Fotografie

G wie geheimnisvoll

geheimnisvoll

Letzte Überarbeitung am 16. August 2016

Ich bin wieder spät dran, G wie geheimnisvoll forderte mich heraus.

Geheimnisvoll ist für mich irgendwie negativ, wenn ich das Wort höre stelle ich mir düstere Szenarien vor. Verwunschene Ecken mit wenig Licht und verwinkelte Gänge. Aber woher ein Heckenlabyrinth nehmen? Ich kenne keins in der näheren Umgebung und ein anderes Motiv fiel mir nicht ein. Wo ich auch hinguckte, überall Sonne, freundliche Farben und einfach Fröhlichkeit. Selbst der Friedhof in der Nähe strahlte mich mit Blüten an… Nichts, was zu meinem inneren Bild von etwas geheimnisvollen passen wollte..

Ich überlegte schon, es einfach sein zu lassen. Einen Buchstaben auszusetzen.

Und dann hatte ich heute morgen doch noch eine Idee.

Muschel Geheimnisvoll

Wie du vielleicht mitbekommen hast bin ich im Februar umgezogen. Hier gibt es einen kleinen Garten und in diesem Garten ist eine Maurer-Bütt als „Teich“ eingegraben. Nicht groß, nicht besonders hübsch. Wird bald meinen Rosen zu liebe weichen müssen. Aber für diesen Zweck war sie dann doch noch zu etwas gut.

Vor ein paar Wochen fand sich am Grund dieser Bütt eine Muschel. Bis dahin gut versteckt unter sehr vielen Algen und Blättern von den umliegenden Sträuchern. Beim Saubermachen und Aufräumen kam sie dann aber zum Vorschein.

Gute 10 Zentimeter lang und lebendig.

Muschel Geheimnisvoll

Auf zwei Arten geheimnisvoll:

  1. Wie kommt sie dahin?
  2. Wie lebt sie?

Was macht so eine große Muschel in einer kleinen Plastiktonne in einem kleinen Garten? Woher kommt sie? Warum haben die Vormieter sie nicht mitgenommen? Und wie lebt es sich wohl so als Muschel?

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