Rezension

David Duchovny – Heilige Kuh

David Duchovny Heilige Kuh
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[Rezensionsexemplar vom Bloggerportal]

Autor: David Duchovny
gelesen von Cathlen Gawlich
3 CDs, ca. 4h 40min, ungekürzte Lesung

erschienen: März 2015

Preis: 16,99€*

der Hörverlag

 

Inhalt

Was haben Kühe, Popkultur und der Palästinakonflikt miteinander zu tun?

Gemeinsam sind sie alle Teil unserer heutigen Welt.

In dieser Welt macht sich eine junge Kuh namens Elsie auf, etwas an ihrem Schicksal zu ändern. Mit einem zum Judentum konvertierten Schwein und dem wild plappernden Truthahn Tom begibt sie sich auf eine Abenteuerreise, in deren Verlauf der Hörer viel Wahres über die Menschen erfährt. Und dabei leben David Duchovnys tierische Helden genau das vor, was die Welt heute braucht: Toleranz und Menschlichkeit.

 

Meine Meinung

Radio ist echt nervig, wenn der Empfang schlecht ist und dauernd die gleichen 10 Lieder gespielt werden… leider trifft beides bei meiner Fahrt in die FH zu und so kam ich auf die Idee, es doch mal mit einem Hörbuch zu versuchen. Ganz früher, als Kind habe ich Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg und so gehört und dann hatte ich mal eine Phase, in der ich zum Einschlafen Harry Potter gehört habe, aber auch das ist schon einige Jahre her (wo habe ich die CDs nur?). Meine Erfahrung mit Hörbüchern geht also eher gegen Null und ich hatte Glück: Mein erster Versuch war gleich ein Glücksgriff.

Ich fand den Titel einfach lustig und David Duchovny ist mir aus Californication bekannt, deswegen fiel meine Wahl auf dieses Exemplar. So einfach ist es manchmal.

Elsie, die Kuh, lebt auf einer Farm so vor sich hin, bis sie eines Tages im Fernseher der Menschen eine Dokumentation über Massentierhaltung und Schlachtung sieht… Ganz schön heftig. Das Thema ist sowieso schon nichts fürs Kaffeekränzchen, aber aus der Sicht einer Kuh noch einmal ein Stück schlimmer. Ganz doll zart besaitet sollte man für die Schilderung nicht sein.

Nach diesem Erlebnis beschließt Elsie nach Indien zu reisen. Denn dort sind Kühe heilig und werden mit Schmuck behängt. Eine heilige Kuh sein, das muss schön sein. Das Schwein Jerry und der Truthahn Tom schließen sich ihr an und wollen nach Israel (dort wird kein Schwein gegessen) und in die Türkei (auf englisch Turkey = Truthahn). Wo sie dann im Endeffekt landen und wie es ihnen dort ergeht, das hörst/liest du am besten selbst.

Die lustige Grundidee wurde meiner Meinung nach super umgesetzt. Trotz der zum Teil ernsten Themen und Untertöne hat das Hören wirklich viel Spaß gemacht. Klar, so ein bisschen holt Duchovny die Moralkeule raus und verteufelt alle Fleischesser, aber so lange er selbst „nur“ vegetarisch isst und nicht gleich vegan, hat er da gar keine so große Keule zum Schwingen.

Cathlen Gawlich hat hier wirklich eine klasse Arbeit abgeliefert. Ihre Stimme empfand ich als sehr angenehm und ging mir kein bisschen auf die Nerven. Du kennst sie vielleicht als die Stimme von Rose auf Two and a Half Men.

Alles in allem habe ich nichts zu meckern. Idee, Umsetzung und Lesung waren gut und haben mir gefallen. Ich kann das Hörbuch nur weiter empfehlen, wenn dich die Grundidee anspricht. Also Buch ist es sicherlich auch nicht schlecht, denn zum Glück war es ja eine ungekürzte Lesung.

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