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7 Tipps um deinen Blog bekannter zu machen – Teil 1

Blog bekannter machen

Letzte Überarbeitung am 23. August 2016

Anfang des Monats sage ich euch noch, dass ihr nicht zu viel Wert auf hohe Follower Zahlen legen sollt und jetzt will ich euch Tipps geben, wie ihr genau diese Zahl steigert? Tja, spinn ich denn? Schon so ein bisschen, aber in diesem Fall mal nicht. Denn es ist ganz einfach: Wie will man aktive Leser gewinnen (und binden!), wenn niemand den Blog kennt? Deswegen ist es wichtig seinen Blog bekannt zu machen. Wie man da vorgehen kann, erkläre ich euch in diesem Post. Und später folgt dann noch ein Post, wie man aus den reinen Followerzahlen möglichst viele aktive Leser generiert.
Aber fangen wir mit der Grundlage an:

7 Tipps, wie ihr euren Blog bekannt macht und eure Followerzahl steigert

1. Habt Spaß am Bloggen!

Klingt banal? Ist es auch.
Aber wenn man es von der anderen Seite betrachtet, seht ihr sicherlich, wie wichtig es ist: Wollt ihr einen Blog lesen, bei dem man beim ersten Aufrufen schon merkt, dass der Blogger keine Lust hat? Bei dem vielleicht alle 3 Monate mal ein kurzer Text erscheint mit eigentlich keinem Inhalt? Bei dem absolut keine Mühe in die Optik gesteckt wurde und stattdessen einfach nur überall Werbeanzeigen aufblinken?
Sicherlich nicht!
Deswegen: Selbst wenn ihr eigentlich nur bloggt, weil ihr Werbung schalten wollt und Geld verdienen, habt Spaß daran! Nur wenn ihr Spaß habt, gebt ihr euch auch wirklich Mühe. Und das merken potentielle Leser. Es kommt nicht darauf an alles perfekt zu machen, sondern darauf eure Leser eure Begeisterung spüren zu lassen. Nur dann (und das ist meine Überzeugung) liefert ihr auch guten Content. Und guter Content verlinkt sich ja bekanntlich von selbst. Wenn ihr Spaß am Bloggen habt und eure Leser das merken, werden sie es auch honorieren und ihr werdet immer mehr Leser finden. Bzw. die Leser werden euch finden. Wir befinden uns im Internet, hier gibt es für jedes Nischeninteresse mehr potentielle Leser als man sich vorstellen kann. Man muss ihnen nur die Möglichkeit geben einen zu finden.

Mit Spaß ist man schneller erfolgreich! Klick um zu Tweeten

 

2. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus.

Mit diesem Sprichwort möchte ich euch nur daran erinnern, dass ihr Menschen für euren Blog begeistern wollt. Also seit nett und höflich zu allen, mit denen ihr Kontakt habt. Sei es als Kommentar auf eurem oder einem fremden Blog oder in einer Facebookgruppe oder sonst wo. Fragt euch immer: „Was für einen Eindruck vermittel ich? Würde ich den Blog von einem Menschen wie mir lesen wollen?“ Damit meine ich nicht, dass ihr euch verstellen sollt, aber ihr solltet die Grundregeln der Höflichkeit beachten. Ihr repräsentiert euren Blog! Und den Blog von jemanden, von dem man beleidigt wird, will man nicht lesen. Außerdem solltet ihr Möglichkeiten anderen Bloggern zu helfen immer wahrnehmen. Vielleicht braucht ihr auch irgendwann mal Hilfe. Sei es, dass ihr Meinungen zu eurem Design wollt, ihr nicht genau wisst, was man bei einem Gewinnspiel beachten muss oder ihr sonst irgendwelche Fragen habt. Wenn ihr vorher einen guten Eindruck hinterlassen habt ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass ihr dann auch wirklich gute Hilfe bekommt. Außerdem werden andere Blogger euren Blog viel lieber empfehlen, wenn sie den Menschen hinter dem Blog nicht schrecklich nervig und unfreundlich finden.

3. Kommentare sind euer Klingelschild.

a) Kommentare auf fremden Blogs

Ihr solltet nach Möglichkeit regelmäßig auf anderen Blogs kommentieren. Aber tut euch selbst einen gefallen und kommentiert nicht um zu kommentieren, sondern kommentiert, wenn ihr auch etwas zu sagen habt. Und wenn es nur ist: „Die neue Frisur steht dir super!“ Auch wenige Worten können anderen schon eine Freude machen. Worüber sich aber kein Blogger freut sind 0815-Kommentare, die eindeutig per Copy&Paste täglich in mehreren Blogs verteilt werden. Lieber Qualität, statt Quantität! Ihr macht durch einen Kommentar sowohl den Blogbesitzer als auch alle Leser des betroffenen Posts auf euch aufmerksam. Das ist nicht zu unterschätzende Werbung für euch, die auch noch Spaß macht. Schließlich lest ihr ja Blogs, die euch interessieren. Oder?
Ob ihr eure Blogadresse unter dem Kommentar hinterlasst ist euch überlassen. Ich persönlich tue es nicht, denn wenn jemand meinen Kommentar interessant fand und wissen will, wer dahinter steckt, klickt er mit Sicherheit auf meinen Namen und da ist dann (je nachdem, wo kommentiert wurde) meine G+-Seite oder direkt der Blog hinterlegt. Ich persönlich finde die Blogadresse im Kommentar zu aufdringlich, aber wie gesagt, das ist Ansichtssache.

b) Kommentare auf eurem Blog

Mit etwas Glück habt ihr auch schnell nach eurem ersten Post Kommentare auf eurem Blog. Beantwortet nach Möglichkeit alle! Okay, manchmal schafft man es zeitlich nicht und auf manche Kommentare kann man auch nichts weiter antworten, aber wenigstens solltet ihr sie alle lesen und wenn eine Frage gestellt wird diese beantworten. Wenn ihr gar nicht auf Kommentare antwortet vermittelt ihr euren Lesern den Eindruck euch nicht für ihre Meinung zu interessieren und sie werden das kommentieren bald sein lassen. So etwas schreckt ab und ihr werdet schnell ein paar Follower weniger haben. Ob ihr auf Kommentare auf eurem Blog oder auf dem Blog des Kommentators antwortet ist wieder euch überlassen. Ich persönlich finde es besser, wenn da geantwortet wird, wo auch der erste Kommentar steht. Dann ist die Unterhaltung zusammen und kann nachverfolgt werden. Außerdem bekommen spätere Leser dann vielleicht gleich die Antwort auf eine Frage, die sie sich auch gestellt haben. Mich persönlich stören auch Kommentare unter einem Post, die thematisch gar nicht passen. Was leider immer/meistens der Fall ist, wenn man als Blogger auf einen Kommentar bei dem anderen auf dem Blog antwortet. Am liebsten würde ich diese Kommentare bei mir immer löschen, weil sie meiner Meinung nach das Gesamtbild stören. Aber vielleicht stehe ich mit dieser Meinung auch alleine da. Wie seht ihr das? Nicht umsonst hat so gut wie jeder Blog die Funktion „Bei neuen Kommentaren benachrichtigen“. Die Nutzung kostet nichts, kann aber sehr interessante Unterhaltungen hervorbringen.

4. Soziale Netzwerke sind eure Visitenkarten.

a) Profile

Man kann sich bei den unterschiedlichsten sozialen Netzwerken Profile anlegen. Direkt für den Blog, oder man gibt die Blogadresse bei seinem Privatprofil mit an. Wie man es möchte. So oder so müsst ihr aber beachten: Wenn ihr eure Blogadresse angebt unterliegt ihr in den meisten Fällen der Impressumspflicht.
Es hat mehrere Vorteile, wenn ihr neue Blogartikel in sozialen Netzwerken postet:
1. Ihr könnt mehr Menschen auf euren Blog aufmerksam machen (gerade Hashtags eignen sich hier sehr) und somit den Kreis der potentiellen Leser schlagartig vergrößern.
2. Links bei g+ werden vom Algorithmus der Google-Suchmaschine „geliebt“ und lassen euch in den Ergebnissen weiter nach oben rutschen. Auch Links in anderen Netzwerken auf euren Blog werden von Suchmaschinen meist positiv gewertet. Je nach Blogart sind Leser durch Surchergebnisse für euch mehr oder weniger wichtig, aber schaden kann es nicht, bei Suchanfragen weit oben bei Google zu erscheinen.
3. Wenn ihr die Profile richtig pflegt könnt ihr euren Lesern einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert bieten. Ich kann also durch Profile bei sozialen Netzwerken mehr themenspezifische Informationen verbreiten (schneller und einfacher), als es mir nur über den Blog möglich ist.

b) Gruppen/Communities

Bei Facebook gibt es unzählige Blogger-Gruppen (z.B.: The Blogger Lounge) und bei Google+ gibt es Communities (z.B.: Blogspot DACH oder Blogs). Beides sind tolle Möglichkeiten um eure Beiträge zu teilen. Aber denkt gerade in diesen Gruppen immer an Tipp 2! Kommuniziert mit den anderen Mitgliedern und postet nicht nur stur eure Links.
Allgemein möchte ich zu den sozialen Netzwerken noch eins sagen: Übertreibt es nicht! Solltet ihr versuchen eure Links über eure privaten Profile zu verbreiten, haltet euch zurück. Ihr müsst den gleichen Link nicht morgens, mittags und abends posten. Ja, vielleicht sehen ihn nicht alle, wenn ihr nur morgens postet, aber nehmt das Risiko in kauf und postet dann lieber am nächsten Tag etwas Neues zu einer anderen Tageszeit. Ihr könnt nämlich sehr schnell, sehr nerven, wenn ihr die Timelines eurer Freunde zuspammt. Für die offiziellen Accounts eures Blogs gilt das gleiche. Manchmal ist weniger mehr. Natürlich solltet ihr versuchen alle zu erreichen und auch so oft es geht neuen Content liefern, aber zu viel (vor allem immer wieder die gleichen Links) fällt schneller negativ auf als zu wenig.
Ich hoffe, ich konnte euch schon ein paar Tipps geben, die ihr gebrauchen könnt. Wenn nicht, ist sicherlich bei Teil 2 etwas für euch dabei.

12 Kommentare

  • Heij das ist ein echt guter Beitrag ich werde mir das alles mal zu Herzen nehmen, aber ein Problem habe ich würde gerne auf die Kommentare auf meinem Blog antworten, aber der „Antworten“-Button funktioniert nicht 🙁 Ich weiß leider nicht wieso und habe auch im Internet noch nichts gefunden, vielleicht hast du eine Idee? Tut mir leid das ich die frage hier so stelle aber du hast es gerade angesprochen 🙂
    Vielie liebe grüße,
    marina

    • Oh, das ist ja blöd. Da habe ich leider keine Idee, warum das so sein könnte. In der oben verlinkten Blogspot DACH Community bei g+ sind aber sehr kompetente Leute …vielleicht hat einer von denen eine Idee. An deiner Stelle würde ich da dein Problem mal schildern und um Hilfe fragen.

    • Würde einmal ein anderes Template ausprobieren und falls das auch nichts bringt, schauen ob in der Sidebar oder woanders Javascript eingefügt wurde, das Probleme verursacht.

  • Guter Artikel und ich dachte Du hältst Social Media für gar nicht so wichtig 🙂 und @Marina schalte mal alle Plugins ab und probiere es dann aus. Geht es, dann nach und nach alle Plugins wieder anschalten und immer wieder testen. Wenn es das nicht ist, dürfte wahrscheinlich ein Javascript Amok laufen (wird dann wahrscheinlich blockiert)

  • das mit den nicht zum Post passenden Kommentaren mag ich auch nicht so.
    aber über eine Antwort auf eine Frage oder einfach nur Reaktion auf meinen Kommentar freue ich mich trotzdem 🙂

    das mit dem interessanten Content muss ich noch üben 😉
    danke für deine Tipps

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