Ernährung

[#issgesund] Gesunde Ernährung, was ist das eigentlich?

issgesund

Letzte Überarbeitung am 31. Dezember 2016

Im Rahmen der Blogparade #issgesund ruft Kalliopi Kaßelmann dazu auf 5 Fragen zu beantworten. Fragen, die sehr gut hier auf den Blog passen und meine Einstellung und Meinung zu gesunder Ernährung sicherlich noch einmal verdeutlichen.

Also lass dich überraschen, wie meine Antworten ausfallen und kommentiere doch gerne zum Schluss mit deinen Antworten auf die Fragen. Oder nehme einfach selbst auch an der Blogparade teil. 😉

 

Was gehört für dich zur gesunden Ernährung?

Grundsätzlich gehören für mich zur gesunden Ernährung gesunde Lebensmittel. Aber was ist gesund?

gesunde #Lebensmittel = #Nahrungsmittel #issgesund Klick um zu Tweeten

Eine gesunde Ernährung nährt meinen Körper (und meine Seele). Aus diesem Grund sind die Klassiker wie (frisches) Obst und Gemüse und Vollkornprodukte für mich gesund. Wenn ich sie esse, weiß ich, dass mein Körper mit Nährstoffen versorgt wird und ich ihm alles biete, was er braucht.

Die Richtlinien, an die ich mich dabei halte, habe ich schon einmal für dich zusammengefasst. Sie ähneln ein wenig dem Clean Eating. Auch ich bin der Überzeugung, dass man natürliche und unverarbeitete Produkte rein industriell hergestellten Lebensmitteln vorziehen sollte. Allerdings sehe ich es nicht ganz so streng.

Auch eine Fertigpizza kann gesund sein. Denn a) enthält sie Nährstoffe, wenn auch nicht besonders viele und b) nährt sie im Moment des Essens vielleicht meine Seele.

So gesehen gehört für mich alles zu einer gesunden Ernährung, das mir schmeckt und mir gut tut. Die Menge macht es. Nur Fertigpizza tut mir auf Dauer nicht gut. Aber ab und zu eine schadet mir auch nicht. Gesunde Ernährung funktioniert meiner Meinung nach ohne eine Einschränkung der Lebensmittelauswahl. Man muss nur (wieder) lernen auf die Signale des eigenen Körpers zu hören. Merken, wie er sich freut, wenn er gute Nahrungsmittel bekommt und feststellen, dass es eigentlich nie der Körper ist, der nach Fast Food ruft. Es sind meist antrainierte Gewohnheiten, die man sich zum Glück aber auch wieder abgewöhnen kann.

 

Passen Genuss und gesunde Ernährung für dich zusammen?

Sie passen nicht nur zusammen, sie sind auch unzertrennbar.

Wie eben geschrieben ist gesunde Ernährung eine Ernährung, die meinen Körper und meine Seele nährt. Und nichts nährt meine Seele so sehr wie Genuss. 

Das tolle daran ist: Wenn man sich mal eine zeit lang richtig gesund ernährt, dann bereitet einem diese Ernährung viel mehr Genuss, als es die industriell hergestellten und abgepackten Lebensmittel je konnten.

#Genuss und gesunde #Ernährung gehören zusammen. #issgesund Klick um zu Tweeten

Ich will damit nicht sagen, dass ein leckeres Stück Schokotorte nicht himmlisch und es wert ist mit Genuss verspeist zu werden, aber halt nicht jeden Tag. Ein reifes Stück Obst tut es tagtäglich auch und schmeckt. Oder frisch gebackenes, noch warmes Vollkornbrot. Oder Naturjoghurt mit Nüssen und Trockenfrüchten. Oder oder oder…

 

Wie schaffst du es im (hektischen) Alltag, dich gesund zu ernähren?

Mittlerweile ohne Probleme. Am Anfang war es ein Kampf, das muss ich zugeben. Früher habe ich mich wirklich schlecht ernährt. Eigentlich nur Fertiggerichte, kaum Wasser, dafür Limonaden und frisches Obst und Gemüse war auch nicht in Sicht. Die Quittung bekam ich dann mit Übergewicht und einer allgemeinen Lustlosigkeit und Müdigkeit.

Was ich damit sagen will: Mittlerweile fällt es mir leicht. Es ist keine Arbeit und ich muss nicht dran denken mich gesund zu ernähren. Ich mache es ganz automatisch. Allerdings bin ich auch ein bisschen flexibler als einige meiner Kollegen. Schokolade und Chips machen eine Ernährung nicht sofort ungesund, wenn die Menge und Häufigkeit des Verzehrs überschaubar sind. Und auch ein nächtlicher Besuch im Fast Food-Laden ist in Ordnung, wenn es eine Ausnahme bleibt.

Ich verbiete mir nichts und habe deswegen auch keine #Gelüste. #issgesund Klick um zu Tweeten

Vielleicht ist das schon das ganze Geheimnis. Da ich theoretisch alles darf, will ich es gar nicht.

Aber es war ein langer Weg bis hier hin. Allerdings kann jeder diesen Weg beschreiten. Wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du es auch.

Extra Tipp: Und für das zusätzlich gute Gewissen, wenn es doch mal zu wenig Gemüse ist am Ende des Tages, trinke ich jeden morgen ein Glas LaVita. Das schmeckt gut und tut gut 😉

 

Nutzt du spezielle Zubereitungsmethoden, welche kannst du empfehlen?

Was du brauchst ist ein großes Schneidebrett, ein scharfes Messer, eine Pfanne, einen Topf mit passenden Deckel und einen Backofen. Die Küchengrundausstattung ist ausreichend.

Natürlich gibt es ganz tolle Küchengeräte, die besonders schonend garen, aber es ist kein Muss solche zu besitzen. Im Sommer grillen ist sehr fettsparend. Genau so, wie Gemüse und Fisch im Backofen garen. Wenn du einen passenden Deckel für deinen Topf hast und diesen nicht dauernd hochnimmst um reinzugucken, kommst du mit sehr wenig Wasser beim Gemüsegaren aus und schwemmst so weniger Vitamine aus. Eine gute beschichtete Pfanne hilft dir ungemein Fett zu sparen beim Braten. (Auch, wenn Fett nicht per se schlecht ist, lese hier genaueres.)

Also nein, ich nutze keine speziellen Zubereitungsmethoden und ich empfehle dir auch keine. Solange du mit frischen Zutaten kochst und nicht nur eine Packung irgendwas in die Mikrowelle schiebst, kannst du nämlich gar nicht so viel verkehrt machen. Und das schonende Garen kommt ganz automatisch mit der Zeit und Übung. Gemüse schmeckt nämlich besser, wenn es nicht totgekocht ist 😉

 

Welchen Ernährungstipp oder welches Rezept zu gesunder Ernährung aus deinem Blog kannst du uns empfehlen?

Wenn du dich für die Grundlagen interessierst: 6 einfache Regeln um gesund zu bleiben

In diesem Artikel sind dann auch weiterführende Artikel zu Fett, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Wasser und vielem mehr verlinkt.

Und wenn du abnehmen möchtest, kann ich dir meinen Artikel „Die 5 größten Abnehmlügen“ empfehlen. Damit du diese Fehler nicht begehst.


 

Soweit meine Antwort auf die fünf Fragen dieser Blogparade. Wie würden deine Antworten ausfallen? Oder möchtest du noch etwas zu meinen Antworten loswerden?

Ich freue mich über deinen Kommentar.

5 Kommentare

  • Toll geschrieben, wir sind uns sehr einig. Ich finde es noch wichtig bei allem zu bedenken, dass unser Körper evolutionsbedingt auch mal Nahrungspausen braucht. Dauernde Versorgung mit Kalorien gab es „früher“ nicht und dafür sind wir auch nicht ausgelegt. Bei vielen Menschen ist dann auch noch der Nährwert der Nahrungsmittel suboptimal, so dass viele Zivilisationskrankheiten vorprogrammiert sind. Du hast das toll beschrieben, ungünstige Lebensmittel kann man auch mal ausgleichen mit einem großen Plus an günstigeren Nahrungsmitteln und dürfen (und sollen) auch mal sein, sofern man sich bewusst ist, dass es sich um eine Ausnahme handelt. Liebste Grüße sendet dir Nicole von elfenleicht

    • Hallo Nicole,

      danke für das Lob. 🙂
      Mit den Nahrungspausen hast du recht. Aber die Stellen sich ja automatisch ein, wenn man wieder anfängt auf seinen Körper und seine Signale zu hören. Wir haben ja schließlich nicht durchgängig hunger 😉 Und schlafen tun wir auch alle.

      Liebe Grüße zurück
      Alexandra

  • Du kennst meine Ernährungsprinzipien ja gut, ich unterschreibe deine Ansichten genauso, wie du sie beschrieben hast. Das einzige, was mir wirklich schwer fällt, ist zur Mittagszeit etwas wertiges zu zaubern. Da ich berufstätig bin und ein Kind habe, das gegen 14h nach Hause kommt, ist es nicht so einfach. Teils koche ich abends vor, aber auch das schaffe ich nicht immer. Daher verlege ich an diesen Tagen die Hauptmahlzeit auf abends und mittags gibt es ein Sandwich oder ähnliches.

    Man findet mit ein bisschen Flexibilität immer eine Lösung 🙂

    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee,
      meiner Meinung nach ist gegen die Hauptmahlzeit am Abend absolut nichts einzuwenden. Ein Sandwich kann schließlich auch gesund sein. Und besser es gibt Mittags „nur“ etwas um den ersten Hunger zu stillen und Abends etwas vernünftiges, als, dass du Mittags irgendwas schnelles kochst, dich abhetzt und weder du Spaß beim Zubereiten hast noch dein Kind beim Essen, weil Mama genervt ist 😉
      Es muss einfach in den Tagesablauf passen. Und wenn das so bei euch passt, dann ist es auch gut.

      Liebe Grüße
      Alexandra

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