Gedanke

Blogger, hört endlich auf zu jammern!

Blogger jammern

Wenn du nicht erleben willst, wie ich schimpfe und meckere, dann rate ich dir davon ab diesen Beitrag zu lesen. Klicke ihn einfach weg und erfreue dich deines Tages. Weiterlesen geschieht auf eigene Gefahr, denn ich bin genervt!

So richtig genervt.

Vor ein paar Monaten begann es und seit ein paar Wochen wird es immer mehr. Am Anfang hatte ich Verständnis, war nett und einfühlsam, habe mir Gedanken gemacht und versucht zu helfen. Dann habe ich mir Mühe gegeben es zu ignorieren. So nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Aber das geht jetzt nicht mehr. Mein persönliches Limit ist erreicht und ich muss mir Luft verschaffen. Ich muss es einfach schreiben und somit in die Welt hinausbrüllen, wie satt ich es habe. Wie sehr es mich nervt und stört und ärgert und aufregt!

Überall nur jammern und mimimi

Täglich stolpere ich über neue Artikel, die sich nur damit beschäftigen, wie schlimm das Leben als Blogger doch geworden ist.

  • Keiner kommentiert mehr.
  • Bei Instagram herzt keiner meine Bilder.
  • Unternehmen wollen nichts mehr zahlen.
  • Andere Blogger verlinken mich nicht.

usw. usw. usw. …

Am Anfang war ich noch nett und mitfühlend. Ich habe kommentiert, habe die Social Media-Profile besucht und nachgesehen, ob es da was zum Teilen/Liken/Herzen/Was-auch-immer gibt…

Soll ich dir sagen, was ich dann meistens entdeckte? Möchtest du es wirklich wissen?

  • Auf den Kommentar gab es nie eine Antwort.
  • Bei Twitter und Co. nur eigene Beiträge. Stumpfe Werbung für eigene Artikel und sonst nichts…
  • Auf dem Blog gab es weder eine Seite mit „Linkliebe/Blogroll“, noch waren in den Artikeln Links zu anderen Blogs gesetzt.

Kennt denn keiner mehr das schöne Sprichwort: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus.„?

#Blogger, hört auf zu jammern, geht mit gutem Beispiel voran! Klick um zu Tweeten

Es soll ja Menschen geben, die einfach so Artikel von anderen im Internet verbreiten. Nur, weil sie ihnen gefallen. Und nicht, weil sie auf eine Gegenleistung hoffen. Es soll ja sogar Menschen geben, die Follow4Follow und Like4Like ganz schrecklich finden und einfach so liken und folgen. So nach Lust und Laune und Interesse. Aber das scheint eine aussterbende Minderheit zu sein…

Ich kenne sogar Menschen, die verlinken in ihren Beiträgen die Artikel von anderen Bloggern. Weil es thematisch passt. Nicht, weil sie ein Abkommen mit dem anderen haben. Und die machen das sogar regelmäßig. Einfach so. Weil sie finden, Links machen das Internet interessant. Von einem Artikel zum anderen springen macht Blogs so toll. Aber gut, auch das sind wohl eine Minderheit…

Die Mehrheit sind die, die groß ankündigen und dafür gefeiert werden wollen, dass sie jetzt WÖCHENTLICH EINEN Artikel eines anderen Bloggers auf ihrer Facebook-Seite teilen wollen. Und soll ich dir noch mal was erzählen? Die werden auch tatsächlich dafür gefeiert. Gelobt und bejubelt, dass sie so etwas tolles tun.

Tja, so sozial ist man in Social Media.

Verstehst du jetzt, warum ich diesen Beitrag schreiben musste? Warum ich dir deinen Tag mit meckern und motzen trüben musste? Warum ich nicht länger so tun konnte, als würde das alles gar nicht passieren?

Ich habe einfach genug. Ich bin genervt.

Aber eigentlich bin ich froh, dass ich genervt bin. Ich bin nur genervt, weil ich weiß, dass es nicht wahr ist. Weil ich weiß, dass es sie gibt, die tollen Blogger, die verlinken, die nett sind, die auf Kommentare antworten, die Artikel teilen, weil sie ihnen gefallen. Deswegen nerven mich diese Jammer-Beiträge so. Weil ich weiß, dass sie selbst verschuldet sind und derjenige kein Mitleid verdient hat.


P.S.: Dieser Beitrag ist mit Absicht ohne Links. Die mimimi-Artikel verdienen keine Links und die positiv Beispiele findest du überall in diesem Blog und in meinen Profilen. Schau dich einfach um, du stolperst zwangsläufig über sie.

110 Kommentare

  • Hallo Lexa!

    Dein Artikel spricht für sich. Ich finde, du bringst recht gut auf den Punkt, was ich mir schon seit langer Zeit denke und selbst auch praktiziere. Es hilft mehr, sich eigenständig für etwas, das man auch möchte, einzusetzen. Der Rest geschieht von alleine. Meckern jnd Jammern hält nur fern – grundsätzlich meide ich sogar Meckertanten. Mein Feed braucht Content, der mich anspricht und der mir gefällt. Wöchentliche Jammerparaden und Bloggerdiskussionen bringen mir nichts. Dann suche ich mir lieber neue Themenbereiche und werde da fündig.

    Ich kam übrigens durch eine aufmerksame Freundin auf deinen Artikel, die diese Meinung mindestens genauso vertritt.

    Liebe Grüße
    Henrik

    • Hallo Henrik,
      schön, dass deine Freundin an dich gedacht hat und dir die Lektüre empfahl.
      Und natürlich hast du recht, sich selbst einsetzen und es tun/ändern bringt mehr als zu jammern. Aber jammern macht (leider) mehr Leuten Spaß und bringt oft auch mehr Aufmerksamkeit.

      So wie mir jetzt ja auch…jetzt, wo ich mal meckern musste, profitiere ich durch Reichweite davon… Eigentlich doof, denn dadurch zeige ich ja, das solche blöden Beiträge doch was bringen. Naja, da muss ich jetzt durch 😉
      LG Lexa

      • Ich finde durchaus, dass man sich über solche Thematiken unterhalten sollte. Es kommt nur darauf an, wie. Diese Jammer-Artikel sind heiße Luft. Sowas darf ja auch mal abgelassen werden. Aber dann sollte auch mal wieder gut sein. Gegen eine allgemeine und aufrichtige Auseinandersetzung mit diesen Problemen spricht ja nichts. Wenn ich aber dann nur noch diese digitalen Heulkrämpfe zu Gesicht bekomme, muss ich mir eben überlegen, ob ich mir das weiterhin ansehe. Ich halte mich da eher zurück und ziehe meine eigenen Konsequenzen daraus. Viele Blogs, die ich gerne gelesen und geschätzt habe sind dadurch einfach aussortiert worden und der Blogger oder die Bloggerin dahinter wird von mir nicht mehr ernst genommen. Und wie ich schon vorher geschrieben habe, gibt es noch andere Blogsparten oder Blogs, die mir Inhalt bieten, der mich interesstiert.

        Henrik

  • Oh ich verstehe dich 😀
    Klar nervt es, wenn kaum oder keine Kommentare kommen. Ich kriege die auch nur, wenn ich was richtig interessantes schreibe oder eben ein gewinnspiel am laufen habe. Ist halt so.
    Trotzdem teile ich weiterhin gute Artikel, verlinke Blogger mit ähnlichen Meinungen oder gar komplett anderer Meinung als ich zu einem Thema. Und ich erwarte nicht mal Gegenleistung, denn die krieg ich eh nicht. Warum auch? Das würde ja bedeutet, dass jener Blogger einen anderen unterstützt und das geht anscheinend nicht mehr. Traurig aber wahr.

    Guter Artikel. Finde ich super und unterschreibe ich so!

    • Hallo Anna,
      ich glaube ja immer noch daran, dass sich so ein Verhalten wie du es beschreibst, doch irgendwann lohnen wird. Nicht direkt, aber man sammelt zumindest fleißig Karma-Punkte und sicherlich wissen deine Leser es auch zu schätzen und der eine oder andere ist auch deswegen da und bleibt.
      LG Lexa

    • 😀 Ich habe deinen Beitrag eben gelesen (zum ersten Mal übrigens) und musste am Anfang herzhaft lachen. Du beginnst ja sogar ähnlich und warnst vorm Weiterlesen.
      Aber irgendwie schön zu sehen, dass unsere Beiträge so ähnlich sein können, obwohl sie unterschiedliche Teilbereiche eines Themas behandeln.
      LG Lexa

  • Hi, den Hinweis auf diesen Artikel bekam ich via Twitter. Ich verlinke gerne andere, früher habe ich das regelmäßig gemacht, zeitweise jeden Samstag. In letzter Zeit bin ich zurückhaltender. Der Grund: ich habe eine Bloggerin verlinkt, diese wurde dann von einem Blogger mit großer Reichweite verlinkt, und dann ergoss sich ein Shitstorm sowohl von Rechten als auch von Linken über die Bloggerin, die nichts anderes getan hatte, als verschiedene Argumente abzuwägen und ihre persönliche Sichtweise darzustellen (mit der man nicht einverstanden sein muss, die man aber bedenken kann). Ich weiß noch nicht recht, wie ich damit in Zukunft umgehen soll: jedesmal um Erlaubnis fragen, wenn ich jemanden verlinke und dabei auf das Risiko hinweisen? Ich denke noch darüber nach. Eine Liste meiner Lieblingsblogs jenseits meiner regulären Blogroll habe ich kürzlich doch wieder gepostet, mal sehen, was passiert. Jedenfalls wünsche ich weiterhin allen Freude am Bloggen und wenig Ärger.

    • Hallo,
      so ein Ereignis ist natürlich nicht schön, so gar nicht schön, aber du solltest dir davon nicht die Freude am Verlinken nehmen lassen.
      Du bist nicht schuld, dass sie Opfer eines Shitstorms wurde. Jeder, der etwas ins Internet schreibt muss damit rechnen (und legt es ja auch darauf an), dass es sich verbreitet. Und wenn man über kontroverse Themen schreibt, sollte man sich innerlich schon mal wappnen. Shitstorms sind nichts, das die Welt braucht, aber ja leider Realität, die jedem bekannt sein sollte. Wenn man das Risiko eingeht und seine Meinung veröffentlicht, dann ist das nun mal ein Teil der möglichen Reaktionen, die man einkalkulieren muss. Es wäre schöner, wenn das nicht so wäre, aber momentan kommt man da leider nicht richtig gegen an.
      Ich würde sagen: Verlinke weiterhin, wenn der Autor es nicht ausdrücklich nicht wünscht. Deswegen sind wir doch im Internet und reichen uns keine Zeitungen weiter 😉
      LG Lexa

  • Liebe Lexa,

    dein Beitrag spricht alles an, was ich schon seit längerer Zeit beobachte. Deswegen ist es gut, wenn sich jemand diesem Problem annimmt und es einfach mal aufschreibt.
    Gerade in Zeiten, in denen es aus jeder Ecke „Professionalisierung“ schreit, sollte man anfangen, auf den Blogs wieder richtige Inhalte zu sammeln und auf andere gute Beiträge hinweisen. Selbst bei einem Hobby.
    Ich finde es nämlich gerade spannend und interessant, welche anderen Beiträge der Blogger, von dem ich gerne liest, selbst liest. Dann folge ich dieser Person nochmal lieber, da sie mir einen breiteren Horizont bietet als nur den eigenen.
    Leider machen das wirklich viel zu wenige so. Aber vielleicht kann ein Text wie deiner dazu beitragen, dass sich auf manchen Blogs etwas ändert.

    Liebe Grüße,
    Lauretta

    • Hallo Lauretta,
      wenn mein Meckerpost dazu führt, dass sich bei einigen etwas ändert, wäre das schon viel mehr als ich erwartet habe.
      Ich wollte mir echt nur Luft machen, tippte spontan und frustriert in die Tastatur und dann kommt so viel positive Reaktion. Wow. Damit habe ich nicht gerechnet.
      Komisch, es sind immer die unperfekten und ehrlichen Texte, die am besten ankommen. Darüber schreibt kein Blog-Guru 😉
      LG Lexa

  • Liebe Alexa,
    ein toller Post! Und ich bin ganz bei dir – diese Nölerei ist unsäglich. Wenn ich immer nur nehme und selbst nicht gebe, dann sollte ich auch tunlichst nicht meckern. Ich habe mich in den letzten Wochen von mehreren Blogs als Leserin verabschiedet, ausgetragen, weil ich diese Art einfach nicht mehr leiden konnte.
    Ich möchte gern das Thema auch in einem Post aufgreifen und würde gern zu deinem Post verlinken, ist das okay?
    Liebe Grüße … Frauke

    • Hallo Frauke,
      sich zu verabschieden ist konsequent und finde ich gut. Glücklicherweise musste ich die Entscheidung nicht treffen, da die Blogs in meiner Leseliste diese Jammerei gar nicht erst betrieben haben. Aber den anderen bin ich dann auch nicht gefolgt 😉

      Natürlich ist es okay, wenn du zu meinem Post hier verlinkst. Es freut mich sogar.
      LG Lexa

  • Liebe Lexa,

    ein toller Artikel, der sehr gut geschrieben ist.

    Diese Jammerei geht mir auch gehörig auf den Geist – sie kommt aber meistens von Bloggern, die nie verlinken und meinen, Sozialkompetenz würde generell überbewertet😉.

    Liebe Grüße

    Rosa

    • Liebe Rosa,
      Sozialkompetenz ist aber auch ein schwieriges Wort. Wie soll man denn etwas aufweisen, das man nicht versteht? 😉
      Aber mal ernst, du bestätigst ja nur, was ich auch wahrnehme. Die, die jammern, sind auch die, die es nicht besser machen. Blogger, die aus Spaß und Interesse viel und gerne verlinken habe ich auch noch nicht jammern hören.
      LG Lexa

  • Liebe Lexa!
    Da hast du aber einen perfekten Artikel geschrieben, der es wirklich auf den Punkt bringt. Denn mir kommt es so vor, als würden wirklich nur die Leute jammern, die selbst das schlechteste Beispiel sind. Alle, die regelmäßig freiwillig verlinken, die liken, teilen und verlinken auch, habe ich das Gefühl.
    Ich selbst versuche auch, schöne Artikel immer weiter zu verbreiten – ein Mal mit Linktipps am Monatsende und zusätzlich spontan auf Twitter, wenn ich gerade was tolles lese. Und Lieblingsblogs findet man bei mir auch – einfach, weil ich gern tolle Blogs unterstütze und selbst immer hoffe, auf neue tolle Artikel zu stoßen, die mir entgangen wären, wenn eine nette Person den Link nicht geteilt hätte. So wäre es nämlich auch mit diesem Post von dir gewesen, wenn da nicht auf Twitter ein Link aufgetaucht wäre, für den ich sehr dankbar bin.

    Also, liebe Grüße und danke, dass du das mal so auf den Punkt bringst. Jetzt müsste man nur noch hoffen, dass die „schlechten Vorbilder“ das auch lesen! 😉

    • Hallo Tabea,
      dann bist du ja ein absolut positives Beispiel.
      Ich habe nur leider die Befürchtung, dass die, über die ich mich hier aufgeregt habe, sich nicht angesprochen fühlen werden… Ist ja meist so.
      Aber egal. Es tut mir schon gut so viel Bestätigung von euch allen zu bekommen. Denn es zeigt mir, dass es nicht mir so geht und ihr alle auch genervt seit.
      LG Lexa

  • Liebe Lexa, bin durch Zufall auf Facebook über deinen Beitrag gestolpert und ich muss sagen: Dankeschön. Du bringst auf den Punkt, was ich mir schon lange denke! Auf Facebook sieht man vor allem in den Netzwerken nur noch Jammerbeiträge und das ist einfach unglaublich schade. Ich hoffe, dass wenigstens ein paar Blogger durch diesen Beitrag mal anfangen umzudenken : )

    Schönes Wochenende,
    Sabrina

    • Hallo Sabrina,
      oh ja, in den FB-Gruppen ist es besonders schlimm. Aber ganz da rausnehmen will ich mich ja auch nicht, denn oft entdeckt man dort ja auch schöne und tolle Beiträge.
      Dir auch ein schönes Wochenende,
      Lexa

  • Mit deinem Post hast du ja einen Nerv getroffen, ganz wunderbar 🙂 Ich empfinde dieses Meckern ganz besonders schlimm bei Facebook, da wird immer noch blind aufgerufen zum gegenseitigen Following etc. Dabei geht es ganz egoistisch nur um den Blogger und seinen Blog, man will gut dastehen mit vielen Followern, jedoch nicht teilen.

    Es gibt sogar Blogger, die meinen, dass man sich eine Verlinkung verdienen muss, indem man etwas für sie macht. Diese Einstellung finde ich widerlich. Und ja, seltenst werden auf diesen Blogs Kommentare beantwortet oder auch sehr unschön: selektives Beantworten. Ich hatte zu meiner Anfangszeit mal bei einer Bloggerin nachgefragt, warum die Kommentare nicht beantwortet werden, da bekam ich die Antwort, sie mache sich damit doch die Statistik kaputt :X

    • Hallo Bee,
      ja, ich bin selbst grade ein bisschen überwältigt, was ich mit so ein bisschen Meckerei losgetreten habe. Einerseits natürlich schön für mich, da Aufmerksamkeit und so… aber andererseits ja auch irgendwie höchst witzig, dass ich ausgerechnet mit einem Mecker-Post über Jammer-Posts sowas erlebe 😀

      Und sie sagte wirklich, sie mache sich damit die Statistik kaputt? Unglaublich. Das ist so bescheuert, dass kann nur wahr sein, denn ausdenken kann man sich sowas nicht. Ich habe es da einfacher, ich halbiere einfach die Kommentaranzahl und habe dann ungefähr die Anzahl der Fremdkommentare. 😀 So, wie es viele andere ja zum Glück auch tun können. 😉

      LG Lexa

    • Ja, das hat sie genau so geantwortet. Es ging um das künstliche Hochtreiben von Kommentar-Zahlen… ich kann da nichts zu sagen. Ich beantworte, wie du auch, jeden Kommentar. Jemand nimmt sich die Zeit und schreibt etwas unter meinen Beitrag, das freut mich.In meinen 2 1/2 Jahren habe ich viele Blogger kennengelernt – auch persönlich – und manche sind halt Egoisten und andere nicht 🙂

  • Oh man, das stimmt soooo sehr. Also ich unterschreibe das mit dem kommentieren und verlinken (das mit den Unternehmen, die nicht zahlen wollen, steht find ich auf nem anderen Blatt).

    Ich find es einfach ganz natürlich, dass man Artikel, die man mag, auch seinen Lesern zeigt. Ich teile täglich 2-3 Artikel von anderen Bloggern…je nachdem was ich so finde, was ich interessant und lesenswert finde…und von dem ich denke, dass es meinen Lesern auch gefallen könnte. Das ist für mich der Sinn eines Blog-Profils auf den sozialen Medien. „SOZIAL“ halt.

    Manchmal lese ich einen solchen Mimimi Post und gehe dann gucken…und dann sehe ich bloß WIB’s, 12von12, Follow me arounds oder Outfit-Posts…aber eben nichts wo ich sagen würde „poah, suuuper, das zeige ich meinen Lesern.“

    Das „wie es in den Wald schallt, so schallt es auch heraus“ welches du nutzt stimmt absolut.

    Ich habe meine Leser nicht bekommen weil ich anderen auf den Keks gegangen bin mit „like meeee, shaaare meee!“ Das war harte Arbeit und viele unkommentierte, ungeteilte Artikel sind bis hier hin über mein Blog gehuscht. So ist das nunmal. Der Trick ist nicht aufzugeben und mit gutem Beispiel vorran zu gehen…wie du schon sagtest.

    • Du hast recht, die Unernehmensdiskussion ist eigentlich noch einmal eine andere Diskussion. Allerdings fiel das gestern für mich in der spontanen „Rage“ in einen Topf. Denn oft wird über beides gleichzeitig gejammert, so scheint es mir zumindest.
      Naja, das ist wahrscheinlich noch einmal einen einzelnen und ausführlichen Beitrag wert. Allerdings haben da ja auch schon viele andere drüber geschrieben. Vielleicht mache ich einfach eine Linksammlung mit verschiedenen Standpunkten und Erfahrungen. Danke für die Idee 🙂

      Ansonsten kann ich dir, wie du mir, nur zustimmen. So wie du es beschreibst sehe ich bloggen und soziale Netzwerke auch.

      LG Lexa

  • Hi Lexa 🙂

    Ein toller Beitrag, den ich toll finden kann, weil ich ihn nicht auf mich beziehen muss. Ich absolut deiner Meinung. Man kann manchmal auch Dinge teilen, ohne etwas zu erwarten. Und oft hab ich als Kommentar dann von dem Geteilten auch einfach ein „Danke 😚“ bekommen. Das ist doch cool so.

    Selbst habe ich sehr selten direkt gebeten, etwas zu teilen. Auch wenn ich fast immer sage, dass ich mich auf Feedback freue. Aber das ist normal und geht jedem so. Und gerade, wenn Jemand ungefragt meine Beiträge teilt, verlinkt oder kommentiert, ist es für mich ja das Zeichen, genau den Nerv getroffen zu haben.

    Jammern mag ich auch nicht. Eher sollte man sich überlegen, was man verändern kann. Wer aber am Ende nur auf Likes, Klicks usw aus ist, verliert dabei sich selbst aus dem Auge. Und das finde ich bei Bloggern/YouTubern ganz schlimm. In unserem Bereich gibt es sehr viele. Mit was will man also punkten, wenn nicht mit der Persönlichkeit?

    Liebe Grüße
    Martin
    Buchwellenreiter

    • Hallo Martin,
      mit der Persönlichkeit sprichst du einen sehr wichtigen Punkt an. Viele Blogs sind leider untereinander fast beliebig austauschbar. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Design und Themen sehr, sehr ähnlich und man muss schon genau gucken, bis man Unterschiede entdeckt. Das ist irgendwie traurig… aber erklärt vielleicht auch ein bisschen, warum diese Blogger dann wenig von anderen teilen.
      Denn woher soll der Leser dann wissen, was von einem selbst und was von meiner „Konkurrenz“ ist, wenn wir uns so sehr gleichen? Die Verwechslungsgefahr ist zu groß, so, dass man das Risiko dann lieber nicht eingeht…
      War gerade nur so ein spontaner Gedanke. Da muss ich nochmal drauf rumdenken, ob der wahr sein könnte.
      Danke für die Inspiration.

      LG Lexa

  • Haha, sehr schön geschrieben und so wahr!
    Und auch wenn du keine Mimimi Posts geteilt haben möchtest, hab ichs trotzdem gemacht, einfach so, weil ich den Post toll finde 😀
    Und deinem Blog folg ich jetzt auch mal, einfach weil du mir durch diesen Beitrag total sympathisch bist – und nein, ich erwarte kein Gegenfolgen xD

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Dann sage ich mal ganz artig danke. 🙂 Ich hoffe, dir wird es hier auch weiterhin gefallen.
      Ich kann dir zwar wirklich kein Gegenfolgen versprechen, denn follow4follow betreibe ich nicht (erwartest du ja auch nicht), aber ich werde mir deinen Blog morgen mal in aller Ruhe ansehen. So, wie auch die anderen Blogs der ganzen Kommentatoren hier. So viele neue Leute und hoffentlich tolle Blogs, die sich hier auftun 🙂

      LG Lexa

  • Hallo Hallo, ein sehr guter Artikel der mir voll und ganz aus der Seele spricht. Ich selbst verlinke in letzter Zeit immer öfter auf andere blogartikel eben weil man ja weiß das es Spaß macht sich von Artikel zu Artikel zu klicken. So kann man wenigstens seinen Beitrag in der Blogger-Welt leisten 😊 Die jamernden Blogger ignoriere ich schon lange. Liebe Grüße Desiree

    • Hallo Desiree,
      ja, zum Ignorieren will ich jetzt auch wieder übergehen. Aber gestern musste es dann mal aus mir raus, die Frustation.

      LG Lexa

  • Hey sei stolz auf dich! Endlich sprichst aus was viele denken. Mir geht das Gejammer auch auf den Nerv, mir gehen auch die Blogger auf den Nerv die einfach nichts mehr zu schätzen wissen weil sie schon vom Konsum überströmt werden. Dann lieber doch mal die kleinen Blogger einladen die alles noch zu schätzen wissen und nicht rumjammern. Die dankbar da sind das man sie auf ein event einlädt und ich denke nur quatschen wieder so ein tolles Event. Ich finde du sprichst mir aus der Seele.

  • Dankeschön für diesen Beitrag, denn genau das ist mir auch aufgefallen. Diejenigen, die am meisten jammern, sind auch diejeinigen, die dann aber nicht auf Kommentare reagieren oder Links mit einbinden. Ich persönlich versuche wenn es passt immer Links in meine Beiträge einzubinden, dazu gibt es bei mir ja auch monatlich meine kleine Linkliste, wo ich auch keine Gegenleistung erwarte und auch sonst bin ich gerne bei Bloggeraktionen dabei, einfach nur zum Spaß. Da habe ich auch schon einige Aussagen gelesen a la die Aktionen bringen mir ja keinen Mehrwehrt, deshalb mache ich da nicht mit. Konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, denn andere kennenzulernen und Spaß zu haben ist für mich genauso ein Mehrwert, wie einen Leser mehr an der Seite stehen zu haben.

    Ich finde es wichtig, dass man nicht jammern, sondern wie du schon sagtest, einfach mit gutem Beispiel voran geht. Was ich nur immer richtig schade ist, wenn Blogger so gar nicht auf Kommentare reagieren, da ist mir meine Zeit dann irgendwann auch zu schade und ich entfolge dem blog sogar. Für mich ist der Austausch und die Dikussion einfach wichtig.

    • Da kann ich nur sagen: Ja, Ja und Ja. Ganz meine Meinung. Spaß ist doch ein super Mehrwert. Und wenn ich den Austausch nicht suchen würde, dann könnte ich die Kommentare ja gleich ausschalten.

      LG Lexa

  • Liebe Alex,
    Dein Post hat mich inspiriert. Es ist gut, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass ein Blog ein eigenständiges Medium ist, das sich von anderen Medien bzw. Formaten unterscheidet. Ich beobachte eine zunehmende Annäherung an andere, schon bekannte (kommerzielle) Formate, was ich schade finde, aber nun ja, es ist wohl zu akzeptieren.
    Als Ergänzung zu Deinem Post möchte ich gerne auf einen interessanten Blogpost der Blogrebellen hinweisen, der in eine ähnliche Richtung geht: http://www.blogrebellen.de/2016/06/15/blog-mimimi-2016-reloaded/
    Und schließlich: Ich habe auch in meinem Blog auf Deinen Text Bezug genommen. https://mrscgn.wordpress.com/2016/09/25/nachdenk-und-wohlfuehlmomente-denkarium-3/
    (Wenn das nicht gewünscht ist, kannst Du den Link selbstverständlich entfernen.)

    • Hallo,
      ein interessanter Text bei den Blogrebellen. Schon interessant, wie sich manches einfach immer wieder wiederholt 😀

      Und danke für die Erwähnung in deinem Text. Sowas ist es ja, was für mich bloggen ausmacht. Das aufeinander Bezug nehmen und nicht nur stur sein eigenes Ding durchziehen.

      LG Lexa

  • Gut geschrieben! Ich weiß genau, was du meinst…ich muss zugeben, dass ich mit kommentieren und liken und andere Beiträge teilen in der letzten zeit auch nicht gut dabei war, einfach weil ich unterwegs war und froh, wenn ich es überhaupt regelmäßig geschafft habe, irgendwas zu Posten. Weil Urlaub bleibt Urlaub. Aber mich nervt das auch so…die Krönung war letztens eine Facebook – Gruppen – Nachricht, in der gesagt wurde, man solle sein Instagram Profil in die Kommentare Posten und bei mindestens 5 Leuten liken und folgen, und außerdem allen zurück folgen. Ganz ehrlich? Ich versuche im Moment, immer mehr Leuten zu entfolgen, damit ich überhaupt noch die Fotos zu sehen bekomme, die mich interessieren. Und wenn ich jemandem entfolgen will, weil mir die Bilder nicht mehr gefallen, oder aus sonst irgendeinem Grund, dann mache ich das. In der Gruppe Nachricht hieß es, man solle diese Menschen doch bitte melden, damit sie gelöscht werden können. Gegenseitig helfen ist ja schön und gut, aber ich entscheide immer noch selbst, wem ich wann und wie lange und überhaupt folgen möchte…

    • Hallo Alex,
      du hast recht, Urlaub ist Urlaub. Aber das klingt ja auch so, als ob du es normalerweise anders macht. Zeiten, in denen man nicht so die Zeit (oder manchmal auch Lust hat) kennt ja jeder. Da ist es dann auch nicht schlimm, wenn man nicht kommentiert. Finde ich zumindest. Solange die Normalität nur anders aussieht.

      Ja, diese Nachrichten kenne ich auch. Grässlich. Ich folge lieber wenigen, dafür denen, wo mich die Inhalte auch wirklich interessieren. Und mir kann niemand sagen, dass er bei Instagram zum Beispiel alle Bilder von 500 Leuten und mehr durchguckt.. das ist einfach nicht möglich.

      LG Lexa

  • Herrlich geschrieben! Und Dein „P.S.“ hat mir eigentlich die Grundlage für meinen Kommentar genommen. Ich wollte nämlich die Frage nach den Links stellen, die in Deinem Beitrag fehlen. Schön, dass Du die Antwort selbst schon gegeben hast – und zwar genau in meinem Sinne. 😀

  • Mega geiler Artikel!
    Ich liebe ihn! Man, ich konnte mich da echt drin wiederfinden! Liken, folgen etc…Deutsche sind im Gegensatz zu anderen Ländern echt mega geizig!
    Ich folge Blogs und kommentiere überall, wichtigeste ist doch das Miteinander, gibt schon viel zu viel Gegeneinander in der Welt!!!

    Liebst, Colli
    Mein Beautyblog – tobeyoutiful

      • Ich hatte die Idee anderen Bloggern mit weniger Traffic und Seiten, die mir gefallen, die Möglichkeit zu geben, Ihren Blog auf meiner Seite vorzustellen – mit dofollow Verlinkung. Sie hätten nur ein paar Wörter zu sich und ihrem Projekt mit Vorstellung einiger Ideen schreiben müssen.
        Die Rückmeldungen waren = 0. Ich habe nicht einmal eine Antwort auf meinen E-Mails erhalten und die Idee begraben.

        Das ist meine erste Seite und ich sehe mich nicht als typische Bloggerin. Ich kenne früher nicht. Aber das ist mir schon aufgefallen. Ich selbst habe bisher immer alle E-Mails beantwortet und freue mich über Kooperationsanfragen. Kommentare beantworte ich selbst auch nicht alle. Es fällt mir einfah schwer ein „Danke“ in so vielen verschiedenen Ausführungen zu formulieren, dass es keine Redundanz gibt. Fragen, Anmerkungen, Diskussion natürlich auf jeden Fall.

        • Hallo Wendy,
          das ist merkwürdig, dass du nicht mal antworten auf deine Mails bekommen hast. Gut, manche wollen halt auch einfach nicht und sind dann selbst schuld.
          Eine Blogroll könntest du ja aber zum Beispiel trotzdem einrichten (siehe bei mir Lieblinks). Ohne große Beschreibung, macht das ja keine Arbeit 😉

          LG Lexa

    • Hallo,
      wahrscheinlich hast du recht mit deinem Verdacht. Aber sicherlich sind auch welche dabei, die sich wirklich nicht genug beachtet und ungerecht behandelt fühlen und gar nicht bemerken, dass sie auch nichts dafür tun um einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
      Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass jemand sein Verhalten geändert hätte, nachdem man ihn/sie auf das Missverhältnis von geforderter Handlung und eigenen Handlungen aufmerksam gemacht hat…
      LG Lexa

  • Dieser Artikel gefällt mir nicht. Ich kenne nämlich jede Menge Blogs, in denen sinnvoll verlinkt wird und für die die Blogger in den Social Media – Kanälen (auch interdisziplinär) aktiv sind. Trotzdem gibt es dort wenig bis keine Kommentare. Es gibt nämlich wohl noch einen andere Gründe dafür, dass Baisse herrscht.

    Übrigens bin ich auch einer der „Jammerlappen“. Aber die Zeit liegt schon etwas zurück. Geändert hat sich nichts – außer meiner persönlichen Einstellung.

    • Hallo Horst,
      ich habe auch nicht behauptet, dass es nicht auch noch andere Gründe geben kann. Ich sage in diesem Artikel nur, dass es mich nervt, dass die die jammern meist etwas verlangen, das sie selbst gar nicht tun. Ich finde einfach, wenn ich etwas von meinen Lesern verlange (zum Beispiel verlinkt/geteilt werden), dann muss ich zu aller erst mit guten Beispiel voran gehen (selbst verlinken und andere Beiträge teilen).

      Wenn ein Blogger fleißig kommentiert, liked und teilt und bei ihm auf dem Blog trotzdem Totentanz herrscht, dann ist das schade, aber dann hat das sicherlich andere Gründe. Dann interessiert es vielleicht einfach niemanden was er schreibt. Klingt hart, ist aber so. Kennt wahrscheinlich jeder Blogger, dass er viel Arbeit in einen Artikel steckt und es gibt einfach keine Reaktion. So ist das Risiko bei diesem Hobby, da muss man mit umgehen können und etwas ändern, wenn es einen stört.Die Kunst ist dann herauszufinden, woran genau es liegt.

      Jetzt habe ich wieder viel getippt, obwohl ich eigentlich nur eine Frage stellen wollte: Was hat es damit zu tun, dass du Gegenbeispiele kennst, dass dir der Artikel nicht gefällt? Da erschließt sich mir gerade der Zusammenhang nicht ganz?

      LG Lexa

  • Hallo Lexa,

    sehr schön geschrieben – und so ganz ohne #mimimi! 😉

    Ich habe den Eindruck, dass mangelndes Kommentieren oder auch das Verlinken anderer Blogs in einem Beitrag derzeit gerade gar nicht so das Problem ist… das scheint sich auf den meisten Blogs ganz gut eingependelt zu haben.

    Ganz anders sieht es halt mit facebook & Co. aus, da wird tatsächlich herzlichen selten etwas von anderen Blogs geteilt.
    Und da muss ich mich auch an die eigene Nase packen… irgendwie geht das bei mir oft unter. Ich lese die meisten Blogs über meinen Feedreader und kommentiere von dort aus dann im Blog – und nachdem der Kommentar abgesendet ist, denke ich tatsächlich nur selten daran, wieder bis zu den Share-Buttons hochzuscrollen oder mir den Link herauszukopieren, um auf Twitter o. Ä. zu wechseln.

    Anders sieht es aus, wenn ich auf einer Social Media-Plattform unterwegs bin und dort über einen interessanten Link stolpere – den Beitrag lese ich dann in einem neuen Tab und like / teile danach im Ursprungstab. So weit, so gut. Bei Twitter funktioniert das prima.
    Aber seit facebook vor einiger Zeit das Konzept der Fanseiten umgestellt hat, finde ich das furchtbar unpraktisch. Früher bin ich von meinem privaten Profil in den Account der jeweiligen Seite gewechselt und habe dann den Feed aller über die Fanseite gelikten Beiträge gesehen, von wo aus ich einfach teilen konnte.
    Diese Funktion scheint es seit einiger Zeit nicht mehr zu geben, oder ich finde sie nicht mehr – jetzt habe ich nur noch einen gesammelten Feed, der die Beiträge von über die Fanseiten gelikten anderen Seiten gemeinsam mit den Posts von meinen facebook-Freunden anzeigt. Und das ist so viel Zeug, dass Vieles schlichtweg untergeht. Möp… eventuell erklärt das den Rückgang von Shares auf facebook?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Hallo Anne,
      ja, die Umstellung von FB kann da gut mit zusammenhängen, es ist schon komplizierter geworden.
      Bei mir ist persönlicher Feed und Seiten-Feed allerdings noch getrennt. Oder ich habe dich falsch verstanden.
      Persönliche (mit dem Profil gegebene) Likes werden noch ganz normal als Startseite angezeigt.
      Und um zu sehen, was es neues gibt auf den Seiten, die ich mit meiner Seite geliked habe, muss ich auf meine Seite gehen und dann ist rechts in der Spalte (unter Reichweite/Gefällt mir-Angaben etc.) die Option „Seiten-Feed anzeigen“. Da sehe ich dann die Beiträge aller Seiten, die ich mit der Seite geliked habe.
      Da versuche ich einmal am Tag durchzuscrollen und, zu liken und zu teilen. Manchmal vergesse ich es auch, aber meist klappt es.
      Da ich allermeistens am PC lese, ist das teilen bei Twitter auch nicht so das Problem. Aber ich gebe dir recht, aus dem Feedreader raus am Handy vergesse ich es auch meistens.

      LG Lexa

  • Hallo Lexa,

    danke! Du triffst auch bei mir genau ins Schwarze: Auch ich bin wahnsinnig genervt von der ganzen Jammerei. Dabei meine ich nicht das „berechtigte“ Jammern – wenn sich Blogger echt Mühe geben und dann einfach kein Feedback kommt, verstehe ich die Enttäuschung.
    Aber diese Jammerlappen, die du ansprichst, die Community wollen ohne selbst Teil der Community zu werden – die gehen mir auf den Sack.
    Mittlerweile klappt das Ignorieren allerdings erstaunlich gut, weil dieses Jammer-Phänomen leider schon ziemlich lange anhält. 😉

    Und was die Blogger angeht, die auf ihren Pages einmal die Woche einen anderen Blog vorstellen wollen – da bin ich immer zwiegespalten, ob das nun wirklich nett gemeint ist oder eine Art Marketingstrategie. Richtig doof finde ich es, wenn man sich dafür „bewerben“ muss.

    • Hallo Diana, irgendwie fühle ich mich von dir jetzt angesprochen…Falls du die Social-Web-News meinst, diese Wochenschau ist ein reines Hobby von mir und dahinter steht nur ein Ziel: Die gesammelten Perlen noch einmal hervorzuheben. Diese News sind für mein Business weder strategisch klug oder unternehmerisch förderlich. Andere Menschen haben da weitaus kostspieligere Hobbys 😉
      „Bewerben“ kann man sich dort, das stimmt, allerdings ist dies eher in Form von „Ich habe was entdeckt, was dir entgangen ist“ gedacht.
      Du hast mich aber dennoch zum Nachdenken gebracht, denn man kann nicht wirklich erkennen warum die Social-Web-News ins Leben gerufen wurden. Wird definitiv nachgeholt:-)
      LG Tina

    • Hallo Diana,
      klar, wenn jemand Grund hat zu jammern, dann soll er das ruhig tun. Manchmal hilft es ja. Zwischendurch hat es bei mir auch gut geklappt, aber dann mal kurz nicht. Und jetzt kann ich wieder gut ignorieren, da ich hier so viel Zuspruch bekam/bekomme 🙂

      Ich gehe da ja meist von einer Marketingstrategie aus, da es auch so groß angekündigt wird. Wenn es nett gemeint wäre, dann würden sie es einfach machen. Wie so viele andere es ja tun.
      LG Lexa

  • Hallo Lexa, ein wunderbarer Beitrag dem ich absolut zustimmen kann.

    Wenn ich Beiträge schreibe und auf andere Beiträge verlinke, dann nur, weil es thematisch wie Faust auf`s Auge passt. Es macht mir einfach Spaß und dann erwarte ich weder eine Gegenleistung noch eine Dankeshymne.;-)

    Dennoch ist mir aufgefallen, das ist jetzt kein mimimi.. oder buhu-michhatkeinermehrliebGedanke, es wird definitiv viel weniger kommentiert. Ich entdecke täglich zahlreiche Blogs, die so hammergeile Beiträge schreiben (upps-bitte entschuldige diesen nicht ladyliken Ausdruck) und es kommen weder Reaktionen auf der Fanseite oder erst recht keine Kommentare auf dem Blog.

    Manchmal kommt es mir so vor, als würden sich nur die Blogger untereinander puschen, die enger befreundet sind und neue sowie unbekannte Blogger einfach nicht in ihre Kreise lassen wollen.

    Natürlich hängt es aber auch von jedem selber ab, wie sehr man selber bereit ist, etwas zu tun. Ein Kommentier-Wochenende einlegen und aktiv werden, denn von nichts kommt bekanntlich auch nichts. Jammernde Blogger sollten demnach erst mal vor der eigenen Haustüre kehren.

    Zur Zeit schreibe ich auch an einem ähnlichen Beitrag, der mal etwas wachrütteln soll! Denn jeder Blogger muss für sich verinnerlichen, das es da draussen noch mehr Blogger gibt und man nicht alleine unterwegs ist oder die Weisheit für sich alleine gepachtet hat.
    LG Tina

    • Hallo Tina,
      ein bisschen ist sicherlich auch das Sommerloch dran schuld, wenn weniger kommentiert wird. Die Menschen lesen vielleicht, aber sie wollen nicht so lange drinnen sitzen, dass sie auch kommentieren. Und viele lesen zwar übers Smartphone, aber kommentieren damit nicht. Das passiert dann nur übern PC mit richtiger Tastatur.
      Ich denke, es gibt viele Gründe, warum weniger kommentiert wird. Manchmal ist es auch einfach nur eine Phase und auf einmal wird es wieder mehr.
      Aber ich gebe dir vollkommen recht, man muss auch schon selbst aktiv werden, wenn sich etwas ändern soll.
      LG Lexa

  • Wenn dieser Artikel keinen Kommentar wert ist, dann weiß ich auch nicht. Ich kannte deinen Blog bis eben noch nicht, finde ihn durch Lotta, und kann dir nur Beifall klatschen.
    Ich stöbere noch ein bisschen bei dir,
    Andrea

  • Kann ich absolut nachvollziehen! Mir geht es ähnlich, auch ich teile gern Beiträge auf meiner Facebookseite. Ganz einfach weil sie mir gefallen und ich denke, dass es auch meinen Followern gefallen könnte. Schreibe ich Beiträge zu Themen, über die sich auch bei anderen gute Ansätze/Ideen oder so gefunden habe, verlinke ich sie – eben auch, um meine eigenen Beiträge über den Tellerrand hinaus zu komplettieren.
    Aber die scheinheilige Welt da draußen, die das teilen propagiert und dann eh nur im eigenen Dunstkreis teilt, anstatt sich mal wirklich umzuschauen, geht mir auch gerade tierisch gegen den Strich. Auch denke ich immer wieder daran, das Schreiben ohnehin sein zu lassen. Doch dann freue ich mich doch immer wieder über nette Kommentare und Interaktionen im Allgemeinen – sind halt doch nicht alle egoistisch.
    Mein Däumchen habe ich dir bei Facebook gerade verliehen – du hättest es auch schon vorher haben können, wenn ich nur auf deinen Blog aufmerksam gemacht worden wäre… Wobei wir auch wieder beim Teilen sind! Keiner nimmt anderen was weg, aber scheinbar gibt es immer noch zu viele da draußen, die mit solch einer Sandkastenmentalität denken und handeln…
    Danke für deine Worte!
    Liebe Grüße,
    Yvonne

    • Hallo Yvonne,
      danke für deine netten Worte und ausführlichen Kommentar.
      Du bist ja doch noch auf den Artikel aufmerksam geworden. Besser spät, als nie 😉
      Wir bewegen uns ja alle irgendwie in einem bestimmten Dunstkreis und manchmal ist es gar nicht so einfach darüber hinaus noch tolle Beiträge zu finden. Weil sie uns einfach nie erreichen. Schade, aber ist nun mal so. Umso schöner, wenn sich so ein Beitrag doch mal außerhalb des Dunstkreises verbreitet.
      LG Lexa

  • Hallo Lexa,

    ich bin gerade so über dich gestolpert und kann nur sagen, jep so isses und das darf du auch gerne äußern. Ich bin noch relativ neu im Bloggerleben und werde z. B. auch noch eine Blogroll einrichten (wenn ich mal weiß wie das geht ;-))…Gerade der Austausch ist es doch auch was das ganze so schön und interessant macht.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Alltags- ehm Wochendfeierliche Grüße

    Bettina

    • Hallo Bettina,
      die einfachst Form der Blogroll ist eine Linkliste, wie du sie auch hier bei mir unter Linkliebe findest.
      Es gibt sicherlich auch Möglichkeiten immer die neuesten Beiträge von anderen anzuzeigen, aber damit habe ich mich auch noch nicht beschäftigt, da mir die einfache Liste reicht.

      Willkommen übrigens im Bloggerleben, ich hoffe, es gefällt dir 🙂
      LG Lexa

  • […] Lexas Leben hat eine Bitte – oder doch mehr eine Anordnung? Blogger hört auf zu jammern!! Ein toller Artikel, der mir in vielen Dingen aus der Seele spricht 🙂 Dieses „Nicht-Verlinken“ und „Nicht-Antworten“  z.B. auf Kommentare – aber jammern, dass die Bloggerwelt  nicht mehr das ist, was sie mal war, nervt wirklich 🙂 […]

  • Huhu Lexa,

    du triffst den Nagel auf den Kopf. Mittlerweile besuche ich viele Bloggern / Followern nur, wenn sie vorher auch bei mir waren.
    Durch die Kommentare zu deinem Artikel habe ich jetzt auch neue Blogs gefunden, auf denen ich mal stöbern kann.

    Liebe Grüße
    Elena

  • Hallo liebe Lexa!:)
    Irgendwie verstehe ich dich total: ich selbst bekomme auch nicht die größte Anzahl an Kommentaren, kommentiere aus Zeitmangel im Moment aber auch selbst wenig. Trotzdem ist dies für mich kein Grund mit dem bloggen aufzuhören, ich mein, hauptsächlich blogge ich, weil es MIR Spass macht!:D

  • Hallo,
    bin gerade über Aleshanee zu deinem Beitrag gestolpert.
    Danke für deinen Beitrag! Ich kann wirklich alles, was du schreibst unterschreiben. Mich nervt das Gejammer auch ganz arg.

    Und weil ich sozial bin (*lol*) teile ich deinen Betrag auch mal, weil ich ihn so gut finde.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

  • Hallo Lexa
    ein nicht nur interessanter, sondern auch wirklich wahrer Post
    Du sprichst genau die richtigen Worte aus.
    Und danken muss ich dir auch, denn du hast mich daran erinnert, was ich auf meinem Blog einbauen wollte.

    Liebe Grüße
    Lilly

  • Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ich bin ganz deiner Meinung. Ein toller Beitrag, der hoffentlich ganz viel gelesen wird. Und hoffentlich nehmen sich das die Blogger auch zu Herzen. Wäre schön, wenn wieder mehr aus echtem Interesse und ohne Hintergedanken geherzt, geteilt und gefolgt wird. Wie mich das immer nervt, wenn einem Leute folgen und dann wieder entflogen, wenn man ihre Seite nicht abonniert. Naja… Aber das meckern hast du ja schon übernommen 😉 Also bin ich jetzt ruhig.
    Liebe Grüße,
    Julia

    • Hallo Julia,
      er wird viel mehr gelesen, als ich es erwartet hätte. Allerdings immer nur zustimmend kommentiert, vielleicht lesen ihn nur die falschen Leute und nicht die, über die wir meckern 😉
      LG Lexa

  • Huhu!

    Ich glaube, das nehme ich mir jetzt auch mal als (positiven) A….tritt mit, denn ich habe mir eigentlich schon lange vorgenommen, selber mehr auf Twitter, FB & Co zu verlinken und zu teilen. (Kommentieren tue ich schon relativ fleißig.) Gerade da ich es so eingestellt habe, dass meine FB-Posts automatisch auch bei Twitter landen, vergesse ich Twitter häufig einfach, weil ich es nicht aktiv benutze!

    Dein Beitrag hat mich motiviert, jetzt mal ein bisschen rumzubasteln und die Blogroll auf meinem Blog nicht mehr gaaaaaanz unten anzuzeigen, sondern rechts im Seitenmenü ganz oben als eigene Seite zu verlinken.

    Follow4Follow und Ähnliches mag ich überhaupt nicht, denn ich stimme dir zu – es sollte doch nicht hinter allem das Eigeninteresse stehen. Wobei mir einfällt: deinen Beitrag werde ich gleich mal auf FB und Twitter verlinken.

    LG,
    Mikka

  • Liebe Lexa,

    erst mal..hä warum hatte ich den noch nicht gelesen. Ich hate mir schon als du geschrieben hattest einen Bookmark gesetzt, weil ich von der Überschrift schon so neugierig war :D. Und zweitens – gott ich gebe dir so so so so recht. Unfassbar, da wird gejammert und gezetert und dann machen sie es selber nicht, oder reagieren dann icht drauf, wenn dann aml einer Kommentiert/verlinkt. Ich verstehe dieses nur wenn dus machst, mach ichs auch nicht. Mir macht das immer mega Spaß, zu stöbern, stundenlang und mein Bloggestöber zu machen. Ich mach das ja auch nur, weils mir Spaß macht und weil ich meinen Lesen auch mal was anderes beiten will und zweigen will, was es noch für tolle Blogs und Beiträge gibt. Quasi immer mein Art mich zu revanchieren, weil ich so furchtbar selten Kommentiere :D. Ich finde auch, dass das Internet ja schließlich davon lebt, zu verlinken, andere Blogs und Profile und Beiträge zu teilen, sonst könnte mans ja gleich lassen, wenn jeder nur sein Süppchen macht und nicht nach links oder rechts schaut. Gerade das Miteinander und die Community machen das Bloggerleben zu was ganz Besonderem.

    glg Franzi

  • Hallo Lexa!

    Ich finde, dass du absolut Recht hast! Jeder Blogger hat mal seine Down-Phasen, in denen nicht alles so läuft, wie man es gerne hätte und viele machen auch Phasen durch, in denen sie nicht kreativ sind und sich nur mit Mühe auf den Blog konzentrieren können.
    Jeder hat das, aber nicht jeder meckert öffentlich darüber.

    Außerdem: Es sollte doch ganz normal sein, sich gegenseitig zu unterstützen, sich gegenseitig zu verlinken, Spaß zu haben und einfach mal zusammen zu halten.

    Beispiel von mir: Ich habe letztens einen eben solchen Artikel gelesen und dann eine umfangreiche Auflistung der Dinge gegeben, die verbessert werden könnten.
    Ich bekam einfach nur ein „Danke“ zurück. Nicht mehr. Nach fast 300 Worten Text erwarte ich dann doch mal etwas mehr.
    Da ist es doch verständlich, dass niemand dort kommentieren will.

    Ein schöner Artikel!

    Liebe Grüße,
    Anna

    • Hallo Anna,

      das glaube ich dir, dass eine so kurze Antwort dann enttäuschend ist. Aber toll, dass du dir die Mühe überhaupt gemacht hast. 🙂

      LG Lexa

  • Hallo,

    wirklich ein toller Beitrag, wobei ich das „Gejammer“ gar nicht mitbekommen habe.
    Ich muss selber sagen, dass ich es einfach zeitlich nicht schaffe, immer jeden Kommentar zu beantworten (8h Arbeit/2 Kinder).
    Aber seit ich WordPress nutze, gibt es für jeden Kommentar den ich lese ein Sternchen, einfach um zu zeigen, ich habe es gelesen.
    Stehen Fragen im Kommentar versuche ich diese auch zu beantworten.
    Ich habe mir jetzt auch angewöhnt, dass ich unter meinen Rezensionen auch andere Rezensionen zum Buch verlinke. Einfach damit man gleich mehrere Meinungen durchstöbern kann.

    #Litnetzwerk
    LG
    die Yvi
    http://www.yviswelt.de

    • Hallo Yvi,

      wenn du auf Fragen antwortest ist das schon am wichtigsten finde ich. Manche Kommentare lassen sich auch nur schwer beantworten. Und wenn du einen besonders langen und/oder liebevollen Kommentar bekommst, antwortest du ja sicherlich auch.

      Das sollte ich mir wohl auch mal angewöhnen andere Rezensionen zu verlinken. Eine gute Idee.

      LG Lexa

  • Ein Wort: Halleluja!
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Die (Buch-)Bloggerszene ist eine Community. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man einen (Buch-)Blog eröffnet. Von nichts kommt nichts. Ich fange jetzt an, mir einen Tag in der Woche fest einzuplanen, an dem ich für 2-3h nichts mache als auf anderen Blogs lesen und kommentieren. Oder gar ein ganzes Wochenende, wie jetzt beim #litnetzwerk 😉
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Hallo Kerstin,

      das ist schon eine ganz schöne Zeit, die du dir da nimmst 🙂 Super, wenn du das schaffst.
      Ich weiß gar nicht, wie lange ich in der Woche auf anderen Blogs unterwegs bin, aber ich werde nächste Woche mal drauf achten.

      LG Lexa

  • Hallo Lexa,
    Ich muss zugeben, dass ich bisher auf kein Gejammer gestoßen bin. Vielleicht überlese ich sowas auch einfach, keine Ahnung. Ich verstehe, wenn ein Blogger über fehlende Ressonanz enttäuscht ist. Aber wie du selber schreibst, liegt es oftmals an einem selbst, wenn man sich nicht ausreichend vernetzt, z.B. über das #litnetzwerk und Kommentierwochenenden. 😉 Für mich ist es aber mitunter nicht einfach, ausreichend Zeit für eigene Blogbeiträge und die Vernetzung aufzubringen. Ich denke, das geht vielen so.
    Viele Grüße,
    Anna

    • Hallo Anna,

      du glückliche! 🙂

      Klar, ich finde auch nicht immer so die Zeit, wie ich sie gerne hätte. Das geht wirklich jedem so, aber immer nur jammern und selbst nichts tun, das tun wir zum Glück nicht alle 😉

      LG Lexa

  • Hallo Lexa,
    da hast du ja ganz schön Staub aufgewirbelt, wie man an den Kommentaren sehen kann. Toller Artikel, auch wenn ich die von dir beschriebenen Blogs kaum kenne. Ich würde auch gerne mehr Artikel schreiben, mehr kommentieren und generell viel mehr andere Blogs lesen – leider setzt einem das Leben, gerade mit Beruf und Familie da doch gewisse Grenzen. Daher like und teile ich Artikel, wenn sie mir gefallen und wenn ich glaube, dass diese für die Leser meiner Seiten interessant sein könnten. Umgekehrt erwarte ich aber auch nicht, dass jeder meine Artikel liest, teilt, kommentiert etc. Jeder so, wie er Zeit und Lust hat, deswegen hat man ja irgendwann mit der Bloggerei angefangen.
    Liebe Grüße
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      deine Einstellung gefällt mir, denn es ist meine 😉
      Jeder so, wie er kann und Lust hat. Sowieso.
      Hier geht es ja um die, die selbst keine Lust haben (wahrscheinlich auch keine Zeit) und es dann aber trotzdem von anderen erwarten. Diese Erwartungshaltung ist es, die mich so nervt.
      LG Lexa

  • Ohhjaaa. Lass dich für diesen Artikel drücken Auf Deutsch warum hat mich keiner lieb….
    Dann muss man halt auch Eigeninitiative ergreifen. Auf Kommentare antworten. Freundlich und auch interessiert sein. Verlinken.
    Und wenn man mal keine Zeit hat -> auch wurscht. Deswegen geht noch lange die Welt nicht unter. Bloggen soll Spaß machen.

    Lol, und wenn ich schon auf so manchen Plattformen das Gejammere lese, wer hat mehr Kommentare, Likes und Klicks und überhaupt ein totaler „Schwanzvergleich“ herrscht.
    Das wäre mir ehrlich gesagt zu anstrengend.
    Liebe Grüße
    Nila

  • Hach schön. Ich hab mir das schon so oft gedacht, was du da schreibst. Ich hab das Gefühl, die Leute bloggen immer weniger, weil sie wirklich Lust am schreiben haben, sondern immer häufiger ist Aufmerksamkeit das oberste Ziel. Und ich will das gar nicht verteufeln. Aufmerksamkeit für meine Texte finde ich auch gut. Aber wichtiger ist die Freude am geschriebenen Wort und wenn das irgendwie fehlt, dann merkt man das den Texten und dem ganzen Drumherum unheimlich an. Dazu werde ich demnächst auch noch mit sehr viel Temperament etwas schreiben. Arbeitstitel: Wenn Menschen das Internet besiedeln, vor denen man ursprünglich mal ins Internet geflüchtet ist.

    • Ein genialer Titel. Auf den Beitrag freue ich mich jetzt schon.
      Mit der Aufmerksamkeit hast du sicherlich recht. Ich würde es ja gut finden, wenn die dann einfach bei IG und FB bleiben und uns Schreiberlinge in Ruhe bloggen lassen. Damit wäre allen gedient.
      LG Lexa

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