waren es dann schon drei Versionen in meinem Besitz und ab da hat es sich auch verselbstständig. Ich bekam neue Versionen geschenkt oder kaufte sie mir, wie die Disney-Edition, die ein Mitbringsel aus Disney World ist. Ich meine, ein Monopoly mit einem Pop-Up-Cinderella-Schloss. Wie hätte ich es da nicht kaufen können?

Jetzt habe ich also die ganzen Spiele und habe sie bisher noch nicht mal alle gespielt. Das muss ich zugeben. Denn leider sind meine Freunde alle nicht so große Monopoly-Fans wie ich. Ab und zu sind sie zwar so nett und antworten auf mein obligatorisches „Monopoly?“ bei Spieleabenden mit „Ja.“ aber nur halb so oft, wie ich es gerne hätte.

Zu Weihnachten bekam ich dann die Game of Thrones-Edition* und schöpfte Hoffnung, da sie GoT alle mögen. Aber ne, auch mit dieser tollen Version konnte ich sie noch nicht locken. Dabei ist die wirklich klasse umgesetzt und allein optisch schon ein echter Hingucker.

Angeblich schummel ich und spiele es deswegen so gerne. Aber das stimmt tatsächlich nicht. Meist verliere ich sogar und möchte es trotzdem immer wieder spielen. Warum? Ich glaube, weil es ein reines Glücksspiel ist. Alles hängt davon ab, wie man am Anfang würfelt und welche Straßen man so kaufen kann. Und dann braucht man Glück, dass man keine hohen Mieten bei den anderen zahlen muss, aber sie so würfeln, dass sie bei einem selbst zahlen müssen. Gerade zum Ende hin, wenn einige Häuser und Hotels auf dem Spielplan stehen kann sich ein vermeintlicher Gewinner ganz schnell dem Ruin nahesehn und jemand, der eigentlich kein Geld mehr hatte kann mit Glück so viel in einer Runde einnehmen, dass er am Ende alle besiegt.

Die Annahme, dass ich schummel beruht auf dem allerersten Monopolyspiel mit meinem Mann und seinem Bruder. Damals habe ich beide vernichtend geschlagen. Soweit noch kein Problem, aber wir hatten uns damals auf die Regeln geeinigt, wie ich sie von zu Hause kenne und seit dem behauptet mein Mann, dass ich sie mir nur ausgedacht hätte, um zu gewinnen. Was aber nicht so ist, ich hatte nur einfach Glück.

Monopoly Sammlung

Die hübscheste Version ist tatsächlich die Deluxe-Edition, die macht ihrem Namen alle Ehre. Nur einmal und dann nie wieder wurde die Revolution-Edition* gespielt, denn durch das runde Spielbrett und die Bankkarte statt Geldscheinen geht irgendwie viel Spielspaß verloren. Wenn man keine Geldstapel vor sich anhäufen kann und die anderen nicht sehen, wie viel oder wenig man hat, macht es eindeutig weniger Spaß.

Nach welchen Regeln spielt ihr Monopoly?

Natürlich gibt es die offiziellen Regeln, die der Packung beiliegen (aber selbst die unterscheiden sich manchmal in den einzelnen Editionen), aber wie ich mittlerweile weiß, hat eigentlich jede Familie ihre eigenen Hausregeln.

Bei mir wurde früher zum Beispiel immer mit nur einem Würfel gespielt. Das sorgt dafür, dass man mehr Felder in einer Runde betreten muss und macht es schwieriger, sorgt aber auch dafür, dass man tendenziell mehr Miete einnehmen kann. Außerdem bekam man keine Miete, wenn man im Gefängnis war und Steuern und sonstige Zahlungen kamen in die Mitte des Spielbretts. Wenn man nun auf „Frei Parken“ landete hatte man die Wahl: Das Geld nehmen oder eine Runde lang keine Miete zahlen müssen. Und bei uns wurden Straßen nie versteigert. Nur, wenn jemand drauf landete, konnten sie auch gekauft werden.

Von anderen weiß ich, dass man den doppelten Bonus bekommt, wenn man auf „Los“ landet und nicht nur drüber geht. Oder, dass schon gebaut werden darf, sobald man eine Straße hat und bevor alle Straßen verkauft sind. Man braucht also nicht mal alle einer Farbe.

Wie sind eure Hausregeln? Spielt ihr gerne Monopoly und habt ihr auch eine besondere Edition oder die ganz normale Standard-Variante?

13 Kommentare

  • Bauen ohne alle Straßen der Farbe zu haben ist nun wirklich quatsch. Ich mag Monopoly nicht wirklich, weil mir das Spiel einfach zu lange geht. Wenn man Glück hat fliegt man als erstes raus und darf sich dann mit einem Buch verkrümeln 😉

    • 😀 Ja, es geht lange, aber man spielt es ja auch nur, wenn man die Zeit dafür hat. Die meisten anderen Spiele gehen auch so lange. So richtig gute Spiele, die schneller als in zwei Stunden fertig sind, kenne ich gar nicht.
      LG Lexa

  • Huhu,

    ich habe Monopoly gar nicht so oft gespielt. Ich hab es nicht selbst und es ist wirklich Jahre her, dass ich es gespielt habe. Deswegen weiß ich nicht nach welchen Regeln. Aber in meinem zuletzt ausgelesenen Buch wurde es erwähnt (Wenn Schmetterlinge Loopins fliegen). Das fand ich cool. Aber wenn hatte ich noch auf der alten ganz normalen Version gespielt.

    LG Corly

  • Ich mag Monopoly eigentlich gerne, allerdings dauert mir das Spiel zum Ende hin oft zu lange und deshalb entscheide ich mich an einem Spieleabend auch meistens für ein anderes Spiel.

    • Ja, manchmal ist es nervig, wenn es sich zieht. Das muss ich zugeben. Allerdings dauern die meisten anderen Spiele auch so lange. Zumindest die, die bei uns so gespielt werden. Da muss man dann halt früher anfangen 😉
      LG Lexa

  • ICH LIEBE MONOPOLY. Ich bekam vor Jahren die Spongebob-Edition 🙂 In dieser Version gibt es einen Spielstein der bei einer bestimmten Zahl immer ein Feld weiter gerückt wird. Ist er wieder bei Los angekommen, ist das Spiel vorbei und der mit dem meisten Geld gewinnt (Damit es nicht so lange dauert, ist das die „Kinderversion“)

    Unsere Regeln:
    – Direkt auf Los, doppeltes Taschengeld
    – Im Gefängnis: Keine Mieteinnahmen
    – Bauen erst möglich, wenn man alle Straßen der Farbe hat
    – Spielen mit zwei Würfeln.Bei Pasch darf nochmal gewürfelt werden
    – Einzelne noch nicht verkaufte Straßen werden versteigert, wenn es so 3, 4 Karten sind und einfach keiner drauf kommt
    – Würfelt Spieler A und landet auf einer Straße von Spieler C, aber Spieler C merkt es nicht und Spieler B würfelt, so hat C kein Anrecht auf Miete mehr
    – Christiane gewinnt immer… nein, meistens geh ich als erstes Bankrott und mach dann die Bank 😀

    Bei ner GoT-Runde wäre ich dabei.

    • Moin,
      es gibt sie also doch, die Menschen, die es so gerne spielen wie ich.
      Eine GoT-Runde lässt sich theoretisch ja einrichten. So weit voneinander entfernt wohnen wir auch nicht. Vielleicht, wenn ihr mit Aribär mal an die Ostsee fahrt und dann dürft ihr ihn hinterher auch gleich da lassen 😉
      LG Lexa

  • Moin!
    Mit der Braunschweig Edition liebäugel ich jeden Monat aufs neue. Das ist ganz schlimm, wenn keiner mit einem spielen würde. Ich habe nur Spiele Muffel in der Familie und im Freundeskreis. Das ist mega schade. Aber deine Sammlung ist mal richtig genial 🙂

    Hab einen schönen Tag
    xoxo Nessi

    • Moin Nessi,
      ja, die Braunschweig-Edition würde mich auch noch reizen. Einen Bezug zu der Edition muss ich schon haben, dann macht das Sammeln mehr Spaß.
      LG Lexa

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