Rezension

Terry Brooks – Die Shannara Chroniken. Elfensteine.

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Letzte Überarbeitung am 10. August 2016

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Shannara Chroniken Elfensteine

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Autor: Terry Brooks

735 Seiten

Originaltitel: The Elfstones of Shannara (Ballantine Books)

erschienen: März 2016

Preis: 9,99€* Taschenbuch / 7,99€* EBook

Verlag: blanvalet

Die Shannara-Chroniken – Elfensteine ist bereits (ab 1982) in geteilter Form erschienen unter den Titeln: Die Elfensteine von Shannara, Der Druide von Shannara und Die Dämonen von Shannara. Die gelesene Taschenbuchausgabe ist eine neue Auflage, übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti und durchgesehen und überarbeitet von Andreas Helweg.

Buchrücken

Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Will zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.

Meine Meinung

Der Anfang ist auf jeden Fall besser als bei „Das Schwert der Elfen„.  Aber leider, leider war es das auch schon fast mit Lob.

Ich muss dazu aber sagen, dass ich einen grundlegenden Fehler gemacht habe: Ich habe die Serie* gesehen. Bevor ich das Buch gelesen habe.

Und die Serie war gut. Nur leider nicht so nah dran an der Romanvorlage. Was für mich dann beim Lesen zum Problem wurde.

Denn in der Serie ist Amberle eine starke junge Frau. Wehrhaft. Eigenständig. Bewundernswert.

Im Buch ist sie ein kleines hilfloses Mädchen. So kommt sie auf jeden Fall rüber, auch, wenn sie kein kleines Kind mehr ist.

Das Titelbild des Buches passt daher schon mal gar nicht. Denn das ist aus der Serie. Zeigt die Amberle aus der Serie. Kämpferisch. Und nicht verschüchtert und nutzlos.

Wie gesagt, es war mein Fehler. Aber leider habe ich diesen Fehler gemacht und mir damit das gesamte Buch vermiest. Weil ich mich so geärgert habe. Über die Darstellung von Amberle und meine Blödheit…

Zur Rettung des Buches kann ich nur sagen, dass es, abgesehen von Amberles Figur, gut ist. Nicht herausragend. Aber solide. Durchschnittliche Fantasy. Das Böse gegen das Gute. Große Schlachten und kleine Taten, die eigentlich noch wichtiger sind. Freundschaft, Solidarität und einzelne Helden. Eine kleine Liebesgeschichte dabei und alle sind glücklich am Ende, obwohl viele tot sind.

Ich kann dir also nur empfehlen, erst das Buch zu lesen und dann erst die Serie zu sehen. Andersrum macht es nicht glücklich. Wirklich nicht. Wenn du die Serie also schon kennst und überlegst, das Buch dazu zu lesen, dann las es lieber bleiben.

Die Unterschiede sind zu groß. Zu grundlegend.

Was ich dir aber in beiden Fällen empfehlen kann: Lese „Das Schwert der Elfen„. Auch, wenn meine Rezension dazu nicht sehr positiv ausfiel. Jetzt im Nachhinein liefert das Buch sehr viel Grundlage für dieses Buch und auch für die Serie. Man kennt die Geschichte hinter den Figuren und kann den Elfenkönig, Allanon und vor allem Will viel besser einordnen.

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