Buch

Mein Schatz im Bücherregal – Teil 2

Was-vom-Leser-übrig-bleibt

Heute gibt es wie versprochen Teil 2 zu der Blogparade Mein Schatz im Bücherregal. Teil 1 findest du hier.

Mein zweiter Schatz ist ganz anders als mein erster. Zwar auch nicht gekauft, aber geschenkt bekommen. Nur ein Buch, keine Sammlung. Oder nein, falsch. Ein Buch, das eine Sammlung beinhaltet.

Ich rede von:

Was vom Leser übrig bleibt

von Shakti Paqué.

Dieses Buch hat nicht viel Text. Es ist schon fast ein Bilderbuch. Ein Buch mit 587 Bildern. Bildern von Dingen, die aus Büchern gefallen sind. Dargestellt zusammen mit dem Titel des Buches aus dem sie gefallen sind.

Was vom Leser übrig bleibt

„Was vom Leser übrig bleibt“ erzählt 587 Buchbeziehungsgeschichten.

Es ist einfach so unglaublich toll in diesem Buch zu stöbern. Sich jede Seite in Ruhe anzusehen. Sich zu überlegen, wie es wohl zu dem Bestellflyer von Pizza Hut in einem Kochbuch kam. Oder oder oder …

Es ist ganz anders, als mein erster Schatz. Es ist neu. Erst 2013 erschienen. So neu, dass es ein Video dazu gab um es anzukündigen:

So neu, dass sich die Seiten erstmal legen mussten beim ersten Durchblättern. So neu, dass es von Anfang an einfach nur schön war und ein Schatz.

Ein echtes Buch für Buchliebhaber.

Als ich es entdeckt habe war ich von Anfang an begeistert und wollte es gerne haben. Es gab nur ein „Problem“, der Preis. Dieses Buch kostet 100 Euro. Einhundert! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

Aber, meine Bücherliebe kommt ja nicht von irgendwo. Ich weiß ganz genau wer daran schuld ist, dass ich so gerne lese: Meine Mutter.

Und eben diese hat meinen Wunsch dieses Buch zu besitzen so gut verstanden, dass sie es mir schenkte.

Und deswegen hat es jetzt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Was vom Leser übrig bleibt

Allein und schräg im Regal. Allein auf seinem Brett. Ein echter Hingucker. Und vom Sofa gut zu erreichen, so dass ich zwischendurch einfach mal hingreifen kann um zu blättern.

Jetzt kommt die Gemeinsamkeit zum ersten Schatz: Es ist ein Schatz aus mehreren Gründen!

Es ist optisch und inhaltlich einfach grandios. Es ist ein Geschenk von einem sehr lieben Menschen. Und zusätzlich ist es wohl eines der teuersten Bücher die ich je besitzen werde. Ich will nicht sagen das teuerste überhaupt, denn ich weiß ja nicht, was die Zukunft noch an Büchern bringt. 😉

Und falls du auch so bücherverrückt sein solltest wie ich:

10 Kommentare

  • WOW! Die Idee des Buches finde ich auch klasse… aber den Preis finde ich auch ziemlich heftig. :O
    Aber interessant scheint das Buch definitiv zu sein, sicher klasse zum Stöbern und im Regal auf jeden Fall ein Hingucker!

    • Da hast du vollkommen recht. Ich hätte es mir wahrscheinlich selbst nicht gekauft (gar nicht kaufen können), aber dafür freue ich mich jetzt um so mehr drüber 🙂

  • Super!
    Eine irrsinnig tolle Idee! 🙂

    Ich habe mal einen Liebesbrief an ein Mädel geschrieben, aber nie abgeschickt, sondern zwischen die Seiten eines meiner Bücher gesteckt. Leider weiß ich nicht mehr welches. 😀
    Und in allen Büchern suchen?
    Puuuh…
    Nein, ich überlasse das dem Schicksal.
    Vielleicht finde ich ihn ja mal, oder mein Sohn, wenn ich mal nicht mehr bin.
    Und vielleicht lebt meine große Liebe ja dann noch und mein Sohn gibt ihr meinen Liebesbrief dann…

    Ooooooder:
    Der Liebesbrief landet im zweiten oder dritten Teil von „Was vom Leser übrig bleibt“. 🙂

    • Ich glaube, das könnte ich nicht. Also den Brief nicht suchen, wenn ich nicht wüsste wo er ist. Ich würde jedes Buch durchblättern nur um zu wissen, wo er steckt. Und dann vielleicht stecken lassen, aber ich müsste wissen wo 😀

    • Ich habe tatsächlich mal einen Liebesbrief gefunden, in einer alten Don Quichotte-Ausgabe. Der Brief war von 1950. Es ging um ein junges Liebespaar und der Verehrer befürchtete, dass die Mutter die Briefe der Tochter nicht übergibt.
      Ich hätte zu gerne gewusst, wer den Brief in das Buch gelegt hat. War es die Mutter? Hat die Tochter den Brief gar nicht bekommen? Oder war es die Tochter, um den Brief vor der Mutter zu verstecken? 🙂

      Liebe Grüße, Anja

      • Hallo Anja,
        das ist ja spannend. Die gleichen Fragen würde ich mir wohl auch stellen. Schön, was für Geschichten Bücher erzählen, selbst, wenn es nicht um sie geht 😀
        LG Lexa

  • […] Viele, viele Buchblogger erzählen uns von ihrer Leidenschaft für das Buchbloggen. Und jeder, der möchte und auch „buchbloggt“, darf mitmachen. Selbst ich, obwohl Rezensionen hier auf dem Blog doch mehr eine Randerscheinung sind. Aber es gibt sie, und wie sehr ich Bücher liebe, sollte dir klar 😉 Wenn nicht, klicke doch mal hier, hier, hier oder hier. […]

  • Ich liebe es, Sachen in Büchern zu finden. Ich habe auch schon einige Sachen gefunden, zb. Gasrechnungen, einen Liebesbrief, Lesezeichen, Notizen, Rechnungen, Einkaufslisten etc. Aber ich frage mich, ob man in 50 Jahren etwas in unseren Büchern findet. Ich glaube heutzutage ist es nicht modern sowas in Büchern zu deponieren. Schade.
    Die Idee, diese Dinge zu sammeln hatte ich auch schon, leider kommt es bei mir nur alle paar Jahre vor, dass ich was schönes finde. Ich arbeite ja nicht in einem Antiquariat. Vielleicht schreibe ich irgendwann einen Blogpost darüber, aber für ein ganzes Buch würde es nicht reichen 🙂
    Mich interessieren übrigens auch alte Briefe und Postkarten. Am Trödelmarkt muss ich mich immer beherrschen nichts davon zu kaufen, denn eigentlich hat es ja keinen Sinn. Ich bin eher dagegen Sachen zu sammeln, die man nicht braucht 😀

    Liebe Grüße, Anja

    • Hallo Anja,
      Lesezeichen aller Art habe ich auch schon gefunden. Und einmal sogar 10 Mark. Aber so etwas tolles wie einen Liebesbrief war noch nie dabei.
      Einen Beitrag dazu würde ich trotzdem gerne lesen, auch, wenn es vielleicht nicht viel ist. Allein der Liebesbrieffund reicht für einen Artikel, finde ich.

      Also ich persönlich benutze immer noch alles mögliche als Lesezeichen. Notizzettel und Kassenbons und so… da könnte schon irgendwer noch mal was finden.

      LG Lexa

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