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7 Tipps um deinen Blog bekannter zu machen – Teil 2

bekannt werden

7tipps1In Teil 1 gab ich euch ja doch eher allgemeine Tipps. In Teil 2 soll es jetzt ein bisschen konkreter werden.
Links seht ihr die Zusammenfassung von Teil 1 (klicken um zum Artikel zu kommen). Behaltet gerade Tipp 2 immer im Hinterkopf bei den folgenden Punkten. Den Spaß am Bloggen unterstell ich euch einfach mal, denn ohne haltet ihr sowieso nicht lange durch 😉

5. Aktionen sind wie der Kuchen auf einer Hochzeit. Selbst wenn er nicht schmeckt, wollen alle ein Stück abhaben.

Und warum solltet ihr euch ein Stück vom Kuchen entgehen lassen? Ihr bekommt Ideen für Content, werdet im besten Fall beim Initiator verlinkt und vernetzt euch gleichzeitig mit den anderen Teilnehmern. Grob lassen sich Aktionen in 3 Kategorien unterteilen:

a) einmalige Aktionen

Hier drunter fallen vor allem Blogparaden und Blogstöckchen. Ja, auch die Blogstöckchen. Die erweisen sich zwar meist als Bumerang und kommen immer wieder zurück, aber ursprünglich waren sie als einmalige Weitergabe gedacht. Eine Übersicht über einige Blogaktionen und Blogparaden findet ihr hier bei mir. Um eigene Aktionen zu promoten eignet sich grundsätzlich jede Facebookgruppe und Google+-Community, aber es gibt bei Google+ auch eine extra Blogparaden-Community.
Aber auch Gastposts von euch auf anderen Blogs oder von anderen Bloggern auf eurem Blog würde ich als einmalige Aktionen werten. Beides bringt neue Leser auf euren Blog. Mit einem Post von euch, macht ihr durch den Post Werbung für euch und eure Art zu schreiben. Die Leser des Blogs auf dem ihr schreibt werden mit hoher Wahrscheinlichkeit neugierig und schauen sich auch euren Haupt-Blog an. Mit Glück, bleiben sie dann. Wenn ihr anderen Bloggern die Möglichkeit gebt bei euch zu schreiben, bietet ihr euren Lesern interessante neue Inhalte.
Gerade als „Urlaubsvertretung“ sehr günstig für euch, wenn die Posts einfach vorher geplant werden. Außerdem erzählen die meisten Blogger auch auf ihrem eigenem Blog, wenn sie mal woanders schreiben und ihr werdet so auch bei den Lesern erwähnt 😉 Eine Win-Win-Situation.
Eine andere Möglichkeit sind Blogvorstellungen. Vom Prinzip her bewirken sie meist nichts anderes als ein Gastpost, werden aber oft als Interview veröffentlicht. Wenn ihr es nicht so offiziell mögt, reicht manchmal auf schon eine kurze Erwähnung eines tollen Posts auf einem anderem Blog (mit Link natürlich 😉 ) um eure Leser auf einen anderen tollen Bog aufmerksam zu machen. Grundsätzlich plädiere ich sowieso dafür, nicht mit Verlinkungen zu anderen Blogs zu geizen! Denkt immer an Tipp 2. Ihr schickt Leser damit nicht von eurem Blog weg, sondern ihr bietet ihnen einen Mehrwert und das werden sie dankend annehmen und zurückkehren.

b) monatliche Aktionen

Monatliche Aktionen haben in meinen Augen den Vorteil, dass die meisten Teilnehmer auch wirklich jeden Monat teilnehmen. So entwickelt man langsam eine Verbindung zu den anderen Teilnehmern und hat schnell einen festen Kreis von Leuten aufgebaut, mit denen man im Kontakt steht.

c) wöchentliche Aktionen

Bei wöchentlichen Aktionen fällt mir spontan zu fast jedem Wochentag etwas ein. Der Vorteil liegt hier da drin, dass man mal mitmachen kann und mal nicht. Wenn einem also nichts einfällt, was man posten kann, kann man immer noch an einer Aktion teilnehmen und lässt den Blog nicht so lange ohne neuen Inhalt stehen. Ob es wohl einen Blog gibt, der nur aus Teilnahmen an Aktionen besteht?

6. Es gibt nicht nur Facebook und Co…

Nein, es gibt auch noch andere Netzwerke. Zwei weitere Möglichkeiten eure Links zu verteilen möchte ich hier näher vorstellen. Natürlich weiß ich, dass es noch ganze viele andere Blogverzeichnisse und solche Seiten wie den Blog-Zug gibt. Aber ich persönlich habe festgestellt, dass es mit nichts gebracht hat (außer Arbeit) da mitzumachen. Die beiden Möglichkeiten unten, gefallen mir persönlich da viel besser.

a) Blog-Gate

Bei Blog-Gate legt ihr euch einen Account an und könnt dann als Status-Update eure neuen Posts posten. Das besonders Tolle ist, dass dieser Status dann bei Google+, Facebook und Twitter verteilt wird. Hier könnt hier also ohne groß selbst was tun zu müssen euren Link weit verteilen und theoretisch so sehr viele Menschen erreichen. Nachteile gibt es einfach nicht. Nachtrag: Leider nicht mehr aktiv.

b) r/blognetz

Ein Subreddit von Luca Hammer gegründet für deutsche Blogs. Blognetz. Momentan ist noch nicht sooo viel los, aber was nicht ist kann ja noch werden. Von der Idee auf jeden Fall super. Und auch von der Handhabung mehr als einfach. Mehr Informationen dazu und wie man sich einen praktischen „Artikel posten“-Button in die Lesezeichenleiste basteln kann erfahrt ihr hier: http://www.2-blog.net/category/blognetz/

7. Menschen sind bequem.

Deswegen muss man ihnen das Leben so leicht wie möglich machen. In diesem Fall heißt das: Mach es den Besuchern deines Blogs möglichst einfach dir zu folgen. Followerbutton! Ihr könnt natürlich auch die entsprechenden Widgets platzieren. Welche Medien ihr anbietet ist euch selbst überlassen. Ich persönlich nutze Feedly, deswegen findet ihr das auch bei mir. Wenn ihr nicht wisst, was ihr anbieten sollt, fragt eure Leser doch einfach wie sie euch folgen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass neue Besucher euch eine dieser Möglichkeiten bevorzugen. Es ist einfach schneller mal irgendwo geklickt als die URL kopiert und manuell in den bevorzugten Reader eingefügt. Senkt den Aufwand für Besucher und sie kommen wieder und werden so mit der Zeit vielleicht zu Stammlesern.

Wer #Faulheit einplant, kann sie für sich nutzen. #bloggen Klick um zu Tweeten
Wahrscheinlich gibt es noch andere Möglichkeiten seinen Blog bekannt zu machen. Und manche werden besser sein, andere aber auch schlechter. Das ist auch von Blog zu Blog verschieden. Jeden Punkt auf der Liste könnte man theoretisch noch weiter ausführen und einen eigenen Post daraus machen. Aber ich wollte euch dieses mal einfach einen Überblick liefern, was man so machen kann, wenn sich einfach keiner auf den eigenen Blog zu verirren scheint. Wenn noch ausführlicher Erklärungsbedarf zu einem einzelnen Punkt besteht, dann sagt einfach in den Kommentaren bescheid und ich schreibe dann noch einen ausführlichen Post zu dem Punkt.

12 Kommentare

  • 8) Schreibe Artikel und bleibe dabei. Bleibe dabei was du schreibst und warum deine Leser da sind. Dann wird dein Blog langsam bekannter und bekommt eine stabile Basis an Lesern.

    9) Sei geduldig.

    • Da hast du recht. Wobei ich Punkt 8 als selbstverständliche Konsequenz von 1 sehe 😉 Und ein bisschen darf man meiner Meinung nach die Themen varieren. Wenn es ein privater Blog ist. Denn Leben ändern sich und ein Blog sollte sich dann anpassen.
      Es macht zum Beispiel keinen Sinn einen Blog über Bücher weiterzuführen, wenn man wegen einer neuen Arbeit keine Zeit mehr zum lesen hat. Da darf dann das Thema variiert werden.

  • Nicht schlecht :), allerdings hast du in meinen Augen zwei wesentliche Elemente vergessen.. 1. Das Design, viele Blogs haben zwar tollen Inhalt, aber das Design ist zum fürchten. Da macht das lesen leider keinen Spaß (ähnlich wenn sich die Seite richtig langsam aufbaut zum Beispiel weil zu viele Tracker installiert sind) und 2. sollte man bei seinem Blog auf die wichtigsten Elemente des SEO achten. Also Microformat und Urheberschaft (G+ Verknüpfung) usw. (man muss es ja nicht übertreiben), denn das sorgt dafür, dass die Suchmaschinen deinen Blog etwas mehr mögen und du so besser platziert wird. Dazu kommt, dass es recht einfach umzusetzen ist (es gibt für alles ein Plugin oder man baut 3 Zeilen Code im Theme selbst ein). Leider ist es so, dass egal wie viel man schreibt, man es oft nur seinen „Bekannten“ recht macht, weil sie eh nicht auf das Design usw. achten. Möchte man die Frequenz allerdings steigern, dann muss man andere Wege gehen, denn dann tritt man in einem direkten Konkurrenzkampf mit gefühlten 8 Millionen anderen Blogs.

    • Jein, also 1 habe ich nicht vergessen. War in diesem Fall aber nicht das, worauf ich abgezielt habe. Über das Design habe ich mich ja schon in einem früheren Post über „No-Gos“ ausgelassen 😉
      Und zu 2. Bei Blogger passiert die Verknüpfung automatisch, wenn man sich mit einem Google+Konto anmeldet und von dort aus schreibt. SEO ist schon wieder ein ganz anderes Thema, das hier jeglichen Rahmen gesprengt hätte. Also meiner Meinung nach. Außerdem ist es wirklich nicht für alle Blogs relevant, da kommt es immer auf die Themen an…Schaden kann es zwar nicht, allerdings macht es bei vielen auch keinen großen Unterschied. Da ist das „direkte Marketing“ durch Aktivität bei anderen Blogs und auf dem eigenen schon bedeutend wichtiger um auf sich aufmerksam zu machen.

  • Blog-Gate und Blognetz kannte ich noch gar nicht. Muss ich mir mal anschauen.

    Danke für diesen tollen Zweiteiler, der eine Menge toller Tipps enthält. Das mit den monatlichen bzw. regelmäßigen Aktionen habe ich bei mir auch eingeführt. Im Moment noch das HDR-Bild des Monats. Was mir bei Dir sehr gut gefällt ist die Aktion #DasErsteBild. Da werde ich wohl ab nächsten Monat mit machen wollen.

    LG Thomas

  • Hallo,
    auf Deinen Blog bin ich gekommen, weil ich nach „Foodblog bekannter machen“ gesucht habe, weil ich meinen Foodblog „Leckerei bei Kay“ bekannter machen möchte. Nach dem Lesen dieses Artikels möchte ich aber lieber mit meinem Fashionblog-User kommentieren, denn ich habe vielleicht einen Tipp für Dich und Deine Leser für eine monatliche Aktion, die ich in 2014 anbiete mit Linkup:
    Die Aktion #Buntes2014 !
    Dort werden jeden Monat zu einer vorgegeben Farbe Outfits oder Accessoires gezeigt und man kann seine Blogbeiträge verlinken und kleine Bilder in einer Collage anzeigen lassen.
    Liebe Grüße
    Ines

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