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Der Müller Christian Müller und seine Ölmühle Godenstedt

Ölmühle Godenstedt Christian Müller

Ich kenne einen Christian Müller, der heißt nicht nur Müller, der ist auch noch Müller. Müller-Meister und Staatlich geprüfter Techniker in der Fachrichtung Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik um genauer zu sein. Und dieser Müller hat seit Anfang des Jahres seine eigene Mühle. Die Ölmühle Godenstedt.

Warum ich das erzähle?

Ölmühle Godenstedt Christian Müller

Christian Müller

Erstens: Das ist ganz simpler Humor, aber ich finde es irgendwie immer noch toll, dass jemand mit dem Namen Müller auch tatsächlich Müller geworden ist. Wie oft trifft man schon einen Müller, der Müller heißt? Oder einen Schuster, mit Namen Schuster… oder oder oder?

Zweitens: Für diesen Beitrag am wichtigsten: Seine Öle sind echt lecker! Ich schrieb ja schon drüber, wie lecker und gesund Speiseöl sein kann und jetzt habe ich auch noch eine Quelle gefunden, die wirklich 100% vertrauenswürdig (da persönlich bekannt) ist und ganz sicher nicht irgendwie panscht oder manipuliert.

Öl ist nicht gleich Öl

Ich muss ja zugeben, früher gehörte ich auch zu den Menschen die genau zwei Öle zu Hause hatten: Das billige Rapsöl in der durchsichtigen Plastikflasche und ein Olivenöl. Mehr braucht man nicht, so dachte ich zumindest. Grundsätzlich stimmt das auch, (wobei ich mittlerweile auch niemanden mehr das Rapsöl aus der Plastikflasche für unter 1€ empfehlen würde… aber gut, anderes Thema) aber mit mehr Ölen steigt auch die Geschmacksvielfalt.

Mittlerweile stehen doch ein paar mehr Öle bei mir in dunklen Glasflaschen umher. Denn welches Öl man nutzt macht echt viel aus. Egal ob zum Anbraten, beim Dünsten oder aufm Salat, das richtige Öl verändert ein ganzes Gericht. So bin ich seit einiger Zeit ein Fan von Walnussöl geworden. Dabei ist es natürlich nicht schlecht, dass es auch noch richtig gesund ist, aber viel wichtiger in der Verwendung ist: Boah, ist das lecker!

Ein langweiliger grüner Salat bekommt mit Walnussöl richtig Geschmack. Und Muffins, mit Walnussöl gebacken… viel besser als ohne. Selbst, wenn da sonst keine Walnüsse dran sind, schmeckt es gleich ganz anders als ohne das Öl. Oder einfach mit etwas Müsli und Joghurt gemischt als Frühstück. Also eigentlich geht das immer und überall.

Natürlich könnte man da auch immer anderes Öl nehmen. Haselnuss geht sicherlich genau so gut. Aber momentan fahre ich eben auf Walnuss ab. Ändert sich bestimmt auch wieder. 😉

Die Ölmühle Godenstedt

Ich hab jetzt also den „Dealer meines Vertrauens“ gefunden und das Beste daran ist, dass da jeder einkaufen kann. Ganz einfach online.

Der Christian ist ja nicht dumm und steht nicht nur auf Wochenmärkten mit seinen Ölen, sondern bietet auch einen Online-Shop. Ich bin natürlich voreingenommen, aber ich finde, die Seite kann sich sehen lassen. Es gibt nicht nur Öle, sondern auch Mehle, Samen & Nüsse und Flocken zu kaufen. Alles bio und alles genau beschrieben. Mit Rezepten und zusätzlichen Infos. Man erfährt, wo die Rohstoffe herkommen und auf der Facebook-Seite gibt es immer mal wieder Videos von der Herstellung.

Also eigentlich alles, was man als Kunde so will. Oder fehlt was? Er freut sich sicherlich über konstruktive Kritik.

Ölmühle Godenstedt Christian Müller

Die Auswahl ist vielfältig, aber nicht zu groß. Man schafft es noch sich zu entscheiden. Und wenn man sich doch nicht entscheiden kann, mit einem Probierset kann man nicht viel falsch machen.

Ich persönlich finde auch die kleinen Flaschengrößen von 100ml oder 250ml sehr angenehm. Denn wenn man viele Öle zu Hause hat, will man sie auch nutzen. Da dauert es, bis eine „normalgroße“ Flasche leer ist. Die kleinen Flaschen hat man eher mal aufgebraucht und so wird nichts ranzig.

Die Nussöle eignen sich bestimmt auch gut als Mitbringsel zum Advenstkaffee oder so. Mal was anderes, als Blumen. Das werde ich testen dieses Jahr 😉 Und was ich auch testen will, sind die Hanf-Brownies. Einfach, für den Blick in den Gesichtern meiner Gäste, wenn ich ihnen erzähle, dass es heute Hanf-Brownies zum Kaffee gibt.


Hab ich dich jetzt dazu gebracht dir die Seite mal anzusehen und ein bisschen mit verschiedenen Ölen zu experimentieren? Oder bist du der Meinung das billige Rapsöl aus der Plastikflasche reicht völlig?

5 Kommentare

  • Ich musste richtig grinsen, als du die zwei Standard-Öle aufgezählt hast – GENAU DAS steht bei mir im Schrank! 😀
    Wobei ich noch ein kleines Fläschchen Sesam-Öl für asiatisch angehauchte Gerichte habe.

    Wieso das billige Rapsöl aus der Plastikflasche nicht unbedingt das beste ist würde mich jetzt wirklich interessieren, schließlich bin ich jetzt extra von Sonnenblumenöl (natürlich auch in der guten Plastikverpackung) auf Rapsöl umgestiegen, da mir irgendjemand vor ein paar Monaten erzählt hat, dass Sonnenblumenöl gar nicht gut für unseren Körper ist.

    Liebe Grüße,
    Charly 🙂

    • Hallo Charly,
      Rapsöl ist besser als Sonneblumenöl (zumindest für die meisten), allerdings ist Sonnenblumenöl nicht schlecht. Aber trotzdem ist die Umstellung nicht schlecht.

      Das billige aus der Plastikflasche ist meist sehr stark verarbeitet, denn sonst könnte es auch nicht so billig sein. Siehe auch hier: https://lexasleben.de/speiseoele/ Dadurch gehen Nährstoffe verloren. Auch durch das Licht gehen Nährstoffe verloren. Deswegen ist es besser, wenn Öl in dunklen Flaschen aufbewahrt wird. Mal abgesehen davon, dass es sein kann, dass das Plastik etwas an das Öl abgibt, wenn die Flaschen oft warm und kalt werden (z.B. wenn sie nahe am Herd stehen). Ist zwar unwahrscheinlich, aber kann trotzdem sein 😉

      Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet.
      LG Lexa

  • Öle sind ein wichtiges Thema.
    Wir arbeiten täglich damit in der Küche und leider machen sich zu wenige darüber Gedanken.
    Danke dir für den Artikel.
    Hab noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche,

    Mimi

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