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Meine Hausapotheke ist ausgestattet, der Herbst kann kommen

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[Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit shop-apotheke.com entstanden.]

Ich muss ja zugeben, manchmal bin ich mir selbst ein bisschen unheimlich. Pünktlich zum astronomischen Herbstanfang (der morgen ist) ploppte gestern Abend in meinem Kalender die Erinnerung „Hausapotheke?!“ auf.

Dazu sollte ich sagen, dass ich bisher immer etwas über die Herbst-Erkältungen meines Mannes erstaunt war. Meine persönliche Erkältungszeit ist eher im Frühjahr, so, dass die Medikamente alle sind, wenn er dann dran ist, oder im echten Winter… Und weil es sonst keinen Spaß machen würde, macht so eine Erkältung ja am liebsten an einem Sonntag oder anderem Feiertag von sich reden. Dann, wenn es schwieriger ist eine offene Apotheke zu finden. Dementsprechend groß war das Leiden (auf beiden Seiten) in den letzten Jahren.

Ich habe zwar etwas gebraucht, aber jetzt habe ich mir endlich gemerkt (dank digitalem Gedächtnis), dass der Herbst Erkältungszeit ist. Klar, man kann vorbeugen (gesund essen, wenig Stress, Hände waschen etc.), aber irgendwann im Jahr erwischt es einen dann doch. Und für den Fall der Fälle, habe ich jetzt vorgesorgt.

Dank Internetshopping habe ich gestern Abend vom Sofa aus die Hausapotheke ausgerüstet und einsatzbereit gemacht. Für solche Zwecke finde ich Versandapotheken ja erstklassig. Man kann ganz in Ruhe die Beschreibungen zu den Medikamenten lesen, sich informieren, was in eine vernünftige Hausapotheke gehört und das ganz ohne den prüfenden Blick der Apothekerin.

Geht es dir auch so, dass du dir immer beurteilt und geprüft vorkommst in der Apotheke? So nach dem Motto: „Brauchen sie das wirklich? Stellen sie sich nicht nur an?“ Klar, es gibt auch nette Mitarbeiter, die einen wirklich beraten, aber irgendwie gerate ich meist an die anderen…

Aber ich schweife ab. Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass ich jetzt selbsternannte Expertin für die Herbst-Hausapotheke bin. Und da ich ja ein netter Mensch bin, will ich dieses Wissen mit dir teilen. Damit wir alle dieses Jahr ganz schnell wieder gesundwerden und nicht zu lange unter unseren grippalen Infekten leiden müssen.

Die gut ausgestattete Hausapotheke im Herbst

  1. Fieberthermometer
    1. Unerlässlich, um zu beweisen, dass jemand nicht todkrank ist und um festzustellen, wenn wirklich Fieber vorhanden ist und ein Arztbesuch anzuraten wäre.
  2. Schmerzmittel
    1. Ein Grundschmerzmittel, bei uns ist es Paracetamol, hat wahrscheinlich jeder immer zu Hause. Da also nur Ablaufdatum und Füllstand der Packung kontrollieren. Die helfen gegen Kopf- und Gliederschmerzen und auch gegen Fieber.
    2. Ein Mittel gegen Halsschmerzen sollte auch vorhanden sein. Ob Tablette, Spray oder eine andere Form ist da jeden selbst überlassen. Mittlerweile wirken sie fast alle gegen die Schmerzen und zusätzlich Antibakteriell.
  3. Erkältungs-Kombimittel
    1. Die Auswahl in diesem Bereich kann einen überfordern. Die Wirkung ist aber (theoretisch) immer die gleiche: Schmerzlindernd, entzündungshemmend, fiebersenkend und nasenschleimhautabschwellend. Das rundum Paket, wenn einen die Erkältung so richtig erwischt hat. Mein Hausarzt sagte mal zu mir: „Kaufen sie das, woran sie am meisten glauben.“ Wenn also deine Mutter schon immer das eine Mittel gekauft hat und es hat gewirkt, dann kaufe das auch weiterhin. Und wenn du unzufrieden bist, dann probiere ein anderes aus. Eine Auswahl an Mitteln gegen Erkältungen findest du hier: Grippale Infekte
  4. Hustenstiller
    1. Nicht ist nerviger, als wenn man wegen Reizhusten nicht einschlafen kann. Ein Hustenstiller hilft da wunderbar und sorgt für eine ruhige Nacht, damit dein Körper Kraft tanken kann. Ich persönlich bevorzuge hier etwas Pflanzliches. Ansonsten habe ich nichts gegen viel Chemie in meinen Medikamenten, aber da ein Hustenstiller in erster Linie beruhigend wirken soll, mag ich es da natürlicher. Jeder hat so seine Eigenarten 😉
  5. Befreiung der Atemwege
    1. Erkältung heißt für mich immer: Keine Luft! Alles ist dicht und gefühlt besteht der Kopf nur noch aus Schleim. Eklig, nervig und unangenehm. Natürlich gibt es Nasenspray, aber ich bin kein Fan von Nasenspray. Mag ich einfach nicht. Wovon ich allerdings ein Fan bin, ist Soledum Balsam. Das hat schon als Kleinkind geholfen und das hilft immer noch. Allein der Geruch, noch vor der Inhalation oder dem Einreiben, macht schon gesund. Womit wir wieder beim Glauben wären 😉 Letztendlich ist es aber egal, was du im Schrank hast, so lange du überhaupt etwas hast, das dir beim Durchatmen hilft.

Mehr braucht man gar nicht, um möglichst leidensfrei durch die Erkältungszeit zu kommen. Denn ein Mittel gegen Erkältungen gibt es leider nicht. Man kann nur die Symptome des grippalen Infektes abmildern und bekämpfen.

Grundsätzlich gilt natürlich: Beipackzettel lesen und auch daran halten. Im Zweifel Arzt oder Apotheker fragen. Online-Apotheken haben eine kostenlose Hotline, zumindest die guten. Und wenn so eine Erkältung ungewöhnlich lange dauert, oder besonders schlimm ist, zum Arzt gehen.

Was man sonst noch braucht, wenn man krank ist:

  • Jemanden, der sich um einen kümmert. Allein krank sein ist 1000x schlimmer.
  • Viel Tee und nach Möglichkeit Bett-/Sofaruhe.
  • Ein Wärmekissen oder eine Wärmflasche.
  • Geduld, viel Geduld. Drei Tage krank sein fühlen sich schließlich viel länger an.

Ich bin jetzt gut vorbereitet. Und wenn das so ist wie mit den Regenschirmen und dem Regen, dann bleiben wir dieses Jahr von den Erkältungen verschont. Den Versuch ist es zumindest wert. 😀

Was befindet sich in deiner Herbst-Erkältungs-Hausapotheke?

6 Kommentare

  • Ich habe zwar auch relativ viele Medikamente Zuhause, aber trotzdem war ich etwas (unangenehm) überrascht über die Dinge, die du aufzählst, die unbedingt in die Hausapotheke gehören. Schmerzmittel – klar. Hier habe ich aber wirklich nur für Gliederschmerzen und Fieber Paracetamol, für Kopf- oder andere (eher harmlose) Schmerzen habe ich Ibuprofen, dafür ist mir Paracetamol etwas zu schädlich für den Körper. Gegen Unterleibkrämpfe habe ich auch noch Dolormin für Frauen, gegen Übelkeit Vomex oder Vomacur und ansonsten nur Halspastillen und ACC akut (die sind aber irgendwann einfach mal irgendwie aufgetaucht, ohne dass ich mich erinnern könnte, sie gekauft zu haben…). Im Grunde kaufe ich aber bis auf Ibu alles nur nach Bedarf. Wenn ich dann mal krank bin und mir irgendwas ausgeht oder ich was brauche, was ich gar nicht da habe, muss ich halt jemanden finden, der es mir vorbei bringt oder selbst in den sauren Apfel beißen und mich zur Apotheke schleppen. 😀
    (Wobei ich auch selten erkältet bin – bei mir schlägt eher mal die Magen-Darm-Infektion zu.)

    Liebe Grüße,
    Charlotte

    • Warum unangenehm überrascht? Den Teil verstehe ich jetzt grade nicht ganz?
      Du hast ja sogar drei Schmerzmittel zu Hause. Ich würde sagen eins reicht. 😉 Ibu ist mir persönlich zu heftig. Hab das einmal genommen nach ner Zahn-OP und war völlig platt. Die 5 Paracetamol die ich im Jahr nehme, können nicht sooo schädlich sein. Sag ich jetzt einfach mal so… Muss natürlich jeder für sich entscheiden, was er nimmt und was nicht.
      Gegen Übelkeit habe ich zum Beispiel noch nie was genommen. Ist ja auch immer unterschiedlich, wie einen was erwischt und was man braucht.
      Aber das, was ich oben aufgezählt habe, ist das, was laut Internet und meiner Erfahrung nach die Symptome einer typischen Erkältung bekämpft. Damit man sich schneller wieder gesund fühlt und nicht so leidet.

      Und die Kombi-Mittel sind bei Erkältungen nun mal unschlagbar, wenn man es sich nicht erlauben kann krank zu sein. Dann halten die einen über Wasser, bis man sich ins Bett legen kann. Ist natürlich nicht die perfekte Lösung, aber in der Realität nun mal nötig.

      Ich habe lieber was da und brauche es dann nicht, als andersrum. Das meiste ist ja ewig haltbar und so gehe ich auf Nummer sicher, dass man nicht am Sonntag die Notapotheke suchen muss.
      LG Lexa

      • Ja, ich habe in der Tat einiges an Schmerzmitteln Zuhause. Wäre ich nicht letzte Woche noch krank gewesen, wäre Paracetamol aber auch nicht dabei gewesen 😉

        Die Ibus hauen mich zum Glück nicht so um, zumindest nicht eine oder ne halbe von den 400ern. Bei Paracetamol sagt mein Kopf aber immer „Mit ner Überdosis kann man sich umbringen, deshalb sind die gefährlich und viel viel schädlicher als Ibuprofen!!!11einseinself“
        Und die Dolormin brauche ich, weil die „herkömmlichen“ Schmerzmittel bei mir leider nicht wirken, wenn ich meine Tage habe.

        Ich kann verstehen, dass es Situationen gibt, in denen man auch raus muss, wenn man krank ist, nach meinem Verständnis sind solche Medikamente aber nicht in erster Linie dazu da, mich wieder einsatzbereit zu machen (denn sie „heilen“ ja nicht), sondern mir lediglich das Kranksein etwas angenehmer zu machen (weil sie die Symptome lindern). Da ich mich glücklicherweise wirklich meistens schonen kann, wenn ich krank bin, nehme ich Medikamente nur, wenn ich es gar nicht mehr aushalte – da brauche ich aber diese Kombi-Präparate nicht unbedingt, ein-zwei Kopfschmerztabletten und ne Packung Hustenbonbons reicht da bei einer Erkältung oft schon aus.

        Da ich aber ohnehin viel eher Magen-Darm als eine Erkältung bekomme (meine letzte Erkältung ist über zwei Jahre her, Magen-Darm hatte ich im vergangenen Jahr bereits zwei Mal), habe ich was diese Erkältungs-Medikamente angeht eher wenig Ahnung und vielleicht kommt es mir deshalb so extrem vor. Wenn ich krank bin, brauch ich halt meistens was gegen Übelkeit und Erbrechen, aber nicht gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit 😉

        Liebe Grüße,
        Charly 🙂

        • Vielleicht ist es tatsächlich der Umstand, dass du sozusagen keine Erfahrungen mit diesen Medikamenten hast, warum sie dir so viel vorkommen.
          Wenn ich da an so einige Bekannte und deren Verbrauch während Erkältungen denke, habe ich hier nämlich wirklich nur die Grundlagen genannt 😀

          Und du hast natürlich recht, wenn es ohne geht und man sich einfach schonen kann und im Bett bleibt, ist es besser. Aber meiner Erfahrung nach geht das halt leider meistens nicht so wirklich. Da muss man dann trotzdem arbeiten oder/und als Elternteil präsent und aktiv sein. Da heißt es Symptome unterdrücken und auf bessere Zeiten hoffen 😉

          LG Lexa

  • Hi Lexa!

    In meiner Hausapotheke findet sich auch einiges, aber eigentlich nix von dem, was du aufgezählt hast 😀

    Ich bin seit Jahren „ein großer Verfechter“ *g* von Globuli. Ja ich weiß, die Diskussionen darum sind groß und viele sagen: das hilft nur wenn man daran glaubt.
    Und ich sag dann immer: Tja, ich glaube dran und es hilft, was will ich mehr xD

    Man muss sich da natürlich ein bisschen durchfragen – in unserer Apotheke gab es zum Glück eine nette Dame, die sich sehr gut auskannte und ich mir somit ein kleines Grundwissen angelegt habe, welche Mittel ich für den Hausgebrauch für mich und meine Kinder am besten nehme. Und wir kommen damit sehr gut klar.
    Einzig für die Migräne von meinem Sohn hab ich was „stärkeres“ zuhause, aber ansonsten kommen wir damit sehr gut zurecht. Und mehr wie Erkältungen im Winter haben wir alle nicht, sind also äußerst selten wirklich krank. Außer mal ein Bauchgrummeln, aber auch da gibts sehr gute pflanzliche Mittel.
    Ich bin einfach kein Freund von den „typischen Medikamenten“ und hole die wirklich nur im Notfall, der selten eintritt. Bin deshalb natürlich froh, dass es sie gibt, aber versuche, sie soweit wie möglich zu vermeiden 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Hey,
      wenn du dran glaubst und es dir hilft, dann ist ja gut. Hauptsache ist ja tatsächlich, dass man sich damit besser fühlt als ohne.
      Ich persönlich bin kein Fan davon, weil ich halt auch nicht dran glaube. Kann ja aber zum Glück jeder für sich entscheiden 🙂
      LG Lexa

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