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Curazink – das Lieblingszink des Körpers?

Curazink
[Werbung] Hinweis: Dieser Beitrag behandelt meine ganz persönliche Erfahrung und muss auf dich so nicht zutreffen. Vor jeglicher Einnahme irgendwelcher Tabletten sollte die persönliche Situation bei einem Arzt abgeklärt werden.


 

CurazinkCurazink – Was ist das?

Curazink ist ein Zink-Präparat, das zur Behandlung bei Zinkmangel eingesetzt werden kann. Es ist in der Apotheke erhältlich.

Genauer gesagt sind es 15mg Hartkapseln, die einen Zink-Histidin-Komplex enthalten. Dieser soll vom Körper besonders gut aufgenommen werden können, so, dass das Zink auch wirklich verwertet wird und nicht einfach „durch“ geht.

Die Kapseln ließen sich mit etwas Wasser sehr einfach schlucken. Wer damit aber Probleme hat, kann das dadrin befindliche Pulver auch in etwas Flüssigkeit einrühren und trinken.

15mg entsprechen dabei der empfohlenen Tagesdosis der WHO.

Curazink – brauche ich das?

Da kann ich nur ein ganz klares Jein zu geben 😉 Grundsätzlich ist es möglich (und nicht schwer) durch eine gesunde und vollwertige Ernährung genug Zink aufzunehmen.

Aber: Nicht alle ernähren sich gesund und ausgewogen. Und dann kann es schon sein, dass man einen Zinkmangel hat. Vielleicht keinen schweren, aber Optimierungsmöglichkeiten sind vorhanden.

In solchen Situationen kann einem ein Zink-Präparat wie Curazink helfen den Zinkstatus im Körper erst einmal anzuheben, während man seine Ernährung umstellt um dann langfristig den Zinkbedarf des Körpers auf natürliche Weise zu decken.

Es bringt aber nichts, eine Zeit lang Curazink zu nehmen, es dann weg zu lassen und seine Ernährung nicht umzustellen. Wir haben keinen großen Zinkspeicher, den wir auffüllen können und der bei Bedarf geleert wird. Eine kontinuierliche Versorgung mit Zink ist daher wichtig.

Ob also Bedarf da sein könnte, kann jeder erstmal grob an Hand seiner Ernährungsweise abschätzen. Und wenn man glaubt, dass da vielleicht etwas nicht ganz rund läuft, dann sollte man zum Arzt und sich beraten lassen.

Bei Schwangeren und Stillenden kann es trotz guter Ernährung eher zu einem Zinkmangel kommen, da ein erhöhter Bedarf vorhanden ist. Sollte eines von beiden also auf dich zutreffen, dann sprich deinen Arzt auf jeden Fall mal auf Zink (und die allgemeine Nährstoffversorgung) an.

Die maximale Tagesdosis an Zink sollte übrigens nicht über 25mg liegen. Mit einer Kapsel am Tag, hat man also noch genügend Sicherheitsabstand.

Zink – wofür ist es gut?

Zink erfüllt im Stoffwechsel spezifische Funktionen als Bestandteil oder Aktivator von zahlreichen Enzymen. Außerdem ist es beteiligt bei der Insulinspeicherung und im Immunsystem.

Symptome von Zinkmangel

  • Verminderung der Geschmacksempfindung, Appetitlosigkeit
  • Dermatitis
  • Hautentzündungen (Akne, Pickel, Mitesser)
  • Haarausfall, brüchiges und glanzloses Haar
  • Brüchige Nägel, weiße Flecken auf den Nägeln
  • Durchfall
  • neuropsychische Störungen
  • Wachstumsverzögerungen
  • Störungen bei der männlichen Sexualentwicklung und bei Reproduktionsfunktionen
  • verzögerte Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit
  • Störung des Sehvermögens, Nachtblindheit

Diese Symptome treten nicht alle in ihrer vollen Auswirkung auf einmal auf. Sondern je nach Größe des Zinkmangels mehr oder weniger und in unterschiedlicher Stärke.

Meine Erfahrung

Ich habe Curazink jetzt ungefähr 7 Wochen genommen und mein „Hauptsympton“, wegen dem ich dem Test überhaupt zugestimmt habe, ist leider nicht besser geworden: Pickel und Mitesser. Die fühlen sich in meinem Gesicht noch genau so wohl wie vorher. Nach 3 Wochen dachte ich, es würde besser werden, allerdings war in Woche 4 wieder alles wie vorher.

Allerdings ist meine Haut weniger trocken als vor Beginn der Einnahme von Curazink. (Und nein, ich habe während des Test nicht angefangen mehr zu cremen oder sonst irgendwas zu ändern.) Außerdem bilde ich mir ein, das meine Nachtblindheit etwas besser geworden ist. Die Scheinwerfer von entgegenkommenden Autos haben nicht mehr so geblendet wie früher bei den letzten Autofahrten im Dunkeln. Ob das jetzt wirklich an Curazink liegt, oder mehr so der Placebo-Effekt ist, weiß ich natürlich nicht. Beides ist möglich.

Meine Empfehlung

Ich rate dir jetzt auf keinen Fall: „Renn in die Apotheke und hole dir Curazink!“ Denn das wäre ziemlich verantwortungslos von mir 😉 Zwar ist die Gefahr von Nebenwirkungen sehr gering und wenn man sich an die Packungsbeilage hält, besteht auch nicht die Gefahr einer Überdosierung, aber Curazink ist nun mal keine Süßigkeit, die jeder einfach mal so schlucken kann.

Deswegen: Falls du Symptome haben solltest, benutze deinen gesunden Menschenverstand, lasse dich von einem Mediziner deines Vertrauens beraten und entscheide dann, was du tust.

7 Kommentare

  • Ähm…bin ich zu blöd oder gibt es hier tatsächlich nur den Hinweis auf einen Artikel, jedoch ohne dass er da wäre bzw ohne Link o.Ä.?

    • Nein, du bist nicht blöd. Ich hatte tatsächlich aus versehen nur den Anfang veröffentlicht und es erst gemerkt, als du hier geschrieben hast.
      Jetzt gibt es aber auch den ganzen Artikel. 😉

  • Muss man wirklich zusätzliche Zink-Präparate einnehmen? Ist nicht ausreichend Zink in der Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen enthalten? Ich bin immer skeptisch bei Nahrungsergänzungsmitteln. Viele Grüße, Tanja

    • Hallo Tanja,
      nein, pauschal muss man nicht. Aber es gibt genügend Menschen, die einen leichten Zinkmangel haben und die es halt schaffen genügend Zink durch die Nahrung aufzunehmen. Dann kann so ein Präparat hilfreich sein.
      Aber wie schon gesagt: Es kommt immer auf die Situation und den Menschen an. Am besten man klärt das mit seinem Arzt.

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