Rezension

Ryan Bartelmay – Voran, voran, immer weiter voran

ryan bartelmay voran immer weiter

Letzte Überarbeitung am 10. August 2016

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Autor: Ryan Bartelmay

erschienen: März 2015

432 Seiten

Preis: 21,99€*

Verlag: Karl Blessing

 

Buchrücken

Amerikanischer Mittelwesten, Anfang der 1950er-Jahre: Chic Waldbeeser hat gerade seine Highschool-Liebe Diane geheiratet und sieht hoffnungsfroh in eine Zukunft als Familienvater und Eigenheimbesitzer. Sein Bruder Buddy ist ein ruheloser Geist, dem es schwerfällt, seinen Platz im Leben zu finden und sesshaft zu werden, und der nicht weiß, dass seine Frau Lijy ihr eigenes Geheimnis hütet. Über fünfzig Jahre hinweg werden die beiden Brüder versuchen, trotz aller Schicksalsschläge und Niederlagen immer weiterzumachen. Und Chic wird im Alter noch eine letzte Chance bekommen, sein Glück zu finden.

 

In der Tradition von John Williams’ Stoner erzählt dieser epische Roman von zwischenmenschlichen Missverständnissen, die mit der Zeit zu unüberwindlichen Barrieren werden, vom Mittelmaß und den kleinen und großen Dramen des Lebens. Mit einer lakonischen und eingängigen Sprache macht Ryan Bartelmay uns zu Zeugen einer sich über ein halbes Jahrhundert entfaltenden Familiengeschichte.

Trailer

Meinung


 

Diese Rezension ist eine Premiere, denn sie ist nicht von mir. Meine Mutter hat dieses Buch gelesen und für dich rezensiert. Meine Bücherliebe habe ich eindeutig von ihr und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch sie der Verlockung eines Rezensionsexemplares nicht mehr widerstehen konnte 😉


 

Erzählt wird die Geschichte der Brüder Chic und Buddy Waldbeeser über fünfzig Jahre hinweg.

Auf seiner Hochzeit mit Diana trifft Chic Lijy, die Frau seines Bruders, von der er fasziniert ist. Beide Ehen haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen, aber auch die Brüder müssen sich Schicksalsschlägen und Niederlagen stellen.

Darüber hinaus handelt das Buch von der professionellen Spielern Mary Geneseo. Sie ist auf der Suche nach dem Glück und ihr Weg kreuzt den von Chic Waldbeeser.

Alle diese Zutaten sind eigentlich ein Garant für eine spannende und dramatische Familiengeschichte.

Leider ist das bei diesem Roman nicht der Fall. Die Erzählweise ist langatmig und träge und enthält sehr viele Handlungssprünge, die die Geschichte nicht dramatischer machen, sondern zäher. Die Grundstimmung des Romans ist negativ und bisweilen auch deprimierend. Die Handlung plätschert so dahin, ohne, dass etwas Nennenswertes geschieht.

Die Figuren sprachen mich nicht an, so dass ich keine Beziehung zu Ihnen aufbauen konnte (die Grundvoraussetzung für eine gut erzählte Geschichte). Ihr Schicksal war mir schlichtweg egal. Es ist eins von diesen Bücher, das man schon vergessen hat, nachdem man die letzte Seite gelesen und es zugeklappt hat. Schade.

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