Rezension

George R.R. Martin – Wild Cards. Vier Asse.

George Martin Wild Cards Vier Asse
George Martin Wild Cards Vier Asse

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erschienen: Juni 2016 / Originalausgabe: 1986

765 Seiten

Preis: 14,99€* Taschenbuch

Verlag: penhaligon

Hinweis: Dieses Buch ist bereits in zwei Bänden im Heyne Verlag erschienen unter den Titeln »Wild Cards – Vier Asse« und »Wild Cards – Asse und Joker«. Die Neuauflage enthält zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstorys. Das Original ist von 1986. Es spielt chronologisch vor den Büchern Das Spiel der Spiele und Der Sieg der Verlierer.

 

Buchrücken

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.

Meine Meinung

Dieses Buch erzählt von den Anfängen des Wild Cards-Virus. Warum und wie er überhaupt auf die Erde kam und wie die Menschen versuchten damit umzugehen. Es ist, wenn man so will, die Vorgeschichte zur aktuellen Wild Cards-Geschichte, die mit dem Band Das Spiel der Spiele beginnt.

Und ich kann nur eins dazu sagen: Es ist besser! Wenn dir die aktuellen Bücher schon gefallen, dann wirst du dieses hier lieben. Die an diesem Buch schreibenden 14 Autoren haben es geschafft, ein wirklich dichtes Werk zu schaffen. Was mich an den bisher gelesenen Wild Cards-Büchern ein wenig störte, die nicht vorhandene Tiefe, ist hier nicht vorhanden. Dieses Buch hat Tiefe. Die Storys passen perfekt zusammen und wenn nicht die Namen der Autoren über den Kapiteln stehen würden, würde es gar nicht wirklich auffallen, dass es unterschiedliche Autoren sind. Man wird von der Story gefesselt und sie lässt einen erst wieder los, wenn die Geschichte vorbei ist.

Das Gute ist, die Geschichte ist nicht vorbei. Sie fängt gerade erst an.

Das Buch selbst beginnt mit einem Vorwort darüber, wie es überhaupt dazu kam, dass dies Buch geschrieben wurde. Wie sich die Autoren zusammen fanden und das Projekt umsetzten. Nichts, was man unbedingt wissen muss, aber meiner Meinung nach eine Hintergrundinfo, die einen gut auf die Geschichte vorbereitet. Man sieht es danach regelrecht vor sich, wie dicke Briefe (ja, damals ging alles noch per Post) hin und her geschickt wurden.

Und dann geht es auch schon los. Durch einen Prolog wird man mitten in die Geschichte geworfen. Das Vorgeplänkel folgt erst im zweiten Kapitel. Im Prolog ist man schon mitten drin und erfährt in Rückblicken, wie verschiedene Menschen den Anfang des Wild Cards-Virus erlebt haben. Interessant gemacht.

Über den Inhalt selbst möchte ich dir, mal wieder, gar nicht mehr erzählen. Wenn dich der Buchrücken anspricht, oder du allgemein gerne George R.R. Martin liest, oder du die neuen Wild Cards-Bücher mochtest, dann lese das Buch lieber selbst und lasse dich vom Inhalt überraschen. Und wenn du es eh nicht lesen willst, dann hast du auch nichts davon, wenn ich hier den Inhalt wiedergebe.

Viel Spaß mit diesem Buch! Ich hatte meinen beim Lesen.

2 Kommentare

  • Hi!

    Das macht mich jetzt doch wieder ein bisschen neugierig.
    Der erste Band „Das Spiel der Spiele“ hatte mir ja richtig gut gefallen, vom zweiten war ich dann aber total enttäuscht. Ich hab überhaupt nicht mehr durchgeblickt und fand alles nur noch chaotisch. Vielleicht sollte ich den Band doch noch auf die Wunschliste setzen …

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Hey,
      ja, ich kann es dir nur empfehlen, wenn dir „Das Spiel der Spiele“ gefiel. Dieser ist meiner Meinung nach nämlich besser.
      LG Lexa

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