Ernährung

Ernährung bei Schmerzen – Was hilft?

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Letzte Überarbeitung am 20. November 2016

Das Ernährung manchmal Schmerzen verursacht, hat jeder schon einmal erlebt. Krämpfe nach verdorbenem Essen, ein unangenehmes Völlegefühl nach zu viel Essen oder Zahnschmerzen bei kaltem Essen. Unser Körper reagiert oft schnell. Aber auch langsame Reaktionen auf unsere Ernährung sind möglich, und oft die angenehmeren: Weniger Schmerzen und ein allgemeines Wohlbefinden zum Beispiel.

Wann verursacht Essen Schmerzen?

  1. Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten können zu den unterschiedlichsten Symptomen führen. Häufig sind Krämpfe und Kopfschmerzen.
  2. Zu viel Essen auf einmal führt zu Bauchschmerzen.
  3. Zu viel fettiges Essen führt ebenso zu Bauchschmerzen, kann aber zusätzlich Kopfschmerzen verursachen. Auch ist die seelische Komponente nicht zu vernachlässigen, wenn sich nach einem solchen Essen ein schlechtes Gewissen einstellen sollte.
  4. Zu kaltes oder heißes Essen führt meist unmittelbar zu Schmerzen im Mund.
  5. … dir fallen sicherlich noch mehr Beispiele ein. …

Wann hilft Essen gegen Schmerzen?

  1. Die Schmerzen durch Arthrose, Rheuma und Gicht lassen sich oft durch die richtige Ernährung etwas lindern.
  2. Essen kann Trost sein bei seelischen Schmerzen.
  3. Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung kann im Allgemeinen für mehr Gesundheit und Wohlbefinden, und damit zu weniger Schmerzen, sorgen.

Ernährung bei chronischen Schmerzen

Der Aminosäure L-Tryptophan wird eine stimmungsaufhellende, beruhigende und gewichtsreduzierende Wirkung zugeschrieben. Bei einem ausreichendem Verzehr von Kohlenhydraten wird L-Tryptophan im Körper in Serotonin umgewandelt.

Serotonin ist dir sicherlich als „Glücksbote“ bekannt.

„Glücksboten“ können bei chronischen Schmerzen helfen. Einmal um die Schmerzen zu lindern, aber auch um die Schmerzen besser ertragbar zu machen.

Das Ziel ist es, sich so zu ernähren, dass der Körper alle Nährstoffe bekommt die er braucht und dabei möglichst viel Serotonin produzieren kann.

Bei chronischen #Schmerzen sollte die #Ernährung aus 60% Kohlenhydraten und max. 10% Eiweiß bestehen! Klick um zu Tweeten

Chronischen Schmerzpatienten wird eine eiweißarme Ernährung empfohlen. Das Protein Valin ist ein Gegenspieler zum Tryptophan und verhindert dessen Umwandlung in Serotonin. Deswegen ist es bei akuten Schmerzen, entgegen aller Reflexe, äußerst ungünstig zu Schokolade oder anderen Milchprodukten zu greifen.

Aber was hilft besser als Schokolade bei akuten Schmerzen?

#Honig + #Nüsse + #Obst = optimale Mischung bei #Schmerzen Klick um zu Tweeten

Honig enthält viel Tryptophan und galt schon immer nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilmittel. Nüsse sind reich an guten Fettsäuren und liefern unserem Körper die Energie mit den Schmerzen umzugehen. Obst enthält wertvolle Nährstoffe und stärkt unseren Organismus, damit dieser den Schmerz bekämpfen/ die Schmerzquelle heilen kann.

Eine kohlenhydratreiche Ernährung verbessert die Aufnahme und Umwandlung von Tryptophan in Serotonin. Weitere tryptophanhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel Hülsenfrüchte, Haferflocken, Bananen, Vollkornreis, Nüsse und Samen.

Du siehst, es ist theoretisch möglich Schmerzen durch die richtige Ernährung zu lindern. Auf jeden Fall ist es möglich dem eigenem Körper durch die richtige Ernährung die Kraft zu geben mit den Schmerzen umzugehen und gegen sie vorzugehen.


 

Literaturtipps zum Thema:

2 Kommentare

  • Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Ein Bekannter von mir hatte ebenfalls starke Schmerzen beim Essen und Trinken, unabhängig davon, ob es kalt oder warm war. Ich habe ihm anschließend geraten, einen Zahnarzt zu besuchen und sich untersuchen zu lassen. Dank des Internets wird man heutzutage schnell fündig.

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