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LaVita – braucht man das?

LaVita-Erfahrung

Letzte Überarbeitung am 21. Juni 2017

LaVita, ein Saftkonzentrat, das auf der Homepage mit dem Slogan „Das Beste aus der Natur“ wirbt. In diesem Artikel möchte ich LaVita vorstellen, von meinen eigenen Erfahrungen berichten und am Ende die Frage beantworten, ob man sowas eigentlich braucht oder ob es nicht auch gut ohne geht.

LaVita – Wer/Was ist das?

LaVita ist ein Saftkonzentrat aus über 70 verschiedenen Lebensmitteln. Und gleichzeitig ist LaVita ein Familienunternehmen aus Bayern. Seit 1999 hat das Unternehmen LaVita nur ein Produkt: LaVita.

Dieses „Naturelixier“, wie es auf der Homepage genannt wird, ist Dreh- und Angelpunkt der Firma. Ein Umstand, der heutzutage irgendwie bemerkenswert erscheint, wo doch eigentlich jeder vieles herstellt und Unternehmen vielleicht ein Oberthema besitzen, sich aber äußerst selten wirklich nur auf eine Sache beschränken.

Das Saftkonzentrat besteht aus Obst, Gemüse, Kräutern, pflanzlichen Ölen und weiteren pflanzlichen Zutaten.

[Nachtrag]Im Juni 2016 wurde die einzige tierische Zutat, Stutenmilch, durch den prebiotischen Ballaststoff Inulin aus Chicorée, Gartenfenchel sowie Fenchelsaft ersetzt. Eine Neuerung, die ich persönlich sehr begrüße, denn Stutenmilch mag ihre Vorteile haben, erscheint aber doch sehr unzeitgemäß. Damit ist LaVita jetzt auch vegan.[/Nachtrag]

Die Zutaten werden möglichst schonend verarbeitet und das Endprodukt enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme und Aminosäuren. Dabei ist es frei von Süß-, Farb-, Konservierungs- und Geschmacksstoffen. Und auch frei von Gentechnik, da die Zutaten möglichst saisonal und regional eingekauft werden.

Der TÜV Rheinland bestätigt die einwandfreie Qualität. Zu kaufen gibt es den Saft übrigens nicht im Einzelhandel, sondern nur direkt per Internet/Telefon/Fax etc. und bei ausgewählten Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Kunde auch weiß, was er da trinkt und ausreichend beraten wird. Ein schöner Grundsatz, wie ich finde.

Soviel zu den Grundlagen. Mehr und genauere Informationen findet man auf der Homepage von LaVita. Dort finden sich auch einige Studien, die die Wirksamkeit von LaVita bestätigen. Wie es bei Studien aber so ist, sollte man nur denjenigen vertrauen, die man selbst gefälscht hat 😉 Es ist nett zu sehen, dass das Produkt so viel untersucht wurde und immer noch wird, aber wirklich vertrauen kann man doch eigentlich nur auf seine eigene Erfahrung. Oder?

Meine Erfahrung mit LaVita

Meinen ersten Kontakt hatte ich im Juli 2015. Eine Vertriebsmitarbeiterin stand in meiner Praxis und bot mir an, dass ich LaVita an meine Klienten verkaufen könne. Ich nahm das Informationsmaterial zwar an, war aber eigentlich schon davon überzeugt, dass es sowieso im Müll landen würde. Es ist nämlich unglaublich, wie viele Produkte man verkaufen soll, wenn man selbstständig ist. Und es ist auch wirklich unglaublich, was da für ein Schrott bei ist…

Naja, reingeguckt habe ich trotzdem mal (ich bin ja neugierig 😉 ) und war ziemlich schnell ziemlich angetan. Von der Idee, die dahinter steckt. Und von der Werbebotschaft. Da stand nämlich nichts, von wegen „Wir lösen alle Probleme!“ oder „Uns trinken und nie wieder Obst essen müssen!“. Nein, ganz im Gegenteil. Klar wurde LaVita gelobt und angepriesen, aber es war auch realistisch beschrieben. Es soll eine Basisversorgung sein. Trotzdem ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig und nötig. Ein Glas Saft am Tag kann keine Wunder vollbringen und soll es auch gar nicht. Es soll nur eine Grundlage herstellen, damit der Körper vernünftig arbeiten kann.

Unser Körper braucht, am besten regelmäßig, eine gewisse Menge an Vitalstoffen. Wenn man sich gesund ernährt und insgesamt einen gesunden Lebensstil hat, dann bekommt er die auch. Leider ist unsere Ernährung aber nicht immer optimal und schlechte Luft, Stress und andere Umweltfaktoren sorgen zusätzlich dafür, dass wir Vitamine und Co. nicht zu uns nehmen oder schlechter verwerten können. Mit einem Glas LaVita täglich geben wir unserem Körper eine Basisversorgung, mit der er schon mal arbeiten kann. Und jeder Apfel, jede Gurke und jedes Vollkornbrot versorgt ihn nun mit zusätzlichen Vitalstoffen. Durch die Grundversorgung ist unser Körper besser „geschmiert“ und kann daher auch besser arbeiten und die Nährstoffe aus Gemüse und Co. auch besser verwerten.

Erst testen, dann berichten

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wagte den Selbstversuch. Schließlich will ich ja nichts empfehlen, von dem ich keine Ahnung habe.

Ich trinke jeden morgen ein Esslöffel (ca. 10ml) in Wasser eingerührt. Es schmeckt mir. Ein bisschen wie Multivitaminsaft. Wenn es nicht schmecken würde, hätte ich die erste Flasche gleich weiterverschenkt. Es ist schon ein richtiges Morgenritual geworden, dass ich nur ganz selten vergesse. Entweder trinke ich dann Abends noch ein Glas, oder ich lasse mal einen Tag gut sein. Es ist ja schließlich keine Medizin, sondern ein Zusatz, der mir gut tun soll.

Manchmal rühre ich es auch in Joghurt oder Buttermilch. Auf dem LaVita-Blog finden sich auch Rezepte für Müsli und Parfait.

Die Wirkung

Mit Nägeln und Haaren hatte ich noch nie Probleme, aber eine ziemlich unreine Haut. Die ist besser geworden. Weniger Mitesser und daher auch weniger Pickel. Pflegeprodukte habe ich nicht gewechselt, aber es könnte natürlich trotzdem einen anderen Grund haben.

Ich war letzten Winter nicht wirklich krank. Mal ein kleiner Schnupfen, aber nichts schlimmes. Obwohl mein Mann zweimal wirklich flach lag. Kann, muss aber nicht an LaVita liegen, dass ich nicht krank geworden bin.

Normalerweise erwischt mich die Frühjahrsmüdigkeit immer heftig. Ich will dann nur noch schlafen und bekomme gar nichts auf die Reihe. Zwar war ich auch dieses Frühjahr müde, aber nicht so schlimm wie sonst. Placebo-Effekt?

Ich kann nur eins ganz klar sagen: Ich fühle mich gut, es schmeckt mir und ich habe keinerlei negativen Wirkungen gemerkt. Ob die Verbesserungen in meinem Leben, was Stimmung und Hautbild angeht, wirklich durch LaVita bedingt sind oder andere Gründe haben, kann ich nicht eindeutig sagen. Aber unser Kopf hat ja doch eine Menge zu sagen. Und selbst, wenn es keine echten körperlichen Vorteile hätte, ist es einfach ein gutes Gefühl etwas für sich zu tun. Was auch noch so einfach ist 😉

Die letzte Frage: Wer braucht LaVita?

Grundsätzlich: Niemand muss unbedingt LaVita trinken, damit es ihm gut geht. Man kann sich auch wunderbar gesund ernähren und bekommt so alles, was man braucht. Aber, leider ernähren sich die wenigsten von uns wirklich gut.

3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag sind zwar die Empfehlung, aber wirklich nur die Grundlage. Mehr wäre besser. Vollkornprodukte werden meist, wenn überhaupt, nur als Brot verzehrt. Und damit nicht ausreichend. Bei den allermeisten Menschen gibt es viel Verbesserungspotential. Ich nehme mich da nicht aus.

Dazu kommen Umwelteinflüsse wie unsaubere Luft, viel Stress oder Krankheiten. Unser Körper braucht dann mehr Nährstoffe. Giert nach Vitaminen und guten Lebensmitteln, damit er vernünftig arbeiten kann. Auch eine Schwangerschaft oder viel Sport können dazu führen, dass unser Körper mehr braucht. Mehr Vitamine, mehr Mineralstoffe …

Deswegen ist es zwar nicht unbedingt nötig LaVita zu konsumieren, aber ich würde jedem dazu raten. Es kann nicht schaden (bei Allergien und Histaminintoleranz vorsichtig testen und mit dem behandelnden Arzt sprechen) und nur gutes bringen.

3 Monate testen und erleben, was sich ändert. Und wenn sich nichts ändert, wenn man wirklich keine positiven Effekte feststellt, dann kann man immer noch wieder damit aufhören. 3 Monate sollte man aber „durchhalten“, denn solange braucht der Körper ungefähr um einmal die Zellen zu erneuern. Nach 3 Monaten setzt daher erst die volle Wirkung ein.


LaVita verspricht das Beste aus der Natur. Hält das Vitalstoffkonzentrat was es verspricht? Mein Erfahrungsbericht.

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Über Fragen oder Erfahrungsberichte in den Kommentaren freue ich mich. Viele weitere Informationen und auch Bestellmöglichkeiten gibt es direkt auf lavita.de.

[Nachtrag] Als ich diesen Artikel schrieb, geschah das komplett von mir aus und ohne Auftrag oder Einflussnahme von LaVita. Mittlerweile stehe ich allerdings in einem Geschäftsverhältnis zum Unternehmen und muss diesen Beitrag daher rechtmäßig als Werbung kennzeichnen. Auch, wenn sich der Inhalt und meine Meinung seit dem nicht verändert hat. [/Nachtrag]

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